Begegnung des Schicksals

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   1999
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Filmhandlung und Hintergrund

Begegnung des Schicksals: Bedächtig-besinnliche Beziehungschronik über die Romanze zwischen einem Polizisten und einer Politikerin, deren gemeinsam verunglückte Ehepartner eine Affäre hatten.

Sgt. Dutch Van Den Broeck glaubt eine glückliche Ehe zu führen. Um so überraschter ist er, als er nach dem tödlichen Flugzeugabsturz seiner Frau feststellt, daß sie eine Affäre mit dem ebenfalls verunglückten Mann der Kongreßabgeordneten Kay Chandler hatte. Bald versuchen die beiden Betrogenen gemeinsam Licht ins Ehebrecherdunkel zu bringen, und ihre Verweiflung mündet in einer Affäre.

Dutch lebt in dem Glauben, eine glückliche Ehe zu führen. Umso überraschter ist er, als er nach dem tödlichen Flugzeugabsturz seiner Frau feststellt, dass sie eine Affäre hatte. Bei ihrem ebenfalls verunglückten Liebhaber handelte es sich um den Mann der Kongressabgeordneten Kay. Bald versuchen die Betrogenen gemeinsam, Licht ins Ehebrecherdunkel zu bringen. Von ihrer Verzweiflung zusammengeschmiedet, mündet ihre gegenseitige Attraktion in eine Affäre.

Nach einer Flugzeugkatastrophe finden Dutch und Kay heraus, dass ihre verstorbenen Ehepartner ein Verhältnis miteinander hatten und kommen sich selbst näher. Besinnliche Romanze von Altregisseur Sydney Pollack, in der neben großartigen Darstellern auch Kamera, Design und Soundtrack glänzen.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Nachdem Regieveteran und Schauspieler Sydney Pollack („Die Firma“) zuletzt in der tiefenpsychologischen Eheanalyse „Eyes Wide Shut“ seines verstorbenen Freundes Stanley Kubrick auftrat, nimmt er sich mit seinem neuen Film „Begegnung des Schicksals“ ebenfalls einer bedächtig-besinnlichen Beziehungschronik an. Seine Protagonisten reiferen Alters sind Harrison Ford, mit dem er bereits beim „Sabrina“-Remake zusammenarbeitete und Kristin Scott Thomas („Der Pferdeflüsterer“), deren durch eine Tragödie ausgelöste Zufallsbekanntschaft in einer bittersüßen Romanze mündet.

    Sgt. Dutch Van Den Broeck (Ford) glaubt eine glückliche Ehe zu führen. Um so überraschter ist er, als er nach dem tödlichen Flugzeugabsturz seiner Frau feststellen muß, daß sie eine Affäre hatte. Bei ihrem ebenfalls verunglückten Liebhaber handelte es sich um den Mann der Kongreßabgeordneten Kay Chandler (Scott Thomas). Dutch versteigt sich obsessiv in eine angestrengte Wahrheitssuche, durch die er hofft eine Erklärung für die Untreue der Gattin zu erhalten. Dabei stößt er auf Kay und nach ihrer anfänglichen Ablehnung versuchen sie, gemeinsam Licht ins Ehebrecherdunkel zu bringen. Von ihrer Verzweiflung zusammengeschmiedet, mündet die immer stärker werdende Attraktion der beiden füreinander in einer abrupt mit einer amourösen Attacke eingeläuteten Affäre. Die Geister der Vergangenheit lassen sich jedoch nicht so ohne weiteres abschütteln.

    Pollack nimmt sich für seine detaillierte Storyentwicklung und Figurenzeichnung viel Zeit und läßt ca. 45 Minuten vergehen, bevor sich die beiden Hauptdarsteller erstmals begegnen, nachdem der Zuschauer bereits in den ersten Minuten mit spannungsraubendem Effekt in die Affäre der untreuen Ehepartner eingeweiht wurde. Da der Ehebruch als einziger Aufhänger heutzutage kaum dramatische Tragweite aufweist, werden zwecks erhoffter Spannungsgenerierung noch zwei Subplots eingebaut. So befürchtet die mit ihrer Wiederwahlkampagne beschäftigte republikanische Politikerin Kay einen karrieregefährdenden Medienskandal (Pollack tritt als ihr Berater auf), würde die Untreue ihres Mannes bekannt werden. Und der für Interne Affären zuständige Polizist Dutch ist korrupten Cops auf der Spur. Doch beide Storystränge wirken als wenig mehr als gutgemeinte Nachgedanken denn nahtlos in den Plot integriert. Bleibt die eigentliche Attraktion – das gefühlvolle Agieren zweier Filmstars miteinander. Gerade weil ihre Romanze mehr wie eine zwangsläufige, unterkühlte Zweckgemeinschaft wirkt, erhöht Pollack die tragische Fallhöhe seines Filmes erheblich: Er will kein großes Kino der Gefühle à la „Der englische Patient“ schaffen, sondern eine stille, erwachsene Tragödie. So ist es zwangsläufig, daß weder Ford noch Scott Thomas kaum ein Lächeln über die Lippen kommt. Er gleicht bei seiner verbissenen Indiziensuche einem schmerzverzerrten Spürhund, während sie eine verstockte Erfolgsfrau porträtiert, die alles für ihre Karriere opfert. Selbst das große Finale am Flughafen bleibt auf diese Weise kühl. Erwartungsgemäß exzellent sind die technischen Credits wie Kameraführung und Produktionsdesign ausgefallen, wobei vor allem der melancholische jazzige Piano-Score mit seiner repetitiven Melodie auffällt. Eindeutig auf ein reiferes weibliches Publikum zugeschnitten, konnten in den USA bislang 29,5 Mio. Dollar eingespielt werden. ara.

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