Beautiful Bitch

  1. Ø 3
   2007
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Filmhandlung und Hintergrund

Beautiful Bitch: Drama um ein rumänisches Mädchen, das gezwungen ist, in Deutschland als Diebin zu leben.

Die 15-jährige Bica (Katharina Derr), genannt Bitch, lebt allein in den Straßen von Bukarest. Das verwahrloste Mädchen verschlägt es nach Düsseldorf, wohin sie der Ex-Cop Cristu (Patrick von Blume) mit falschen Versprechungen lockt. Um zu überleben und für ihren geliebten kleinen Bruder zu sparen, muss sie als Taschendiebin „arbeiten“. Bei einer Raubtour lernt sie Milka (Sina Tkotsch) kennen und ein unbeschwertes Leben, das sie selbst nie hatte.

Aufwühlendes Drama um eine kriminelle Teenagerin, die an einen Zuhältertypen gerät und fortan als Sklavin des organisierten Verbrechens ihr Dasein fristet. Bis sie das Paradies entdeckt und sich auf ein Doppelleben einlässt, das von brutaler Gewalt überschattet wird.

Das elternlose Mädchen Bica lebt mit ihrem kleinen Bruder und etlichen anderen Kindern auf den Straßen von Bukarest. Als ihr Bruder im Heim landet, lässt sie sich von Cristu überreden, mit nach Deutschland zu kommen. Dort muss sie mit drei anderen Leidensgefährten für Cristu klauen. Verdienen sie nicht genug, bekommen sie Schläge. Die aufkeimende Freundschaft zu einem ihrer Opfer, der gleichaltrigen Milka, eröffnet ihr ein anderes, unbeschwertes Leben.

Auf den Straßen von Bukarest lebt Bica elternlos und vogelfrei mit ihrem Bruder Pavel, den die Polizei in ein Kinderheim steckt. Nach dem Trennungsschock verspricht Ex-Cop Cristu Traumverdienste im fernen Deutschland. Dorthin lässt sich Bica schmuggeln – nur um als Taschendiebin in Düsseldorf zu enden. Auf einem der Raubzüge begegnet sie der Reichenzicke Milka und sucht Kontakt zu ihrer Streetball-Clique. Fortan führt Bica ein gefährliches Doppelleben, das ihrem gewalttätigen Zuhälter Cristu nicht lange verborgen bleibt.

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Kritikerrezensionen

  • Als Taschendiebin illegal in Deutschland gehalten, lebt das Bukarester Straßenmädchen Bica unter der Knute des brutalen Cristu. Bis sie auf die verwöhnte Milka trifft und ein unbeschwertes Teenager-Leben kennen lernt.

    Ausgehend von Zeitungsberichten über die zu Klaukindern dressierten Minderjährigen der Rumänischen Mafia, schrieb Martin Theo Krieger das Skript für sein mehrfach ausgezeichnetes Drama über eine zu Grunde gerichtete Jugend. Das erinnert an Lukas Moodyssons „Lilja 4-Ever“ – auch so ein Film, der einen nicht mehr loslässt. Dessen Wut schraubt Krieger zurück, zeigt die schlimmen Seiten, aber auch die glücklichen, poetischen Augenblicke. Er entscheidet sich weder für ein Sozialdrama mit Oliver-Twist-Message, noch für ein Melodram, sondern skizziert Bicas Existenz nüchtern und unsentimental.

    Auf den Straßen von Bukarest lebt Bica (stark: Katharina Derr) elternlos und vogelfrei mit ihrem kleinen Bruder Pavel, den die Polizei in ein Kinderheim steckt. Nach dem Trennungsschock verspricht Ex-Cop Cristu (ein wahrer Bad Lieutnant: Patrick von Blume) Traumverdienste im fernen Deutschland. Dorthin lässt sich Bica schmuggeln – nur um als Taschendiebin in Düsseldorf zu enden, wo sie mit drei minderjährigen Leidensgenossen unter erbärmlichen Bedingungen in einer Hochhauswohnung lebt. Auf einem der Raubzüge begegnet sie der verzogenen Reichen-Zicke Milka (Sina Tkotsch) und sucht Kontakt zu ihrer Streetball-Clique, die sie gegen Milkas Widerstand aufnimmt. Fortan führt Bica – von Milka Bitch getauft – ein gefährliches Doppelleben, das ihrem gewalttätigen Zuhälter Cristu nicht lange verborgen bleibt.

    Meist reglos ertragen die vier Kinder ihr realistisch geschildertes Elend, bis Bica die Normalität entdeckt und Sehnsucht nach allem entwickelt, was ihr versagt wird. Kontaktgestört, schwankt sie zwischen Zutraulichkeit und Scheu, bricht aber das Gesetz des Schweigens nicht, weshalb die unsensible Milka ihr wahres Schicksal erst spät entdeckt. Milka hat Eltern, Geld und Sicherheit, doch weiß sie es nicht zu schätzen. Bica hat keine Eltern, kein Geld, keine Sicherheit. Beiden gemein ist, sie sehen keine Perspektive. Erst recht keine sieht der kleine Nicu (wie Derr eine echte Entdeckung: Lucien le Rest), dessen Todessehnsucht den Mädchen, die keine menschliche Wärme spüren, aus dem Herz spricht. „Gott kann die Laus auf meinem Kopf sehen. Aber mich, mich sieht er nicht“, sagt Nicu und kündigt eine Tragödie an, die dennoch eine Spur Optimismus enthält. tk.

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