Blue Velvet (1986)

Blue Velvet: David Lynchs verstörendes Meisterwerk um einen jungen Mann, der hinter das schreckliche Geheimnis einer Barsängerin kommt.
Kinostart: 17.07.2003
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Filmhandlung und Hintergrund

Blue Velvet: David Lynchs verstörendes Meisterwerk um einen jungen Mann, der hinter das schreckliche Geheimnis einer Barsängerin kommt.

Der Student Jeffrey Beaumont (Kyle MacLachlan) besucht seine Heimatstadt, das verschlafene Nest Lumberton. Eigentlich wollte er nur einige Tage mit seinem Vater verbringen, der gerade eine Operation hinter sich bringen musste, doch auf dem Weg von Krankenhaus macht er eine Entdeckung, die alles verändern wird. Auf einer Wiese findet er ein abgetrenntes Ohr und verständigt die Polizei in Form des Detectives Williams (George Dickerson).

Plötzlich ist die Neugier bei Jeffrey geweckt und der junge Mann möchte erfahren, was es mit dem abgeschnittenen Ohr auf sich hat. Da ihm die Polizei nichts verraten mag, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln. Während seiner Spurensuche stößt er auf die undurchsichtige Nachtclubsängerin Dorothy Vallens (Isabella Rossellini) und er dringt in ihre Wohnung ein, um herauszufinden, welches Geheimnis sie zu verbergen hat.

Auf die Spur von Dorothy und ihrem Peiniger Frank Booth (Dennis Hopper) bringt Jeffrey die attraktive Sandy (Laura Dern), die Tochter des Polizisten Williams. Jeffrey muss sich nun entscheiden, ob er lieber in der heilen Welt von Sandy, die sich zusehend in ihn verliebt, leben möchte oder in dem abgründigen Paralleluniversum von Dorothy und Frank.

„Blue Velvet“ aus dem Jahr 1986 gilt heute als einer der besten Filme von Regisseur David Lynch, der seinerzeit immerhin für einen Oscar nominiert wurde. Dennis Hopper gelang mit seiner Vorstellung eines der fiesesten Charakters der Filmgeschichte ein viel beachtetes Comeback.

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Kritikerrezensionen

  • David Lynch zeigt, dass unter der friedlichen Oberfläche einer Kleinstadt ebenso Hass, Gewalt und Perversion lauern, wie überall anders auch. Viele Kritiker regten sich über Isabella Rossellinis Darstellung auf, die so ganz abseits ihrer üblichen Vorstellungen lag. Die sonst eher zerbrechlich wirkende Rossellini zog ihre Rolle gekonnt schlampig auf, hatte hier ihren ersten Nacktauftritt und überhaupt liefert sie alle Szenen, die "Blue Velvet" zum "Skandalfilm" machten.

    Kyle MacLachlan liefert ebenfalls eine der besten Leistungen seiner Karriere als naiver, unerfahrener Jüngling (nur seine Darstellung in "The Doors" (1990) übertrifft dies), der unerwartet mit Tod und Schrecken konfrontiert wird. Doch die beste Vorstellung (so gut war sie leider nie wieder), die man jedoch kaum wahrnimmt, liefert Laura Dern.

    Sie heult und schreit wie keine zweite und das blanke Entsetzen, kann man in ihren Augen sehen, wenn sie die Zusammenhänge zu begreifen beginnt. David Lynch hat einen spannenden, furiosen Schocker gedreht, der eben Lichtjahre vom normalen Hollywoodkino entfernt ist. Und weil er in seinem Film offen Tabuthemen wie Sado-Masochismus und ähnliches anpackt, ist es halt ein Skandalfilm.

    Schade, dass die Kritiker 1986 dabei aus den Augen verloren, dass es sich eigentlich nur um einen spannenden, psychologischen Thriller handelt. Die einzigen, die dies würdigten, waren die Mitglieder der Acadamy, die Lynch für den Regie-Oscar nominierten.

    Fazit: Ein spannender und furioser psychologischer Thriller mit überzeugenden Darstellern.
  • Ingrid Bergmann-Tochter Isabella Rossellini sorgte mit ihrer freizügigen Rolle in diesem doppelbödigen Thriller von David Lynch (“Der Elefantenmensch”) für helle Aufregung. Viel Kritikerlob und mehr als eine halbe Mio. Kinobesucher dürften sich als guter Grund für eine Wiederaufführung des Kultklassikers erweisen.

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