Filmhandlung und Hintergrund

Einen ganz eigenen Beitrag lieferte „Oscar“-Preisträger und Spezialist für Rassenfragen Bruce Beresford („Miss Daisy und ihr Chauffeur“), zum Kolumbus-Jahr. Seine gnadenlose, ungeschönte Wilden-Saga, der jeder romantische Schleier fehlt, scheut weder verstörende Bilder von Schmutz, Grausamkeit und ungezügelter Sexualität noch die Frage nach dem Sinn der Kolonisation. Lothaire Bluteau („Jesus of Montreal“) gibt einen...

Um die Indianerstämme in der Wildnis Neufrankreichs zu missionieren, schicken die französischen Jesuiten in der Mitte des 17. Jahrhunderts immer neue Glaubensbrüder ins Land der Huronen, Irokesen und Algonkin. Für den jungen Pater Laforgue ist die Reise eine Herausforderung. Doch die Strapazen, die ihn erwarten, das ihm unverständliche Verhalten der Indianer, die Einsamkeit der Natur und die Grausamkeit der Kämpfe sind eine fast unmenschliche Belastung. Auf dem Weg zu einer entlegenen Missionsstation gerät er mit einer Gruppe Indianer in einen Hinterhalt der feindlichen Irokesen. Nur wenige überleben, und ganz allein erreicht er schließlich sein Ziel.

Ein französischer Jesuit zieht gegen Mitte des 17. Jahrhunderts aus, um die Indianerstämme in Neufrankreich zu missionieren. Bald muß er jedoch erkennen, daß ihm das Verhalten der Indianer unverständlich bleibt. Die Einsamkeit der Natur und die Grausamkeit der Kämpfe tun ein Übriges, seine Mission zum Scheitern zu verurteilen.

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Kritikerrezensionen

  • Einen ganz eigenen Beitrag lieferte „Oscar“-Preisträger und Spezialist für Rassenfragen Bruce Beresford („Miss Daisy und ihr Chauffeur“), zum Kolumbus-Jahr. Seine gnadenlose, ungeschönte Wilden-Saga, der jeder romantische Schleier fehlt, scheut weder verstörende Bilder von Schmutz, Grausamkeit und ungezügelter Sexualität noch die Frage nach dem Sinn der Kolonisation. Lothaire Bluteau („Jesus of Montreal“) gibt einen glaubhaft jesuitischen Schwarzrock. Nach „Der mit dem Wolf tanzt“ ein weiterer ernsthafter Versuch einer „gerechten“ Geschichtsbetrachtung nach dem Roman von Brian Moore, den über 100.000 Zuschauer im Kino sahen. Den großartigen Bildern kann man sich auch im Videoformat nicht entziehen.

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