Filmhandlung und Hintergrund

Einfühlsamer Liebesfilm vor der Kulisse des 2. Weltkriegs. Mit Humor und erotischer Konfusion aufgepeppt.

Drei Freundinnen erleben als „Landgirls“ den 2. Weltkrieg. Die abenteuerlustige Prue heiratet einen jungen Piloten, der abgeschossen wird. Die zurückhaltende Ag verliebt sich in einen kanadischen Flieger, der aber nicht bleiben kann. Stella bleibt ihrem Verlobten treu, als er schwer verletzt ins Lazarett eingeliefert wird, obwohl sie sich zu einem Jungbauern hingezogen fühlt.

England, 1941. Die meisten Männer kämpfen an der Front. Auf dem Land haben junge Städterinnen ihre schwere Arbeit übernommen, Frauen wie Stella, Ag und Prue. Mr. Lawrence, auf dessen Farm sie mithelfen, ist nicht gerade von ihren Fähigkeiten überzeugt. Doch das Trio müht sich nach Kräften. Unterstützt werden die Frauen von Lawrences attraktivem Sohn Joe, den die lebenslustige Prue schon bald verführt. Und auch Stella und Ag haben ein Auge auf Joe geworfen, jedoch aus ganz unterschiedlichen Gründen…

Einfühlsamer Liebesfilm vor der Kulisse des 2. Weltkriegs. Mit Humor und erotischer Konfusion aufgepeppt.

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Kritikerrezensionen

  • Brombeerzeit: Einfühlsamer Liebesfilm vor der Kulisse des 2. Weltkriegs. Mit Humor und erotischer Konfusion aufgepeppt.

    Das Thema „Women’s Land Army“, die auf den Bauernhöfen die eingezogenen Arbeiter ersetzen soll, brennt nicht gerade unter den Nägeln. Aber David Leland, der gemeinsam mit Keith Dewhurst das Skript nach dem Roman von Angela Huth schrieb, inszeniert behutsam und zurückhaltend die Geschichte von drei Mädels, die im Schatten des Zweiten Weltkrieges für Krone und Vaterland im Stall und auf den Feldern werkeln und nebenbei die Dorfburschen aufmischen. Die abenteuerlustige Prue (Anna Friel), die zurückhaltende Ag (Rachel Weisz) und die mit einem Marinesoldaten verlobte Stella (Catherine McCormack) beginnen sich auf unterschiedliche Weise in die neue Umwelt einzugewöhnen. Prue heiratet einen jungen Piloten, der bald darauf abgeschossen wird, Ag verliebt sich in einen kanadischen Flieger, der wieder in den Krieg ziehen muß und Stella erkennt ihre tiefen Emotionen für einen einheimischen Jungbauern, fühlt sich aber an ihr Eheversprechen gebunden, als ihr Verlobter schwer verletzt ins Lazarett eingeliefert wird. Nach Jahren treffen sich die drei Frauen bei einer Taufe wieder. Die Freundschaft bleibt, auch wenn das Schicksal ihnen in der Zwischenzeit nicht immer wohlgesonnen war. Obgleich der Krieg sich entfernt abspielt (sieht man mal von einer deutschen Messerschmitt ab, die ins Feld kracht), ist „The Land Girls“ ein Liebesfilm vor dem Hintergrund des Krieges und seiner Auswirkungen auf den einzelnen, aber kein Kriegsfilm. Verzicht und Verlust prägen individuelle Lebensplanung, die Menschen machen das beste aus der Situation. Damit es nicht zu dramatisch wird, setzt Leland zeitweise auf populären Humor und erotische Konfusion. Er erzählt eine universelle Geschichte, erzählt von Zufällen und davon, wie man den richtigen Partner zur falschen Zeit trifft. Die Schauspielerinnen überzeugen, vor allem Rachel Weisz, die sich ganz anders als in Michael Winterbottoms „I Want You“ profiliert. Dennoch dürfte es dieser Film schwer haben, ein breites und vor allem junges Publikum anzusprechen. mk.

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