Filmhandlung und Hintergrund

Östrogenhaltige Variante des afroamerikanischen Salon-Schwanks "Barbershop".

Haarstylistin Gina Norris (Queen Latifah) ist frisch von Chicago nach Atlanta gezogen, um ihrer musisch begabten Tochter den Besuch des dortigen Konservatoriums zu ermöglichen. Im Frisiersalon des arroganten Jorge (Kevin Bacon) hält sie es allerdings nicht lange aus, weshalb sie kurzerhand mit Kollegin Lynn (Alicia Silverstone) ihren eigenen Laden aufmacht und dem Ex-Chef gleich noch einige der besten Kundinnen ausspannt. Das wiederum will Jorge nicht auf sich sitzen lassen.

Die Damen vom „Barbershop“ sind wieder im Dienst und lassen sich immer noch nichts gefallen von Männern mit zuviel Ego. Stars wie Andie MacDowell, Alfre Woodard und Mena Suvari setzen sich unter die Haube.

Gina arbeitet in Atlanta im Nobelsalon des prätentiösen Jorge Christopher, bis sie von dessen überheblich-herablassender Art die Nase voll hat und sich selbstständig macht. Sie renoviert einen heruntergekommenen Friseurladen im Schwarzenviertel und hat schon bald ein florierendes Geschäft, zu dem auch ihre alte „gehobene“ Kundschaft den Weg findet.

Haarstylistin Gina Norris ist frisch von Chicago nach Atlanta gezogen, um ihrer musisch begabten Tochter den Besuch des dortigen Konservatoriums zu ermöglichen. Im Frisiersalon des arroganten Jorge hält sie es allerdings nicht lange aus, weshalb sie kurzerhand mit Kollegin Lynn einen eigenen Laden aufmacht und dem Ex-Chef nicht nur Shampoo Girl Lynn, sondern gleich noch einige der besten Kundinnen ausspannt. Das wiederum will Jorge so nicht auf sich sitzen lassen.

Friseuse Queen Latifah hat genug von Ausbeuterchef Kevin Bacon und tut ihr eigenes Schönheitssalon-Ding in dieser weiblichen Comedy-Variante des „Barbershop“-Konzepts.

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Kritikerrezensionen

  • Beauty Shop: Östrogenhaltige Variante des afroamerikanischen Salon-Schwanks "Barbershop".

    Nach ihrer Anstellung in Ice Cubes „Barbershop 2“ hat sich Queen Latifah selbstständig gemacht und ihren eigenen „Beauty Shop“ eröffnet. Das Spin-Off der in den USA immens erfolgreichen Black-Comedy-Reihe bedient nun eine vorwiegend weibliche und stärker weiße Kinokundschaft mit einer östrogenhaltigen Variante des afroamerikanischen Salon-Schwanks. Dabei wird diesmal weniger mit sozialkritischem Einschlag über Gott und die (Ghetto-)Welt palavert, dafür lässt man sich lautstark über Beziehungen und andere allgemeine Frauenthemen aus.

    „Honey“-Regiseur Bille Woodruff arbeitet mit einem Drehbuch von Kate Lanier („Glitter“) und Norman Vance Jr., wobei von der „Chicago“-geübten Protagonistin Latifah weder eine Gesangs- noch Tanzeinlage abverlangt wird. Stattdessen macht sie wie in „Haus über Kopf“ und zuletzt „New York Taxi“ auf pfundige Vollblutfrau mit Streetsmarts. Als Gina ist sie nach Atlanta gezogen, wo sie zunächst im Nobelsalon des prätentiösen Jorge Christopher (Kevin Bacon vergnüglich over the top mit Langhaarperücke und affektiertem Akzent) angestellt ist. Nachdem sie von seiner überheblich-herablassenden Art die Nase voll hat, macht sie sich selbstständig. Mit Elan renoviert sie einen heruntergekommenen Friseurladen im Schwarzenviertel und hat schon bald ein florierendes Geschäft, zu dem auch ihre alte „gehobene“ Kundschaft in Gestalt von Andie MacDowell und Mena Suvari den Weg findet. Nach dem vertrauten Schema von „Barbershop“, aber mit vertauschten Geschlechtern, setzt sich die Shopmannschaft zusammen aus drei meinungsstarken schwarzen Damen (darunter Alfre Woodard), der Weißen Lynn (Alicia Silverstone), die zunächst völlig clueless versucht dazu zu gehören, und dem einzigen männliche Stylist James (Bryce Wilson), dessen ungewisse sexuelle Orientierung („Ist er schwul oder metrosexual?“) als sprudelnde Gagquelle angezapft wird. Darüber hinaus werden Witze über Silikonbusen und „Milchsäcke“, ein Gebiss im Wasserglas und eine Reihe weiterer gesammelter Deftigkeiten vom Stapel gelassen.

    Dabei ist nichts allzu anzüglich, schließlich handelt es sich um eine PG13-Komödie. Dazu passt auch der brave romantische Subplot, für den Djimon Hounsou („Amistad“) als Ginas Klavier spielender Love Interest zur Stelle ist. Auch wenn das Material insgesamt ein wenig flach ausfällt und eine episodenhafte Sitcom-Struktur eingesetzt wird, profitiert diese Black-(Frauen-)Power-Komödie doch von dem sympathischen (und für das Genre hochkarätigen) Ensemble. Das könnte sich positiv für den europäischen Markt auswirken, wo die beiden „Barbershop“-Filme links liegen gelassen wurden. ara.

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