Black Sea

   Kinostart: 29.01.2015
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Filmhandlung und Hintergrund

Abenteuerthriller über eine bunt zusammenwürfelte U-Boot-Crew, die mit einer alten russischen Schrottlaube im Schwarzen Meer legendenumwobenes Nazi-Gold zu bergen versucht.

Wie viele U-Boot-Fahrer hat auch Captain Robinson seinen Job verloren. Als ihm ein Investor anbietet, im Schwarzen Meer legendenumwobenes Nazi-Gold aus einem Wrack zu bergen, wittert er die letzte Chance, ein Vermögen zu machen, stellt er eine russisch-britische Crew zusammen. Obwohl die Mission mit einer ausgemusterten russischen Schrottlaube durchgeführt werden muss, ahnt niemand, dass es wirklich ein Himmelfahrtskommando ist, dass es Intrigen, Unfälle, überraschende Enthüllungen und sogar Mord an Bord geben wird.

Eine U-Boot-Crew will mit einer russischen Schrottlaube im Schwarzen Meer legendenumwobenes Nazi-Gold bergen. Packender Abenteuerthriller, der ein Maximum aus menschlichen Konfrontationen und technischen Katastrophen herausholt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Nach seiner zwiespältig aufgenommenen Performance in dem obskuren Gaunerstück „Dom Hemingway“ bekommen wir Hollywood-Beau Jude Law in „Black Sea“ erneut in einer wenig glamourösen Rolle zu sehen. Diese steht ihm diesmal jedoch erstaunlich gut: Es ist insbesondere ihm zu verdanken, dass das düstere U-Boot-Abenteuer so intensiv geraten ist, denn es gehört nicht unbedingt zu den Stärken von Regisseur Kevin Macdonald, Emotionen zu erzeugen. Verwunderlich ist dies keineswegs: Macdonald kommt ursprünglich aus dem Bereich des Dokumentarfilms und erhielt für seine Terror-Doku „Ein Tag im September“ 1999 gar den Oscar als er nüchtern aber einprägsam von den Ereignissen bei den Olympischen Spielen 1972 in München erzählte. Der Spielfilm gehört da eher weniger zu den Spezialitäten des Filmemachers, wenngleich „Black Sea“ nicht sein erster ist. Gleichsam lassen sich auch diesmal überdeutlich die Einflüsse des objektiven Inszenators erkennen, der zwar gern von interessanten Ereignissen berichtet, das Schaffen von Atmosphäre aber nicht als Selbstzweck betrachtet. So ist auch „Black Sea“ weniger Abenteuergeschichte denn vielmehr fiktives Zeitdokument.

      Adrenalinjunkies haben trotz der vielversprechenden Prämisse in „Black Sea“ wenig zu suchen. Zwar hat der deutsche Hollywoodexport Wolfgang Petersen in „Das Boot“ einst gezeigt, welchen Unterhaltungswert die Machenschaften einer U-Boot-Besatzung besitzen können, doch mit dem deutschen Katastrophen-Klassiker hat Kevin Macdonalds Charakterstudie wenig zu tun. Die Kulisse ähnelt sich natürlich - doch im Gegensatz zu „Das Boot“ liegt der Schwerpunkt in „Black Sea“ auf der angespannten Stimmung unter den Männern. Ein wenig das Problem: In all seiner Akribie, die Ereignisse auf der Leinwand möglichst realitätsnah zu gestalten, vergisst Drehbuchautor Dennis Kelly („Utopia“) die individuelle Charakterisierung seiner Figuren. Kurzum: Da sich die einzelnen Männer in Auftreten, Aussehen und Rollentypus sehr ähneln, fällt nicht nur das Auseinanderhalten schwer, sondern auch das genaue Erkennen eigener Merkmale und Profile.
      Doch „Black Sea“ hat ja nicht nur Jude Law in der Hauptrolle zu bieten, sondern eben auch jenen Realismus, mit dem der Streifen an anderen Stellen wiederum punkten kann. Ob seiner unaufgeregten Inszenierung wähnt sich der Zuschauer in einem absolut glaubhaften Szenario, dessen Ausgang nicht ersichtlich ist. „Black Sea“ zieht seine Spannung aus den unterschiedlichen Möglichkeiten der Entwicklung und erhält dadurch ein fast schon soghaftes Erscheinungsbild, dem zu entziehen sich alsbald schwer fällt. Dennoch muss man sich darauf einlassen: Mit Ausnahme einer visuell sehr gelungenen CGI-Explosion hat Macdonalds Abenteuerfilm wenig Knalleffekt sondern appelliert lieber an die Möglichkeiten, die die Abgründe der menschlichen Psyche zu bieten haben. Das fordert, aber für ein derartigem Stoff zugetanes Publikum stellt „Black Sea“ ein echtes Highlight dar.

