Filmhandlung und Hintergrund

Frühjahrskrimi auf dem Lande, in dessen ruhiger Erzählweise seine ganze Kraft liegt.

Der Frühling ist eingekehrt in das Weinviertel an der Grenze zu Tschechien. Das beschauliche Leben der Weinbauern und des Ortspolizisten Simon Polt gerät jedoch in Aufruhr, als ein Todesfall vermeldet wird. Der geistig behinderte Willi, ein guter Freund Polts, ist über einen Lößabbruch gestürzt. Das kommt dem Gendarmen seltsam vor, denn gerade eben noch hatte ihm Willi versprochen, an dieser gefährlichen Stelle vorsichtig zu sein. Gegen alle Widerstände beginnt er zu ermitteln und stößt dabei unter anderem auf eine Kinderbande, die sich sehr seltsam verhält. Mit seiner beharrlichen Art blickt er unter die Oberfläche dieses scheinbar alltäglichen Unglückfalls und fördert Abgründiges zu Tage.

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Kritikerrezensionen

  • Blumen für Polt: Frühjahrskrimi auf dem Lande, in dessen ruhiger Erzählweise seine ganze Kraft liegt.

    Mit seinem zweiten Film über den „sanften Bären“ Simon Polt, erneut nach der Vorlage von Alfred Komarek, ist Julian Roman Pölsler auf seinem Weg zu einer Jahreszeiten-Tetralogie im Frühjahr angekommen. Wie bereits bei „Polt muss weinen“ verschreibt sich Pölsler voll und ganz dem niederösterreichischen Weinviertel und den Menschen, die in diesem arkadischen Landstrich leben. Ein Kriminalfall will in dieses friedliche Idyll überhaupt nicht passen, doch Komarek und Pölsler lassen ihren Wachtmeister Polt tiefe Abgründe aufdecken. So zeichnen sie auch das Portrait eines gespaltenen Menschen, der einerseits Teil der Dorfgemeinschaft sein will, diese mit seiner Arbeit aber auch gegen sich aufbringt. Die voller Sorgfalt erzählte, tief bewegende Geschichte, die großartigen Akteure (neben Erwin Steinhauer u.v.a. Monica Bleibtreu, Heinz Frölich, Peter Simonischek) und seine enorme Bildkraft machen „Blumen für Polt“ zu einem ausgesprochen raren Schmuckstück.

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