Big Game

  1. Ø 2.6
   2014
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Filmhandlung und Hintergrund

Big Game: Actionabenteuer um einen finnischen Jungen, der plötzlich an der Seite des US-Präsidenten ums Überleben kämpfen muss.

Der 13-jährige Oskari muss, so verlangt es die Tradition, eine Nacht alleine in den finnischen Bergen verbringen und mit Pfeil und Bogen ein Tier erlegen. Schafft er das, hat er bewiesen, dass er nun ein ganzer Mann ist. Während seiner Mission wird über ihm die Air Force One von Terroristen abgeschossen. Der US-Präsident kann sich in letzter Minute in eine Rettungskapsel flüchten, wo der Junge ihn findet. Bald sind die beiden selbst Beute, denn die zu allem entschlossenen Attentäter setzen sich auf ihre Spur. Der 13-jährige Oskari muss, so verlangt es die Tradition, eine Nacht alleine in den finnischen Bergen verbringen und mit Pfeil und Bogen ein Tier erlegen. Schafft er das, hat er bewiesen, dass er nun ein ganzer Mann ist. Während seiner Mission wird über ihm die Air Force One von Terroristen abgeschossen. Der US-Präsident kann sich in letzter Minute in eine Rettungskapsel flüchten, wo der Junge ihn findet. Bald sind die beiden selbst Beute, denn die zu allem entschlossenen Attentäter setzen sich auf ihre Spur. Ein 13-jähriger Junge muss den US-Präsidenten retten, dessen Flugzeug über den Wäldern Finnlands abgeschossen wurde. Mitreißender und kompetent gemachter Actionspaß, in dem Menschenjagd auf Samuel L. Jackson veranstaltet wird.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Um Low-Budget-Produktionen der Marke "Sharknado" ist in den vergangenen Jahren ein regelrechter Kult entbrannt. Je geringer die Produktionskosten, je schlechter die Effekte und je talentfreier die Darsteller, desto leichter lässt es sich in geselliger Runde über die (bewusst) minderwertigen Produktionen lästern – ein diebisches Vergnügen, durch das sich für Filmschmieden wie "The Asylum" ein großer Markt und eine noch größere Zielgruppe erschlossen hat. Doch auch der x-te Hai-Horror funktioniert irgendwann nur noch nach denselben Prinzipien und da sich derartige Genrekost bislang hauptsächlich im Heimkino durchsetzen konnte, muss Trash auf Leinwandniveau mehr bieten, als nur eine allzu absurde Prämisse.

    Wie das funktioniert, beweist uns dieser Tage der finnische Regisseur und Drehbuchautor Jalmari Helander ("Rare Exports") mit seinem diebisch vergnüglichen Action-Spektakel "Big Game". Die Geschichte macht dabei nicht nur jegliche Logik entbehrlich, sondern ist mit einer solchen Passion an den Haaren herbeigezogen, dass die alles entscheidende Frage, ob die Macher ihr Projekt ernst nehmen, guten Gewissens mit "Nein!" beantwortet werden kann. "Big Game" ist inhaltlicher Trash in Reinkultur, der mit viel Mut zu augenzwinkernder Absurdität weit mehr ist als ein harmloses Guilty Pleasure. Hinter dem Projekt stehen nämlich nicht nur ansehnliche Effekte und ein hervorragend aufgelegter Cast, sondern auch die Kenntnisse des Regisseurs über die handelsüblichen Mechanismen eines funktionierenden Actionfilms der Neunziger.

    Wenn der US-amerikanische Präsident (Samuel L. Jackson) und ein Dreikäsehoch (Onni Tommila) in der finnischen Einöde aufeinandertreffen, sind die hieraus entstehenden Gegensätze so offensichtlich wie die Tatsache, dass "Big Game" nicht in Finnland, sondern in den bayerischen Alpen gedreht wurde. Gleichzeitig sind sie jedoch auch der Zündstoff für die Story, denn auch wenn hier "E.T."-Referenzen mit zweckentfremdeten Tiefkühltruhen im Einklang sind, offenbart der Plot einen astreinen Abenteuerfilm. Der 13-jährige Oskari muss einer finnischen Tradition zufolge erst einmal selbst Wild erlegen, bevor er überhaupt ein Mann ist. Und der US-Präsident weiß abseits seiner ihm stets zur Seite stehenden Crew überhaupt nichts mit der "normalen" Zivilisation anzufangen. Um es gegen die fiesen Terroristen, allen voran gegen den Anführer Hazar (Mehmet Kurtulus) aufzunehmen, müssen die beiden grundverschiedenen Neu-Buddys zusammenarbeiten. Was folgt, ist die Symbiose eines spaßigen Kinderabenteuers und eines Emmerich-Actionfilms, bei dem kleine Kinder auch schon mal ganze Schluchten überspringen können und am Ende natürlich alle leben, außer die bösen Widersacher.