      Fazit: Ohne Effekthascherei kreiert Regisseur Kevin Macdonald mit "Black Sea" einen Abenteuerfilm der etwas anderen Art und nutzt die Kulisse des Schwarzen Meeres perfekt, um das Optimum an Suspense aus dem kleinen Film herauszuholen.
    2. Black Sea: Abenteuerthriller über eine bunt zusammenwürfelte U-Boot-Crew, die mit einer alten russischen Schrottlaube im Schwarzen Meer legendenumwobenes Nazi-Gold zu bergen versucht.

      Im Genre des U-Boot-Films, in dessen Tiefen zuletzt selbst Steven Seagal mit „Submerged“ flach blieb, kreiert eine britisch-russische Schatzsuche auf Verzweiflungskurs eine neue Variante.

      Regisseur Kevin Macdonald („Der Adler der neunten Legion“), ein Genresurfer mit Qualitätsgarantie, war selbst Initiator des Drehbuchs von Dennis Kelly, das kritische Kommentare zu einem rücksichtslosen Arbeitsmarkt mit einem Trip in menschliche und marine Abgründe verknüpft und dabei bis zum Schluss Spannung generiert.

      Neu sind dabei nur der Schauplatz und die Koppelung eines U-Boot-Thrillers mit dem Mythos verschwundenen Nazi-Golds, ergänzend dazu werden viele Konflikt generierende Elemente aus dem Bauplan des Genres wiederverwendet. Die Rostflecken auf dem im Plotfokus stehenden museumsreifen russischen U-Boots zählen muss der Zuschauer aber nicht, denn Langeweile verhindert das Drama mit Figuren, die permanent unter Hochdruck stehen, und Krisenmomenten, die Leben und Nerven kosten. Spannung ist die zentrale Unterhaltungswaffe des Films, der ein dreckiges Dutzend verzweifelter Männer, angeführt vom stolzen und integeren U-Boot-Captain Robinson (Jude Law), zum Schwarzen Meer schickt, um dort, finanziert von einem Investor, ein 1941 gesunkenes U-Boot mit Goldbarren zu bergen. Die meisten Besatzungsmitglieder wurden von ihren Bossen als überflüssiger Ballast gefeuert, wollen sich mit diesem Himmelfahrtskommando in einer Schrottlaube beweisen und in einen finanziell gesicherten Hafen tuckern.

      Mit an Bord sind ein junger Frischling, der Auslöser einer unaufdringlichen Vater-Sohn-Dynamik wird, und ein windiger Amerikaner, dem das Skript bezeichnenderweise die mieseste Persönlichkeit zuweist. Frauen sind auf dieser Männermission, die durch den russisch-britischen Besatzungsmix zusätzlich angeheizt wird, in Sekundenshots und Rückblenden verbannt. Zum Glück für sie - angesichts von schwitzenden, streitenden, im psychischen Überdruck austickenden Männern, die nicht nur mit dem Ausfall von Antriebswelle und Radar, sondern auch mit Geldgier und Wahn zu kämpfen haben. Das Ende ist in Konsequenz und Kompromisslosigkeit kein Glücksgarant fürs große Publikum, aber dennoch ein Hoffnungsträger, weil es die Unschuld belohnt. kob.

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