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Bishonen - Beauty

Kinostart: 08.03.2001
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Filmhandlung und Hintergrund

Wunderbar gefilmte, schwule Liebesgeschichte zwischen einem Stricher und einen Polizisten.

Der attraktive, selbstverliebte Jet ist ein Star in Hongkongs Stricherszene. Bis er eines Tages den vorbildlichen Sohn, Freund und Polizisten Sam kennenlernt und sich in ihn verliebt. Um dem Angebeteten näher zu kommen, legt er sein schamloses Gehabe ab und verwandelt sich in einen zurückhaltenden jungen Mann. Seine Bemühungen sind zwar letztlich erfolgreich, doch Sam fürchtet, seine Eltern durch seine sexuelle Neigung zu enttäuschen. Hin- und hergerissen zwischen Leidenschaft und Schuldgefühl trifft er eine schwerwiegende Entscheidung…

Melancholische Liebesballade in schwulem Milieu: Der selbstverliebte Jet, Star der Hongkonger Stricherszene, verwandelt sich aus Liebe zu dem vorbildlichen Polizisten Sam in einen zurückhaltenden jungen Mann.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Bishonen - Beauty: Wunderbar gefilmte, schwule Liebesgeschichte zwischen einem Stricher und einen Polizisten.

    Ein wenig gleicht die romantische Liebeballade aus Hongkong dem Fächer aus Porzellan, der in einer der wenigen dramatischen Ausbrüche des Films zerbricht, wenn die schwulen Lover ihre Wut rauslassen. Die komplexen Beziehungsfäden von fünf Männern, deren Liebesbahnen sich kreuzen, stehen im Zentrum des neunten Films des ehemaligen Fotografen Yonfan, der mehrere Bildbände veröffentlichte und in Frankreich zum Chevalier der Ehrenlegion ernannt wurde. Dieser erste bei uns verliehene Film schwelgt entsprechend in einem den jungen Körpern und Posen ausgiebig huldigenden teils Zeitlupen-Ästhetizismus.

    Der Star unter den Strichern Hongkongs, der selbstverliebte Jet, lernt den Polizisten Sam kennen und verliebt sich in den schmucken Uniformträger. Parallel dazu entwickelt sich die Beziehung zwischen den Büroangestellten Fai und Ai Ching. Jet und Fai ihrerseits gelangen in den Bannkreis des Pop-Sängers K.S., der sie als willige Bettgenossen nutzt. Sam, der unter seinem Elternhaus leidet, bricht die Beziehung zu Jet ab, als der sich mit K.S. einlässt.

    Das erinnert teils an Wong Kar-Wais „Happy Together“, ohne dessen innovative Bildkraft zu erreichen, teils an Romanzen aus dem „Beefcake“-Bereich. Über die Schwulen-Szene hinaus bemerkenswert sind Szenen mit Polizisten, die von einem Fotografen in lasziven Posen aufgenommen werden, was als authentischer Vorfall in Hongkong für Aufsehen sorgte und Yonfan den Ausgangspunkt für sein Quintett zwischen Liebe, Eifersucht, Wut und Sehnsucht bot. Einige offensichtlich spontan aufgenommene Bilder aus dem Lokalkolorit von Hongkong lockern die stets gespannte Atmosphäre des Films auf, der auf einem „Queer Film Festival“ unter deren Motto „Verzaubert“ sowie in entsprechenden Programmen gut aufgehoben ist. ger.
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