Chatos Land

   Kinostart: 26.10.1972

Filmhandlung und Hintergrund

Brutaler Rachewestern mit Charles Bronson, der zugleich als kritische Parabel auf den Vietnamkrieg zu lesen ist.

Kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg: Weil er einen weißen Sheriff getötet hat, wird Halb-Apache Chato von einer Bürgermiliz gejagt. Tatsächlich ist Chato jedoch unschuldig, der Mord geschah aus Notwehr. Als die Häscher seine Frau als Geisel nehmen und vergewaltigen und seinen Bruder töten, dreht der erfahrene Jäger und Fährtenleser den Spieß um und schlägt erbarmungslos zurück: Seine Rache an den fanatischen Verfolgen fällt ungleich grausamer aus.

Halbapache Chato wird von einer Bürgermiliz für einen Mord gejagt, der in Wahrheit nur Notwehr war. Als die Häscher seine Frau als Geisel nehmen und foltern, dreht der erfahrene Jäger und Fährtenleser den Spieß um und schlägt erbarmungslos zurück. Zwei Jahre vor „Ein Mann sieht rot“ überzeugte das Team Charles Bronson/Michael Winner bereits mit diesem ähnlich motivierten Rachewestern, der auch als Vietnamparabel lesbar ist.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Chatos Land: Brutaler Rachewestern mit Charles Bronson, der zugleich als kritische Parabel auf den Vietnamkrieg zu lesen ist.

    Michael Winner gilt nicht unbedingt als herausragender Regisseur seiner Zeit. Mit seinen zwei Filmen „Ein Mann sieht rot“ und „Chatos Land“ gelang ihm in Zusammenarbeit mit Charles Bronson jedoch Anfang der 70er Jahre handwerklich solides Genrekino. Unschwer gibt Winner seinen bisweilen brutalen und ganz auf seinen Hauptdarsteller zugeschnittenen Rachewestern „Chatos Land“ von Beginn an als sozialkritische Parabel auf den Vietnamkrieg zu erkennen.

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