Banditen!

  1. Ø 0
   2001

Banditen!: Gaunerkomödie, die mit kleinen Schrullen und großen Stars (Bruce Willis, Cate Blanchett und Billy Bob Thornton) gute Laune macht.

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Filmhandlung und Hintergrund

Banditen!: Gaunerkomödie, die mit kleinen Schrullen und großen Stars (Bruce Willis, Cate Blanchett und Billy Bob Thornton) gute Laune macht.

Als die Knastkumpel Joe und Terry nach ihrem Ausbruch in einer unorthodoxen Bankraubmethode ihre Chance auf eine bessere Zukunft entdecken, entwickeln sich zwei Verlierer zu Gewinnern mit dem Status von Volkshelden. Doch als die frustrierte Ehedeserteurin Kate ins Leben der Singles tritt, bringt Liebe Chaos in ein beruflich geordnet wirkendes Kriminellenleben.

Nach dem Gefängnisausbruch verdienen sich Joe und Terry ihren Lebensunterhalt als Bankräuber mit spezieller „Arbeitsmethode“: Sie quartieren sich am Vorabend ihrer Raubzüge im Haus des jeweiligen Filialleiters ein und räumen am Tag darauf, mit ihm als Geisel, den Safe von dessen Arbeitsstätte leer. Das System funktioniert hervorragend, bis den Medienlieblingen eines Tages die frustrierte Hausfrau Kate über den Weg läuft. Die beiden verlieben sich Hals über Kopf in die attraktive Frau und nehmen sie fortan auf ihre Beutezüge mit…

Die Bankräuber Joe und Terry haben eine spezielle Methode: Sie quartieren sich im Haus des Filialleiters ein und räumen am nächsten Tag mit ihm als Geisel die Bank leer. Eines Tages verlieben sich beide Hals über Kopf in die frustrierte Hausfrau Kate… Gelungener Mix aus romantischer Komödie, Roadmovie und Rififi-Abenteuer, perfekt zugeschnitten auf das Hauptdarstellertrio Cate Blanchett, Bruce Willis und Billy Bob Thornton.

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Kritikerrezensionen

  • Wie man mit den fast überstrapazierten Genrekonzepten von Buddy-Komödie und Road Movie einen originellen Ableger produzieren kann, zeigt diese schrullige Variante eines „Butch Cassidy and the Sundance Kid“-Szenarios. Dieses lässt zwei Knastfreunde als charmante Bankräuber ihre Träume von der Frührente finanzieren, bis der Buddy-Beton durch eine gemeinsam begehrte Frau porös zu werden beginnt. Obwohl „Bandits“ mit eher zurückhaltender Komik nicht unbedingt im Massengeschmack operiert, sollte die Starbesetzung, allen voran Publikumsmagnet Bruce Willis, Barry Levinsons neuen Film aus der Falle einer smarten, aber vielleicht zu wenig beachteten Komödie holen.

    Im Kern als romantisches Gaunermärchen angelegt, behält Harley Peytons Drehbuch trotz seiner vertrauten Struktur einen Hauch von Unberechenbarkeit, die in den Persönlichkeiten der drei Hauptfiguren angelegt ist. Billy Bob Thornton ist als kauziger Hypochonder mit den besten Dialogen und den absurdesten Haarteilen der eigentliche Star des Films – plant, kocht, hält das Geld zusammen und füllt damit im Grunde eine traditionelle Frauenrolle in der fast eheähnlichen Beziehung zu Bruce Willis‘ Figur aus, die mit irrem Touch den coolen Frauenhelden mit leicht entflammbarer Schlägerzündschnur geben darf. Die regelmäßigen verbalen Reibereien zwischen Mr. Impulsiv und Mr. Vernunft amüsieren auch ohne die üblichen markigen Einzeiler durch gut getimten Wortwitz, der immer auch in die Situation eingebunden bleibt. Sowohl Willis als auch Thornton sind durch ihre Ticks und Persönlichkeitszüge farbig beschrieben und werden von Cate Blanchetts zu Tode gelangweilter Ehefrau perfekt ergänzt, die eher zufällig den beiden Männern über den Weg läuft, sie dann aber auf ihren Bankvisiten begleitet. Blanchett, legitime Nachfolgerin Meryl Streeps in der Kategorie „wandlungsfähig und supersensitiv“, ist in jeder Nuance ihrer Darstellung, erfordert diese nun komische, sinnliche oder emotionale Qualitäten, eine Klasse für sich, auch wenn ihre Liebe zu Bonnie Tyler im Betörenden doch verstörend wirkt. Von Dante Spinotti elegant, mit zurückgenommenem Licht fotografiert, entwickelt „Bandits“ seine Liebes- und Diebesgeschichte als Rückblende, erzählt vom Ausbruch der Freunde aus dem Knast, vom zufällig entwickelten Bankraubkonzept, das einen vorausgehenden skurrilen Familienabend im Haus des jeweiligen Bankleiters einschließt, von der Ausformung des Duos zu einem komplizierten Beziehungsdreieck und der Auflösung, die „Bandits“ auch im Finale als sympathisches charmantes Märchen bestätigt. Bleibt nur zu hoffen, dass im Kinosessel der vergleichsweise leise Humor und die guten darstellerischen Leistungen dieser eigentlich vertrauten und doch etwas anderen Komödie honoriert werden, die sich nicht nur mit Stars, sondern auch einer ungewöhnlichen Figurensammlung brüsten kann. kob.

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