Cop Out - Geladen und entsichert

  1. Ø 4
   2009
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Filmhandlung und Hintergrund

Cop Out - Geladen und entsichert: Actionkomödie über zwei Polizisten, die einem Gangster wegen einer gestohlenen Baseball-Sammelkarte hinterherjagen.

Die beiden Detectives Jimmy und Paul sind seit vielen Jahren ein eingeschworenes Team. Eines Tages wird Jimmy eine seltene und wertvolle Baseball-Sammelkarte gestohlen, deren Verkauf die Hochzeit seiner innig geliebten Tochter finanzieren sollte. Jimmy will um alles in der Welt das Diebesgut zurückgewinnen – doch Paul, der scheinbar von seiner Frau betrogen wird, ist mit seinen Gedanken nicht bei der Sache. Eine Hetzjagd durch New York beginnt, bei der sich der Gangster als gnadenlos erweist.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Dank Kevin Smith ist die Buddy-Cop-Komödie zurück. Während man sich in den letzten Jahren dankend abgewendet hat um möglichen schlechten Lethal Weapon Imitaten großflächig aus dem Weg zu gehen, darf man sich jetzt wieder über dumm-trottelige Polizisten und bösen zu-wahnsinnig-um-wahr-zu-sein Widersachern freuen. So bemerkt Jimmys und Pauls Boss ganz richtig: „Polizeiarbeit macht man richtig oder man macht sie falsch. Oder man macht sie wie ihr beide.“

    Dabei gelingt es Bruce Willis gekonnt sein einstiges Helden-Alter-Ego zu persiflieren und Tracy Morgan brilliert als Cop mit dem Gemüt eines Neunjährigen. Adam Brody ist von Natur aus komisch und bekommt durch das Understatement von Kevin Pollack eine noch größere Spielfläche. Und Seann William Scott... ist einfach Seann William Scott.

    Damit wir uns richtig verstehen, Kevin Smith, Macher von modernen Klassikern wie Clerks, Dogma und Jay und Silent Bob schlagen zurück, bewegt sich natürlich oft genug auf dem humoristischen Niveau eines Drittklässlers. Da darf Paul minutenlang über seine Exkremente reden, der gefährlichste Autodieb der Stadt ist ein Siebenjähriger und Vorstadtmütter werden schon mal zu gefährlichen Racheengeln. Doch dabei verliert das Script von Robb und Mark Cullen nie an Charme und Originalität.

    Die Dialoge sind angereichert mit selbstironischen Zitaten, altklugen Weisheiten und absurden Wortspielen, die Autofahrten mit Dave, Paul und Jimmy gehören zu den lustigsten Szenen des Filmes, dabei sitzen die drei Charaktere minutenlang äußerst aktionsarm in einem Auto.

    Dazu kommt noch der exquisite Musikgeschmack von Kevin Smith, der die absurde Qualität der Szenen oft auf die Spitze treibt. Jimmy und Paul dürfen zu Beginn des Films in Zeitlupe und zu ,No sleep till Brooklyn‘ von den Beastie Boys einlaufen, der Nachbar von Paul wird schon mal beim Mülltonnen raus stellen von Culture Beats ,Mr. Vain‘ begleitet.

    Schlussendlich bleibt zu sagen, dass dieser Film sicherlich viele Geschmäcker bedient, aber ebenso etliche Menschen abstoßen wird. Wenn man sich auf den Humor herablassen kann, erlebt man wahnsinnig lustigen Film, andernfalls wird man das Kino wohl mit einem resignierten Kopfschütteln verlassen und sich wundern, wo das noch alles hinführen soll. Gleichermaßen ist ,Cop Out‘ eine Bereicherung im manchmal allzu grauen Kinoalltag und gerade deshalb sehenswert.

    Fazit: Sicherlich eine Frage des Geschmacks, aber wenn man sich auf den Humor einlässt, ein urkomischer Film.
  • Vom ehemaligen Indie-Regisseur Kevin Smith („Clerks“) inszenierte Buddykomödie mit Actionveteran Bruce Willis und Standup-Komiker Tracy Morgan.

    Mit der „Stirb langsam“-Reihe avancierte Willis zu einem der Action-Kings der 80er Jahre. Als augenzwinkernde Hommage daran als auch ähnliche Genreklassiker der Ära wie „Beverly Hills Cop“ und „48 Stunden“ darf nun „Cop Out“ verstanden werden. Das Drehbuch – mehr eine Aneinanderreihung von komischen Situationen, denn ein ernst zu nehmender Plot, steuerten Mark und Robb Cullen (schrieben bislang für TV-Serien wie „Las Vegas“) bei. Für Smith bedeutet dies eine Abweichung von seiner üblichen Routine, da er bislang stets auch das Drehbuch für seine Filme schrieb. Reichlich Schimpfwort-Kanonaden und ironischer Humor finden sich zwar, allerdings mangelt es den Dialogen ein wenig an der für Smith typischen sprudelnden Keckheit.

    Losgelegt wird frenetisch mit einem ausgedehnten Shootout, das zur Suspendierung der beiden New Yorker Detectives Jimmy (Wilis) und Paul (Morgan) führt. Die beiden sind seit neun Jahren Partner, die nach typischem Buddyfilm-Schema charakterisiert werden. Jimmy gibt sich so eher stoisch, während sein Partner zumeist nur einen Schluck Kaffee von einem hysterischen Anfall entfernt anmutet. Beide werden ansonsten von ihren Familiensituationen definiert: Paul glaubt, von seiner Frau betrogen zu werden, und Jimmy will die teure Hochzeit seiner Tochter ausrichten. Dafür muss er seine superseltene Baseball-Sammlerkarte verkaufen, doch durch einen Raubüberfall landet die Rarität in den Händen eines mexikanischen Drogendealers. Nun gilt es nicht nur ihren professionellen Respektabilität, sondern auch die Karte wieder zu bekommen. Diverse Komplikationen und schräge Bekanntschaften sind so programmiert.

    „American Pie“-Spitzbube Seann William Scott taucht als frecher Einbrecher auf, der Paul schier in den Wahnsinn treibt, indem er ihn in bester Kindergarten-Art unablässig nachäfft. Humoreinlagen dieser Art wechseln sich mit routinierten Actionsequenzen ab, wobei natürlich klar ist, dass Smith mehr auf Komödie denn auf Action eingeschossen ist. Ein hübscher Touch ist in dieser Hinsicht auch der Synthesizer-Soundtrack von Harold Faltermeyer (Oscar nominiert für „Beverly Hills Cop“). Darüber hinaus amüsieren die beiden Leads mit ihrer Buddy-Chemie, womit sich die nostalgische Buddycomedy gelungen vor ihren Vorbildern verbeugt. ara.
  • Das Comeback der achtziger Jahre Actionkomödie - inklusive aller Merkmale zwischen "hey, cool!" und "oh Gott, wo haben sie DAS denn ausgebraben?!
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