    Dass "Big Game" entsprechend nicht ohne Klischees auskommt, sei an dieser Stelle also lediglich eine Randbemerkung wert. Jalmari Helander geht es nicht um das Schaffen eines cineastischen Meisterwerks, sondern um die Inszenierung eines kurzweiligen Popcornspaßes. Dies ist ihm mit seiner neuesten Regiearbeit hervorragend gelungen, denn mit selbstreferenziellen Kommentaren auf vollkommen absurde Szenerien innerhalb seines eigenen Films unterwandert er die Lächerlichkeit der Story gleich selbst. Damit beweist er eindrucksvoll, dass Trash auch dann funktioniert, wenn man sich bei der handwerklichen Aufbereitung doch deutlich mehr Mühe gibt, als es all die Filme tun, die im Fahrwasser von "Sharknado" und Co. schwimmen.

    Fazit: Trash auf hohem Niveau: Da die Macher um die Absurdität ihrer Story wissen, ist "Big Game" ein großes Vergnügen. Technisch hervorragend aufbereitet bietet die Hommage an das Neunziger-Actionkino Filmspaß pur.
  • Coming-of-Age meets Buddy Movie in diesem Survival-Actioner von Jalmari Helander mit Samuel L. Jackson als reichlich hasenfüßiges US-Staatsoberhaupt.

    In der „Midnight Madness„-Reihe des Toronto Film Festival ist „Big Game“ gut angekommen, ganz zu Recht, besitzt der mit trockenem Nordmann-Humor gewürzte Mix aus Old-School-Thriller und Teen-Abenteuer durchaus Potential zum Kultfilm. „Rare Exports„-Regisseur Jalmari Helander legt seine zweite Kinoarbeit vor, deutlich höher als sein Erstling ist diese budgetiert, er darf sogar für sich in Anspruch nehmen – in Koproduktion mit Deutschland und Großbritannien -, die bis dato teuerste finnische Produktion in Szene gesetzt zu haben. Gedreht wurde primär „on location“ in den bayerischen Alpen und den Bavaria Studios, in Sachen Look und Figuren(-zeichnung) fühlt man sich stark an die gradlinigen Achtzigerjahre-Actioner erinnert.

    Held ist der 13-jährige Oskari. Der muss, so verlangt es die Tradition, eine Nacht alleine in den finnischen Bergen verbringen und mit Pfeil und Bogen ein Tier erlegen. Schafft er das, hat er bewiesen, dass er ein ganzer Mann ist. Da wird während seiner Mission über ihm die Air Force One von Terroristen abgeschossen. Präsident William Alan Moore, US-Gepflogenheiten entsprechend hier nur PODUS genannt, wird in letzter Minute in eine Rettungskapsel gestoßen, wo der Junge ihn findet. Der mächtigste Mann der Welt ist fortan auf die Hilfe des kleinen, wortkargen Waldläufers angewiesen. Es gilt sich nun irgendwie und möglichst schnell in die Zivilisation durchzuschlagen, haben sich doch wild entschlossene, mordlüsterne Attentäter auf ihre Spur gesetzt.

    Nimmt man den hanebüchenen, von Helander und Petri Jokiranta („Jade-Krieger„) ersonnenen Plot einmal als gegeben hin, steht geschickt getimter, spannender und auch witziger Unterhaltung nichts mehr im Weg. Wüst und durchaus geschickt plündert der Filmemacher – von „Graf Zaroff – Genie des Bösen“ über „Die Klapperschlange“ bis hin zu „Stirb langsam“ – die Filmhistorie, barfuß stolpert „Avenger“ Samuel L. Jackson als hasenfüßiges Staatsoberhaupt durchs Unterholz. Im Dialog erfährt man, dass es in Finnland nicht gilt „tough“ auszusehen, sondern „tough“ zu handeln. Das weiß das sympathische Babyface Onni Tommila alias Oskari, der sich zunächst schwer tut, seinen Bogen zu spannen, aber langsam über sich hinauswächst.

