Big Mama's Haus - Die doppelte Portion

  1. Ø 5
   2011
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Filmhandlung und Hintergrund

Big Mama's Haus - Die doppelte Portion: Zweite Fortsetzung des Crossdressing-Spaßes mit Comedian Martin Lawrence als Titelheld.

FBI-Agent Malcolm Turner ist bei seinem neuen Fall nicht der Einzige, der zur Tarnung in Frauenkleider schlüpft, sein Stiefsohn Trent macht mit, weil er als Einziger einen Mörder identifizieren kann. Der soll sich im Umfeld einer Kunsthochschule für Frauen aufhalten. Malcolm heuert in seiner bewährten Verkleidung als Big Mama an, während Trent als neue Schülerin Charmaine auftritt. Allerdings tut er sich bei all den hübschen Mitschülerinnen sehr schwer, in seiner Rolle zu bleiben, während Big Mama sich eines Verehrers erwehren muss.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Wie schon in den Jahren 2000 und 2006 verspürt FBI-Agent Malcolm Turner nun zum dritten Mal das Bedürfnis, in Frauenkleider zu schlüpfen und ein behäbiges Mütterchen in geblümten Kleidern wie aus dem Museum für unverwüstliche Klischees zu spielen. Diesmal mischt sich die mehr als auffällige Big Mama unter junge Studentinnen, weil in der Bibliothek ihres Hauses ein USB-Stick versteckt ist, der einen Vertreter der Russenmafia hinter Gitter bringen könnte. Big Mama, wie immer dargestellt von Martin Lawrence, wird diesmal begleitet von dem jungen Trent, der sich in Nichte Charmaine verwandeln muss – eine wahre Herausforderung für Darsteller Brandon T. Jackson.

    Regisseur John Whitesell, der bereits den zweiten Film über Big Mama inszenierte, lässt die Komödie vielversprechend beginnen: Malcolm Turner, noch als respektabler Mann mit Schnurrbart, jagt in seinem Wagen einem Briefträger nach. Dieser, gespielt von Ken Jeong, will ihm aber die Post nicht mitten auf der Straße aushändigen, also kommt es zu einer Art Comedy-Showdown der beiden Amtspersonen. Der Brief, auf den Turner so sehnsüchtig gewartet hat, ist eine Aufnahmebestätigung der Universität für seinen Stiefsohn Trent. Dieser aber befindet sich nicht wie versprochen in der Bibliothek, um zu büffeln, also muss Turner eine Handyortung durch das FBI vornehmen, um den begeisterten Hip-Hop-Musiker auf einem Konzert aufzuspüren.

    So weit, so nett. Doch dann folgt Trent seinem Stiefvater zu einem Diensteinsatz, bei dem er beobachtet, wie der mit russischem Akzent sprechende Gangster Chirkoff jemanden erschießt. Turner weiß, dass sie nun beide ein Problem haben, solange der Mörder frei herumläuft. War Brandon T. Jackson als noch nicht 18-jähriger Trent etwas auffällig, weil er deutlich älter aussieht, so ist er als trampelige Studentin Charmaine dann wiederum natürlicher als Tante Big Mama. Warum Undercover-Einsätze in Frauenkleidern nicht ein wenig dezenter zu machen sind, ohne an Komik einzubüßen? Big Mama muss dem Malkurs als Aktmodell dienen: Wie Malcolm Turner es schafft, sich nicht nur als Frau zu verkleiden, sondern sich auch wulstige Oberschenkel und geschwollene Füße zuzulegen, ist eine Art magisches Geheimnis dieser Komödie, die es mit den Wahrscheinlichkeiten nicht allzu ernst nimmt.

