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China Blue

China Blue: Präzise Studie über die Schattenseiten des boomenden Kapitalismus in der wirtschaftlich mit aller Macht aufstrebenden Volkrepublik China.

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Handlung und Hintergrund

Nichts im neuen China geht über einen Job. Selbst, wenn es eine Sklavenarbeit wie die in der Jeansfabrik ist, wo junge Frauen sich mit Wäscheklammern an den Augenlidern wach halten, auf Liebe verzichten und zur Not auch mal abtreiben, nur um im Akkord bis zu 14 Stunden am Stück und für zwei Euro am Tag Hosen nähen zu dürfen. Natürlich darf man so etwas nicht filmen, aber Regisseur Peled kennt da ein paar Tricks.

„China Blue“ ist Teil eines durch rund 80 deutsche Städte tourenden Filmfestivals zu den Themenschwerpunkten Arbeit, Wirtschaft und Globalisierung, initiiert von der „Aktion Mensch“. Etwa ein Dutzend Dokumentarfilme erhellen Hintergründe und stellen Zusammenhänge dar.

Marx und Mao geben schon lange nicht mehr den Ton an im Reich der Mitte! Allein den brachialen Gesetzen eines entfesselten Marktes gehorchend, etablierte sich in China ein Manchester-Kapitalismus frühindustrieller Prägung. Verarmte Landarbeiter und sogar Kinder schuften in Fabriken für einen Hungerlohn, doch auch die Unternehmer unterliegen einem gnadenlosen Druck von Angebot und Nachfrage.

Darsteller und Crew

  • Micha X Peled
  • Manuel Tsingaris
  • Miriam Cutler

Kritiken und Bewertungen

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3 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

  • China Blue: Präzise Studie über die Schattenseiten des boomenden Kapitalismus in der wirtschaftlich mit aller Macht aufstrebenden Volkrepublik China.

    Regisseur Micha X. Peled begleitet in seiner Dokumentation eine Gruppe von Jugendlichen, die vom Lande in eine der gesichtlosen Fabrik-Städte zog. Ohne moralischen Zeigefinger, nur durch die Kraft der Bilder verdeutlicht er die unmenschlichen Bedingungen für die Arbeiter, zeigt aber ambivalent ebenfalls auf, wie wenig auch die Unternehmer dem klassischen Kapitalisten gleichen, und unter welchem Preis- und Erfolgsdruck sie stehen.
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