Was kostet die Liebe? - Ein Großstadtmärchen

  

Filmhandlung und Hintergrund

Moderne Aschenputtel-Version mit Mira Bartuschek.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Was kostet die Liebe? - Ein Großstadtmärchen: Moderne Aschenputtel-Version mit Mira Bartuschek.

    Das Debüt fügt sich als Großstadtmärchen auch dank seiner treffenden Besetzung erstaunlich nahtlos in die Reihe romantischer Sat.1-Komödien.

    Die letzten Filme, die im Rahmen des Abkommens zwischen der Senderfamilie und der Filmhochschule entstanden sind, liefen bei Sixx. Das Regiedebüt von Florian Knittel sieht dagegen aus wie eine echte Sat.1-Romanze: Die verhuschte Nora (Mira Bartuschek) soll anstelle ihrer Cousine Emily (Birte Glang) als Escort-Girl einspringen. Tatsächlich blüht das Mauerblümchen dank neuer Frisur, Abendkleid und Make-up regelrecht auf. Auf dem Empfang trifft sie Max (Alexander Khuon), einen jungen Millionär, der die vermeintliche Beatrice so hinreißend findet, dass er sie später ebenfalls bucht. Die romantische Stimmung kippt allerdings, als Max wieder einfällt, dass „Beatrice“ ja eine Dienstleisterin ist. Kurz drauf entpuppt er sich als Noras neuer Arbeitgeber, aber in ihrer Alltagsunscheinbarkeit nimmt er sie gar nicht wahr. Es ist zwar völlig unglaubwürdig, dass Nora in einer Werbeagentur arbeitet, doch andererseits gehört es bei modernen Märchen dieser Art zur Vereinbarung zwischen Film und Publikum, über solche Ungereimtheiten hinwegzusehen. Viel wichtiger ist ohnehin die Frage, wie aus den Verliebten tatsächlich ein Paar wird, und nun macht Knittel aus seiner modernen Aschenputtelgeschichte eine bemerkenswert flott inszenierte Verwechslungskomödie. Die entsprechenden Szenen haben der Debütregisseur und seine Koautorin Regina Dietl bemerkenswert plausibel eingefädelt. Dem Film ist anzusehen, dass nicht viel Geld im Spiel war, aber Knittels Kapital sind ohnehin die Dialoge, die Details am Rand und die überzeugenden Darsteller, selbst wenn die Figuren ausnahmslos nach Typ besetzt sind und die Schauspieler gerade in den wichtigen Nebenrollen weitgehend überraschungsfrei agieren. Von einem „echten“ Sat.1-Film unterschiedet sich Knittels Arbeit im Grunde nur durch die stellenweise drastische Wortwahl. tpg.

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