Carpool Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Werbemanager Daniel Miller hat den wichtigsten Tag seiner Karriere vor sich, als ausgerechnet an diesem Morgen sein mit Kindern auf dem Weg zur Schule prall gefüllter Familienwagen von einem flüchtigen Räuber gekidnappt wird. Der Kriminelle entpuppt sich als Kumpel mit Herz, und hat die Kinder bei der anschließenden Verfolgungsjagd mit der Polizei schnell auf seiner Seite. Nur Daniel hat Sorgen: Was wird aus seinem Job? Aber auch hier glänzt der neue Freund mit Rat und Tat.

Ausgerechnet an dem wichtigesten Tag seiner Karriere wird der Wagen Daniel Millers mit samt Insassen – eine Horde aufgeweckter Kinder – gekidnappt. Der Räuber entpuppt sich bald als Krimineller mit Herz, so daß er seine Geiseln bei der Verfolgungsjagd mit der Polizei bald auf seiner Seite hat. Wilde Klamotte mit winzigem Plot, die auf bewährte Rezepte setzt.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der vielseitige Regieveteran Arthur Hiller („Love Story“, „Die Glücksjäger“), der bereits beträchtliche Komik aus einem Buddy-Team wie Richard Pryor und Gene Wilder herauszumelken verstand, tut sich in der Geiselnahme-Komödie „Carpool“ sichtlich schwerer, mit der Kombination Tom Arnold („True Lies“) und David Paymer ähnlich vergnügliche Resultate zu erzielen.

    Arnold spielt den vor dem finanziellen Bankrott stehenden Jahrmarktsbetreiber Franklin, der versehentlich für einen Räuber gehalten wird und daraufhin David Paymer (Daniel), einen freudlosen Workaholic, als Geisel nimmt. Franklin ahnt nicht, daß sich in dessen Wagen eine Horde von putzmunteren Gören befindet. Da wären Daniels beiden Söhne, die sich von ihm vernachlässigt fühlen, und ihr Mitschüler Travis, der mit Duschhaube und Schwimmbrille ausgestattet besonders witzig sein soll. Des weiteren gehören der Fahrgemeinschaft noch zwei Mädchen aus der Nachbarschaft an, von denen die kleinere sich durch ihr Zeitlupentempo auszeichnet. Von Anfang an ist ihnen der verbissene Detective Erdman (Kim Coates) und später auch die Parkuhrmaid Martha (Rhea Perlman) auf den Fersen, was endlosen albernen Verfolgungssequenzen Vorschub leistet. Diese führen sie durch die Straßen Seattles und schließlich auch durch ein Shoppingcenter, in dem der aufwendigste Stunt stattfindet, als sie durch ein Fenster der zweiten Etage fahren. Ausstattungstechnisch imposant ist das Finale in einer Fabrikhalle mit gelagertem Rummelplatz-Equipment, in der sich Franklin endgültig als good guy qualifiziert. Die Kids haben sich im Zuge ihrer kollektiven Entführung längst mit ihrem kinderlieben Kidnapper angefreundet. Denn im Gegensatz zum steifen Vater kann er schließlich jedes Wort des Ramones-Songs „I Wanna Be Sedated“ mitschmettern. Auch Vater Daniel durchläuft eine Entwicklung, so daß er am Ende geläutert sogar seinen lukrativen Job bei einer Werbeagentur an den Nagel hängt. In einem Kurzauftritt ist Rod Steiger als Chef einer Gourmetladenkette mit von der Partie, in dessen Macht es steht, Franklin fürs Happy End zu rehabilitieren. Da Hillers Slapstickspaß nie so auf jene Touren kommt, wie man es sich nach allen Voraussetzungen eigentlich erwartet, bedarf es einiger Mühe, um „Carpool“ in Deutschland zu einem größeren Erfolg als in den USA zu machen. ara.

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