Basquiat

  1. Ø 0
   1996

Basquiat: Eigenwilliges Porträt des "James Dean der Kunst" und der New Yorker Kunstszene in den 80er Jahren.

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Filmhandlung und Hintergrund

Basquiat: Eigenwilliges Porträt des "James Dean der Kunst" und der New Yorker Kunstszene in den 80er Jahren.

Jean-Michel Basquiat, einer der unzähligen Graffiti-Kids in den Straßen New Yorks, wird 1981 als 19Jähriger von der Kunstszene entdeckt und zum Idol stilisiert. Mäzene fördern den afro-amerikanischen „Exoten“ in einer von Anglo-Amerikanern beherrschten Kunstwelt, und selbst anerkannte Museen kaufen seine Werke. Basquiat, ins Rampenlicht der Medien gezerrt, stirbt mit 27, wie seine Idole Jimi Hendrix und Charlie Parker.

Anfang der achtziger Jahre sorgen verstörende Graffitis, die mit dem Pseudonym Samo unterzeichnet sind, für Aufregung in der New Yorker Künstlerszene. Urheber ist der kaum 20-jährige Jean-Michel Basquiat, der seinen kärglichen Lebensunterhalt durch handgemalte Postkarten verdient. Als es ihm eines Tages gelingt, Andy Warhol eines seiner Objekte zu verkaufen, beginnt sein steiler Aufstieg zum gefeierten Star-Maler. Basquiats exzessiver Drogen- und Alkoholkonsum fordert jedoch schon bald seinen Tribut.

Basquiat, ein 19jähriger Graffitikünstler, wird von der New Yorker Kunstszene entdeckt und zum Idol stilisiert. Eigenwilliges Künstlerporträt von Basquiats Freund Julian Schnabel.

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Kritikerrezensionen

  • Jean-Michel Basquiat avancierte in den achtziger Jahren zum gefragtesten schwarzen Maler der Gegenwart. Künstlerkollege und Freund Julian Schnabel folgt in seiner grundsätzlich biografischen Insider-Inszenierung dem kometenhaften Aufstieg des selbstzerstörerischen und charismatischen Neo-Expressionisten von seinen Tagen im Pappkarton-Nachtlager zum Star der New Yorker Kunstszene bis hin zu seinem Drogentod im Alter von 27 Jahren.

    Regienovize Schnabel schildert in abrupt aneinandergereihten Szenen die Stationen von Basquiats Karriere und versucht, Anhaltspunkte über dessen psychische Konstitution zu liefern, bei der sich nagende Selbstzweifel mit jungenhafter Egomanie abwechseln. Seine (Drogen-)Träume von einer neuen Existenz in Hawaii werden mit grobkörnig-blauen Surferszenen über Manhattans Skyline surreal ins Bild gerückt. In sehr poetisch-symbolischer Interpretation wird er in der Opening-Szene mit gleißender Krone als kleiner Prinz eingeführt, der an späterer Stelle in einem Turm gefangen seinen Kopf gegen die Gitterstäbe schlägt und mit seiner Krone (Kunst) einen himmlisch schönen Klang erzeugt. Doch der Ursprung seines unbändigen Schmerzes, den er in Kreativität umsetzt und mit seiner Heroinsucht gleichzeitig betäubt und kultiviert, bleibt ein verschwommenes Mysterium. Der alltägliche Rassismus, der dem sensiblen Künstler in Gestalt von Taxifahrern, Verkäufern und Restaurantgästen entgegenschlägt, kann als Erklärung nicht ausreichen.

    Ansonsten vermittelt Schnabel einen sehr persönlichen Einblick in die Kunstwelt und skizziert dabei sowohl die kreativen als auch kommerziellen Aspekte. Neben einer Vielzahl von bekannten Glitterati-Charakteren wie Popart-Papst Andy Warhol (David Bowie legt seine Performance einen Tick zu exaltiert an), dem Kunsthändler Bruno Bischofsberger (Dennis Hopper), dem Kunstkritiker René Ricard (Michael Wincott), den Galeristinnen Mary Boone (Parker Posey) und Annina Nosei (Elina Löwensohn), tummeln sich mit Gary Oldman als Albert Milo (Schnabels alter ego), Claire Forlani als Basquiats fiktiver Freundin Gina und Courtney Love als Kunstszenen-Groupie auch lediglich an der Realität angelehnte Charaktere.

    Bedauerlicherweise wird kaum auf Basquiats künstlerisches Werk eingegangen, da Schnabel die Genehmigung vorenthalten wurde, Originale filmen zu dürfen. Der findige Regisseur behalf sich, indem er selbst die Kopien malte und eine Reihe seiner eigenen Werke ins rechte Licht rückte. So kann (und will) das subjektive Dokudrama seiner Titelfigur zwar nicht in jeder Hinsicht gerecht werden, die Programmkino-Klientel sollte von dem kaleidoskopartigen Künstlerporträt mit interessantem Blick hinter den Kulissen jedoch begeistert sein. ara.

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