    In einer Gefriertruhe schießt der Junge mit Moore zu Tal, das abgeschossenen Flugzeug landet krachend in einem Gebirgssee, grimmig blicken die von Ray „The Punisher“ Stevenson und Mehmet Kurtulus verkörperten Bösewichte, derweilen im zweiten Schauplatz, der Kommandozentrale im Pentagon, der verwegen besetzte Jim Broadbent als Sicherheitsberater doppeltes Spiel treibt. Coming-of-Age trifft auf Buddy Movie, markige Einzeiler wechseln sich mit knackigen Faustkämpfen ab, passend dazu wummert der von Juri und Miska Seppä verantwortete Soundtrack, der im Gegensatz zur traumhaft schönen, von Mika Orasmaa rau und erdig fotografierten Naturkulisse steht. Ein B-Movie der A-Klasse, gleichermaßen unterhaltsam für Groß und Klein. geh.
  • Kann man sich geben... Kann man aber auch getrost sein lassen.
  • Obwohl  Jalmari Helanders unglücklich inszenierter Film knietief in arg muffigen Action-Klischees der 80er Jahre watet, lässt er keinerlei spielerische Distanz zu den von ihm schamlos und oft erschreckend krude kopierten Vorbildern erkennen. Im Gegenteil. "Big Game" fühlt sich an, als seien die letzten 30 Jahre Actionkino nie passiert. Und in diesem Fall ist das nicht positiv gemeint. So wirkt der vor allem stinklangweilige Streifen wie eine hüftsteife „Kids“-Version von „Stirb Langsam 2“. Gemeinsam mit dem Look einer mauen TV-Produktion, der bedenklichen Pädagogik und den stets verlässlich verendenden Pointen schmeckt „Big Game“ wie das durchgekaute Kaugummi einer Marke, die es heute aus gutem Grund heute nicht mehr zu kaufen gibt. Ihr wurdet gewarnt!
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  • Eine deutsch/finnische Gemeinschaftsproduktion und der Versuch an große Actionfilme Ala Hollywood anzuknüpfen. Abgesprungen und leider zu kurz gelandet. Das Ergebnis – 90 Minuten verschwendete Zeit.
    Erzählt wird die Geschichte von Oskari (Onni Tommila), ein dreizehnjähriger finnischer Junge, der in der Tradition seines Dorfes, nur mit Pfeil und Bogen in die Wälder geschickt wird. Er muss in dieser Nacht einen Hirsch erlegen, um als Mann anerkannt zu werden.
    Die Familienehre steht auf dem Spiel. Aber selbst sein Vater glaubt nicht an ihn. Während Oskari auf Fährtensuche ist, wird die Air Force One des amerikanischen Präsidenten (Samuel L. Jackson) von Terroristen über dem finnischen Luftraum abgeschossen.
    Der Sicherheitschef Morris (Ray Stevenson) packt den ängstlichen Präsidenten in eine Rettungskapsel und katapultiert ihn aus dem Flugzeug. Er selbst kann sich mit dem Fallschirm retten, bevor das Flugzeug in der Nähe von Oskaris zerschellt.
    Morris ist der Insider, der mit dem Terroristen gemeinsame Sache macht. Er und seine Söldner machen sich auf die Suche nach der Kapsel und dem Präsidenten. Aber Oskari ist schneller. Er befreit den mächtigsten Mann der Welt und nimmt ihn mit in den Wald, weiter auf der Suche nach seinem Hirsch.
    Und jetzt beginnt eine actionreiche Jagd, in die sich noch eine Spezialeinheit einmischt. Wird Oskari seinen Hirsch erlegen und kann er den Präsidenten retten? Diese Frage interessiert den Kinobesucher zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich schon gar nicht mehr. Denn diese hanebüchene Geschichte ermüdet sehr schnell.
    Regisseur Jalmari Helander versucht die 80iger Trashfilme wieder zu reanimieren. Also alles an Explosionen und Verfolgungsjagden hingepackt und rennen lassen. Wenn es wenigstens noch als Persiflage gemeint wäre, könnte man dem noch ein Schmunzeln abringen. Doch das ist alles ernst gemeint und wirkt daher nur noch lächerlich.
    Ein großer Name für einen Film, leider aber eine sehr dünne und unausgereifte Geschichte.
    90 Minuten – nicht zu empfehlen.
  • Spannender Kinderfilm mit Hang zu Selbstbewußten Auftreten junger Männer,Finnland,der Wald wurde als Abenteuer gewählt,vielleicht wäre besser mal ein Gebirge,z.B.Österreich zu nehmen,Gibt doch so viele urige Bergdörfer.
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