    Big Mama gabelt sogar einen Verehrer auf in Gestalt des korpulenten Hausmeisters Kurtis Kool. Und auch Charmaine schafft es, für ihren angeblichen Cousin Trent ein gutes Wort bei der hübschen Studentin Haley einzulegen, so dass das romantische Element nicht zu kurz kommt. Es gibt Tanz- und Gesangseinlagen, in denen das Musicalgenre, so weit es an Schulen für junge Talente spielt, komödiantisch, aber manchmal auch nur gutgelaunt, zitiert wird. Insbesondere Brandon T. Jackson macht sich in den Musikeinlagen gut. Trotz der unbekümmert anspruchslosen Geschichte ist der Film dann doch bekömmlicher, als befürchtet werden musste, vielleicht auch weil sich der Spaß der Beteiligten irgendwie mitteilt.

    Fazit: In seiner gewohnt albernen Verkleidung als Big Mama ermittelt FBI-Agent Malcolm Turner diesmal unter Kunststudentinnen und nimmt seinen Stiefsohn mit: Nicht ganz talentfreie Komödie mit einigen hübschen Witzchen.
  • Komiker Martin Lawrence schlüpft für die Familienactionkomödie nunmehr zum dritten Mal in den Fettanzug der bärbeißigen Big Mama, um so als Undercover-FBI-Agent einen gewichtigen Fall zu lösen.

    In der Rolle der beleibt-beherzten Big Mama feierte Lawrence (abgesehen von den „Bad Boys“-Filmen mit Will Smith) seine bislang größten Erfolge. Er scheint damit auch die Inspiration für Tyler Perrys durchgeknallte Großmutter Madea geliefert zu haben, die in Wesensart und Aufmachung als Schwester von Big Mama durchgehen könnte.

    Inszeniert wurde der diesmal vergleichsweise brave Familienspaß erneut von John Whitesell, der auch beim letzten Eintrag in die Franchise (2006) Regie führte. Das Drehbuch wurde hingegen vom Novizen Matthew Fogel beigesteuert. Neu mit von der Partie ist auch Brandon T. Jackson (mimte in „Percy Jackson“ Zac Efrons behuften Sidekick), der Lawrences als Crossdressing-Costar zur Seite steht. Jackson spielt Trent, den siebzehnjährigen Stiefsohn vom FBI-Agenten Malcolm Turner. Trent wird Zeuge eines Mords an einem Informanten, der vor seinem Ableben belastendes Beweismaterial in einer Kunsthochschule für Mädchen versteckt hat. Malcolm beginnt nun umgehend mit den Ermittelungen und entstaubt dafür Fettanzug, Körperprothesen, Perücke, Makeup und die zeltgroßen Blümchenkleider von Big Mama. Um seinen Neffen vor den Mördern zu schützen, schleust Malcolm ihn ebenfalls in die Mädchenschule ein – als die pummelige Schülerin Charmaine. Neben dem Krimielement sind somit auch romantische Komplikationen vorprogrammiert. Big Mama wird vom Sicherheitsbeamten (Faizon Love) beturtelt, während Trent sich in die hübsche Haley (Jessica Lucas) verguckt.

    Dieses Erschleichen der Gunst einer Angebeteten durch einen Mann in Frauenkleidern, ist mittlerweile ein dermaßen etablierter Hollywood-Standard, dass man den gemeinsamen Shopping-Ausflug und die leicht geschürzte Pyjama-Party selbst mit geschlossenen Augen nachvollziehen könnte. Etwas von der Norm abgewichen wird mit ein paar Gesangs- und Tanzeinlagen, wobei das stimmige Duet zwischen Trent und seinem Love Interest Lust auf mehr macht. Insgesamt beschlossen die Filmemacher diesmal auf übermäßig derbe Witze weitgehend zu verzichten. Stattdessen bekommen die Romantik- und Actionkomponente Vorzug, wobei insbesondere eine Autoverfolgungsjagd mit einer Fahrschülerin am Steuer erinnernswert ist. Und Big Mama lässt sich auch diesmal nicht für wohlmeinende Ratschläge und patenten Humor lumpen. ara.

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