Bierfest

  1. Ø 3
   2006
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Bierfest Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Bierfest: Comedy um ein US-Team, das beim Oktoberfest zum Wettrinken antritt.

Die Gebrüder Todd (Erik Stolhanske) und Jan Wolfhouse (Paul Soter) reisen von Amerika nach Deutschland, um ihrem verstorbenen Großvater den letzten Wunsch zu erfüllen und seine Asche dort zu verstreuen, wo er sich am wohlsten fühlte: auf dem Oktoberfest. Dort machen Todd und Jan die Entdeckung, dass es eine Art Kampftrinker-Underground und dessen eigene Olympiade, das Bierfest, gibt. Von den einheimischen Lokalmatadoren in großem Stile gedemütigt, kehren die Brüder nach Amerika zurück, um ihr eigenes Team für eine Revanche im nächsten Jahr zu trainieren.

Als „Fight Club“ für Wettsäufer apostrophieren die fünf Masterminds der kanadischen Comedy-Truppe Broken Lizard („Super Troopers„) ihr knietief durch Klischees watendes Klamaukfeuerwerk.

Die amerikanischen Brüder Todd und Jan Wolfhouse reisen nach Deutschland, um die Asche ihres Großvaters auf dem Oktoberfest zu verstreuen. Dabei stoßen sie auf einen geheimen, jahrhundertealten Wettkampf, das „Beerfest“, eine Art Biertrinkerolympiade. Nachdem Todd und Jan von ihren deutschen Cousins von dem Event ausgeschlossen und verspottet wurden, schwören sie sich, im nächsten Jahr mit einem konkurrenzfähigen Biertrinkerteam zurückzukehren.

Eigentlich wollten die US-Boys Todd und Jan nur die Asche ihres Opas in dessen Heimat verstreuen. Doch dann geraten die Brüder auf dem Oktoberfest an einen alten Familienfreund, der sie zum Bierfest, einer Art Wetttrink-Weltmeisterschaft, abschleppt. Dort werden die zwei ausgerechnet von der verhassten deutschen Verwandtschaft nach allen Regeln der Kunst unter den Tisch getrunken. Doch Todd und Jan schwören Rache. Zurück zu Hause arbeiten sie mit drei Kumpels an ihrer Trinkfestigkeit und kehren gut trainiert ein Jahr später zurück.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Mit ihrem jüngsten überschäumenden Machwerk müht sich die „Broken Lizard“- Komikertruppe, die sich mit „Super Troopers“ eine beachtliche Fangemeinde anlachte, dem (Blödel)Fass den Boden auszuschlagen.

    Die Biertrinker dieser Erde vereinen sich in dem von Chef-Echse Jay Chandrasekhar (war zuletzt für „Ein Duke kommt selten allein“ verantwortlich) inszenierten Zechgelage nicht etwa, sondern saufen sich streitlustig bei einer geheimen Bierolympiade im Malz-Mekka München unter die Tische. Um diesen alkgetränkten Aufhänger spann das Komiker-Quintett (das auch vollzählig vor der Kamera auftritt) im Spontanverfahren ein recht willkürliches Storygerüst. Dies reichern sie üppig mit den für Amerikaner typischen Bayern-Stereotypen an, die von der Mentalität über Kulinarisches bis hin zu den Klamotten reichen.

    Den Auftakt der feuchtfröhlichen Festivitäten macht Donald Sutherland mit seinem Auftritt als trinkfreudiger Großvater auf dem Sterbebett, dessen Asche es anschließend für seine beiden Enkel Jan und Todd Wolfhouse im Heimatland zu verstreuen gilt. Dafür treffen sie sich auf dem Oktoberfest mit einem alten Familienfreund, der sie zum streng geheimen Austragungsort („Fight Club“ und „Hostel“ wird Referenz erwiesen) vom alljährlichen „Beerfest“ führt. Dort glauben sich die beiden Brüder zunächst wie ein Bayer im Himmel – mit Bier, Bratwurst und bloßen Brüsten im Übermaß. Doch dann gibt es ein Wiedersehen mit ihrem verfeindeten Verwandten Baron von Wolfhausen (Jürgen Prochnow gibt sich selbstparodistisch, u.a. mit „Das Boot“-Verulkungen, die Ehre) und dessen stattlichen Söhnen (muskulöse, zänkische „Kraftwerk“-Fanatiker). Beim Wettbewerb blamieren sich die beiden Amis so schmählich, dass sie sich schwören, nächstes Jahr in besserer Form zurück zu kehren. Zu Hause mobilisieren sie drei Freunde (einen jüdischen Wissenschaftler, einen All-American-Bierbrauer und einen indischen Gelegenheitsstricher) und sie widmen sich voller Elan der Verbesserung ihrer Trinkfestigkeit und ihrer Trinkspielqualitäten. Voller Hoffnung (und Hopfen) treten sie ein Jahr darauf zum Gegenmatch an.

    Bei derartig hohem Promillegehalt im Plot sind selbstverständlich auch diverse sexuelle Deftigkeiten (selbst die lüsterne Oma im Dirndl fehlt nicht) und die obligatorischen Bad-Taste-Einlagen angesagt. Ganz nach der Fasson also von „Broken Lizard“’s Stammpublikum, das den respektlosen Spaß besonders in angeheitertem Zustand erheiternd finden wird. Kultstatus auf DVD wird daher zweifelsohne garantiert sein. ara.

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