Bangkok Dangerous (2008)

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Filmhandlung und Hintergrund

Bangkok Dangerous: Die Regiseure des "The Eye"-Franchise legen ein US- Remake ihres eigenen Profikillerthrillers von 1999 vor.

Der abgebrühter Profikiller Joe soll in Bangkok gleich vier Aufträge für den lokalen Bandenchef Surat erledigen. Danach will er aus dem Geschäft aussteigen. Um seine Identität zu schützen, beauftragt er den kleinen Taschendieb Kong, sein Laufbursche zu sein. Doch bricht er bald seine eigenen Regeln, freundet sich mit dem Jungen an und verliebt sich in eine taubstumme, thailändische Apothekerin.

Der abgebrühte Profikiller Joe soll in Bangkok gleich vier Aufträge für den lokalen Bandenchef Surat erledigen. Danach will er aus dem Geschäft aussteigen. Um seine Identität zu schützen, beauftragt er den kleinen Taschendieb Kong, sein Laufbursche zu sein und Kontakt mit dem Auftraggeber zu halten. Doch bricht er bald seine eigenen Regeln, freundet sich mit dem Jungen an und verliebt sich in eine taubstumme, thailändische Apothekerin. Das kann nicht gut gehen, denn der Tod ist ein einsames Geschäft.

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Kritikerrezensionen

  • Die Brüder Danny und Oxide Pang (“The Eye”-Franchise) verfilmten mit Nicolas Cage und ungleich höherem Budget das US-Remake ihres eigenen Thai-Thrillers von 1999.

    Bei den Pangs steht imposantes visuelles Flair grundsätzlich an erster Stelle, die Schlüssigkeit ihrer Story interessiert sie weniger. Auch mit einer kräftigen Finanzspritze und einem Drehbuch von Jason Richman (“Swing Vote”) bleiben sie dieser Gewohnheit treu. So soll der im Gegensatz zum Original nunmehr amerikanischen Auftragskiller angeblich anonym und unsichtbar seiner Profession in Bangkok nachgehen. Doch der von Oscargewinner Cage gespielte Protagonist mit auffälliger schwarzer Haarzotteltracht und alle Einheimischen überragender Körpergröße sticht sofort ins Auge. Dennoch erläutert Profikiller Joe im lakonischen Voiceover die Wichtigkeit von Anonymität bei seinem Job. So benutzt er austauschbare Laufburschen, wie den thailändischen Taschendieb Kong (Shahkrit Yamnarm). Dieser holt für Joe die Instruktionen von Unterweltboss Surat ab, der vier Opponenten ausgeschaltet haben will. Joe hofft damit genügend Geld zu verdienen, um aus dem Geschäft aussteigen zu können. Doch der bis dato emotional distanzierte Hitman beginnt seine eigenen Regeln zu brechen. Er nimmt sich Kong zum Lehrling und verliebt sich in die taubstumme Apothekerin Fon (Hongkong-Popstar Charlie Young). Genreklischees entsprechend kann dies natürlich nicht gut gehen, denn der Tod ist nun mal ein einsames Geschäft.

    “Ghost Rider” Cage, der zudem als Produzent dieser Profimörderpistole auftritt, stürzt sich mit großem Ernst in seine Rolle. Bei den an sich rührenden, romantischen Momenten mit Fon klingt immer wieder die gleiche melancholische Melodie an, was eine gewisse Monotonie zur Folge hat. In ihrem Element sind der Motorrad-Enthusiast und seine Regisseure dagegen während der Actionsequenzen, darunter eine ausgedehnte Bootverfolgungsjagd, bei der offensichtlich James Bond Pate stand. Vorrangig orientieren sich die Pangs jedoch an der Action-Ästhetik von John Woo, insbesondere bei den durch choreographierten Schießereien. Zu Höchstform laufen sie bei der Porträtierung des nächtlichen Bangkok auf, bei dem neondurchflutete blauschwarze Schattenspiele in den Straßenzügen und pulsierende Nachtclubszenen ein elektrisierendes Szenekolorit liefern. Fernost-Freunde werfen gerne einen Blick auf diese aufgemotzte Neuversion, die es am Startwochenende in den US-Kinos auf Platz eins schaffte. ara.

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