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Black Day Blue Night

Kinostart: 25.07.1996
Poster
  • Kinostart: 25.07.1996
  • Dauer: 93 Min
  • Genre: Thriller
  • FSK: ab 16
  • Produktionsland: USA
  • Filmverleih: CI

Filmhandlung und Hintergrund

Deutlich von Ridley Scotts "Thelma und Louise" und den Film-noir-Dramen John Dahl inspirirter Krimi von Autor-Regisseur J. S. Cardone.

Nach dem Unfalltod zweier Raubmörder jagt ein Cop den geheimnisvollen dritten Täter, der mit einer Millionenbeute fliehen konnte. Ist es der undurchschaubare Anhalter, den Hallie und Rinda, zwei Frauen auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit, mitgenommen haben? Vor der grandiosen Naturkulisse Arizonas löst sich das Rätsel mit einer blutigen Pointe.

Deutlich von Ridley Scotts „Thelma und Louise“ und den Film-noir-Dramen John Dahl inspirirter Krimi von Autor-Regisseur J. S. Cardone.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Black Day Blue Night: Deutlich von Ridley Scotts "Thelma und Louise" und den Film-noir-Dramen John Dahl inspirirter Krimi von Autor-Regisseur J. S. Cardone.

    Sex inmitten heißer Quellen und orgiastisch blubbernder Luftblasen. Kühe, die des Nachts, und Spinnen, die des Tags mit wechselndem Erfolg einsame Wüsten-Highways kreuzen. Kleinstadt-Cops mit dubiosem Seelenleben, und Frauen, die lernen, den richtigen Männern zu trauen. Zur Begutachtung freigegeben in „Black Day, Blue Night“, dem ersten hierzulande mit einer Kinoaufführung geehrten Film des amerikanischen Indie-Regisseurs J. S. Cardone. Fraglich nur, ob der Zuschauer dieses bescheiden budgetierten Krimis (eine Mio. Dollar) dort auch auf seine Kosten kommen wird.

    Vier Filme Cardones erlebten bislang auf Video ihre deutsche Premiere. Filme über frustrierte Cops („Shadow Hunter“), involviert in komplizierte Mordfälle („Arizona-Killer“) am bevorzugten Schauplatz Arizona, an dem versprengte Navajo-Polizisten für ethnisches Kolorit sorgen. Zutaten, die sich auch in „Black Day Blue Night“ finden, ergänzt durch Anleihen bei „Thelma und Louise“ und den Filmen John Dahls. Ein Cadillac rauscht durch die bizarre Naturkulisse Arizonas und trägt zwei grundverschiedene Frauen in eine bessere Zukunft. Die schüchterne Hallie (Mia Sara, Cardones Star in „Arizona-Killer“, unterstützt mit nacktem Körpereinsatz die Videoauswertung!) flieht vor ihrem brutalen Mann, die selbstbewußte Rinda („Kalifornia“-Entdeckung Michelle Forbes als Punkausgabe Janet Leighs) vor der Langeweile, die sie sich ausgerechnet mit Hallies Mann vertreiben wollte. Die beiden Frauen freunden sich an und nehmen den Drifter Dodge (Gil Bellows gibt Brad Pitt gekreuzt mit Jack Nicholson) mit, der ein Cop-Killer und Besitzer gestohlener Dollar-Millionen sein könnte. Weil der Geheimnisvolle aber die Natur liebt, Frauen wie ein Gentleman behandelt und die mißtrauische Hallie in einem riesigen, Gott-geschaffenen Whirlpool die Zärtlichkeit einiger guter Männer lehrt, ist er unverdächtiger, als es uns die Regie suggerieren will. Arg konstruiert und bemüht wirkt Cardones Ausflug in das Territorium John Dahls („Red Rock West“), der im letzten Akt mit diversen Plot Twists das behäbige Tempo zu beschleunigen versucht. Ein selbstironischer Einsatz der angehäuften Klischees darf angesichts der bisherigen Filme des Autors und Regisseurs bezweifelt werden, die ihr Dèja-Vu-Gefühl in erster Linie einem kommerziell orientierten Ideen-Recycling anderer Filmhits zu verdanken hatten. kob.
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