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Filmhandlung und Hintergrund

Basic: Fesselnder Thriller, in dem zwei Ermittler mit gegensätzlichen Interessen das Verschwinden eines Army-Kommandanten aufklären sollen.

Ein Sergeant (Samuel L. Jackson) und sechs seiner Elitekrieger gehen in den Dschungel von Panama, nur zwei kehren lebend zurück. Ranger Ray Dunbar (Brian Van Holt), von der Rettungsmission bei der Tötung eines Kameraden beobachtet, verweigert jede Aussage – es sei denn, der Verhörende ist selbst ein Ranger. DEA-Agent Tom Hardy (John Travolta), gerade wegen Alkoholproblemen im Visier der eigenen Vorgesetzten, war früher mal bei den Rangers. Bald merkt er, dass nicht jeder Uniformträger an der Wahrheit interessiert ist.

Actionvirtuose John McTiernan („Stirb langsam„, „Predator„) vereint das „Pulp Fiction„-Duo Jackson/Travolta wieder vor der Kamera in diesem fesselnden Intrigenreigen mit Starbesetzung.

Als ein Army-Kommandant und einige seiner Männer vermisst gemeldet werden, ist das letzte, was die Regierung wünscht, dass ein DEA Agent den Fall untersucht. Infolgedessen gerät dieser unvermeidbar mit der offiziellen Ermittlungsleiterin der Armee aneinander.

Panama, 1999. Der Verhörspezialist Tom Hardy steht in Fort Clayton, einer US-Basis, vor dem schwierigsten Fall seiner Karriere. Mit Julia Osborne, Captain der Militärpolizei, soll der Ex-Ranger das Rätsel um den berüchtigten Schleifer Sergeant West lösen, der nach einem Übungseinsatz mit vier seiner Männer spurlos im Regenwald verschwunden ist. Als die Ermittler die beiden vielleicht einzigen Überlebenden des siebenköpfigen Trupps zu den mysteriösen Ereignissen befragen, verwickeln sich diese in immer mehr Widersprüche.

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Kritikerrezensionen

  • Erstmals seit „Pulp Fiction“ stehen John Travolta und Samuel L. Jackson nun für den vertrackten Militärthriller von John McTiernan („Die Hard – Stirb langsam“) wieder gemeinsam vor der Kamera. Coole Verbalexerzitien zwischen den beiden braucht man allerdings nicht zu erwarten, denn Jackson hat lediglich eine kleine Nebenrolle inne. Hauptdarsteller Travolta mimt einen DEA-Agent und Ex-Ranger, der bei der Ermittlung eines mysteriösen Mordfalls auf einer Militärbasis behilflich ist. Im „Rashomon“-Verfahren wird das Verbrechen aus verschiedenen Perspektiven geschildert, wobei der Zuschauer mit immer neuen falschen Fährten und Finten an der Nase herumgeführt wird. Da nichts ist, wie es scheint, werden all diese Szenarien schließlich mittels des grossen Schlusstwists im Stil von „Die üblichen Verdächtigen“ pulverisiert.

    Nach „Operation Broken Arrow“, „Der schmale Grat“ und „Wehrlos“ nimmt John Travolta einmal mehr Habachtstellung in einem Militärthriller ein. Durchtrainiert und gutgelaunt fühlt er sich in seiner Rolle als DEA-Agent Tom Hardy sichtlich wohl. Hardy wird von Col. Styles (Tom Daly) zu seinem Stützpunkt in Panama beordert, da der als sadistisch bekannte Drillsergeant Nathan West (Jackson) und mehrere seiner Auszubildenden nach einer Trainingsübung im Dschungel vermisst sind. Der Überlebende Dunbar (Brian Van Holt), der den verletzten Generalssohn Levi Kendall (Giovanni Ribisi) vom Tatort zurück zur Basis geschleppt hat, hat bislang nicht geredet. Doch Hardy holt innerhalb kürzester Zeit eine Aussage aus ihm heraus, was den ermittelnden Captain Julia Osborne (Connie Nielsen aus „One Hour Photo“ nicht in Bestform) schwer beeindruckt. Als sie Kendall im Krankenhaus befragen, erhalten sie wiederum eine völlig andere Version der Vorgänge. Hardy und Osborne, zwischen denen sich amüsant antagonistisches Flirten entwickelt, decken in Folge immer neue Aspekte der „Wahrheit“ auf. Korruption und Machtmissbrauch ziehen immer weitere Kreise, und die Auflösung liefert schließlich eine unglaubliche Überraschung.

    Das komplexe Plotlabyrinth nach „Rashomon“-Vorbild wurde von James Vanderbilt konstruiert, der sein Debüt mit dem Drehbuch für das atmosphärische Horrordrama „Der Fluch von Darkness Falls“ lieferte. Obwohl die stets neuen Wendungen zum Zwecke der Spannungsmaximierung wohlintentioniert sind und sich alle erdenkliche Mühe geben, dem Zuschauer immer ein bis zwei Schritte voraus zu sein, macht sich eben gerade aufgrund der Massierung von Haken und Ösen auf Dauer der Eindruck bemerkbar, das hier eher die Konstruktion, denn die Plausiblität im Vordergrund stand. Für einen Actionveteranen wie Regisseur McTiernan, wieder in eindeutig besserer Form als bei seinem verunglückten „Rollerball“-Remake, fällt das Drehbuchmanko jedoch kaum ins Gewicht. Wie schon in seinem Film „Predator“ gelingt es dem Filmemacher, die Nahkampfszenen im Dschungel mit ungeheuer explosiven Punch auszustatten. Und natürlich hat ein Profi wie er, der das Actiongenre mit „Stirb langsam“ immerhin eigenhändig neu definierte und für die neunziger Jahre flott machte, kein Problem damit, das Tempo beim Verweben von Verhören und Rückblenden straff zu halten.Wobei es sich bei „Basic“ letztlich weniger um einen traditionellen Actionfilm handelt, denn um ein kriminalistisches Whodunnit nach der Fasson von „Eine Frage der Ehre“. ara.

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