Filmhandlung und Hintergrund

In diesem familienfreundlichen Zeichentrickabenteuer aus dem Hause Spielberg erkämpft sich ein Wolfshund den Respekt seiner Artgenossen.

Als Mischling aus Wolf und Huskey sitzt Schlittenhund Balto zwischen allen Stühlen: Seine Hundekameraden akzeptieren ihn nicht, und für die wildlebenden Verwandten ist er ein Verräter. Als es aber gilt, eine lebenswichtige Medikamentenlieferung durch einen Schneesturm zu leiten, wächst Balto über sich hinaus. Fortan genießt er nicht nur den Respekt der anderen, sondern gewinnt auch noch die Pfote der angebeteten Hundedame Jenna.

Der kleine Alaska-Ort Nome im Jahre 1925. Der Bastard Balto - halb Hund, halb Wolf - wird sowohl von den Schlittenhunden als auch den Dorfbewohnern gemieden. Auch seine Liebe zur Hundedame Jenna, die auch von Baltos Erzfeind Steele umworben wird, bleibt unerwidert. Da erkrankt Jennas kleine Besitzerin an Diphterie, und Anführer Steele wird mit seinem Rudel losgeschickt, um das Gegenmittel zu besorgen. Als diese in einen Schneesturm geraten, ist es an Balto, die Mission erfolgreich zu beenden und das Kind vor dem sicheren Tod zu bewahren.

In diesem familienfreundlichen Zeichentrickabenteuer aus dem Hause Spielberg erkämpft sich ein Wolfshund den Respekt seiner Artgenossen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Balto - Ein Hund mit dem Herzen eines Helden: In diesem familienfreundlichen Zeichentrickabenteuer aus dem Hause Spielberg erkämpft sich ein Wolfshund den Respekt seiner Artgenossen.

    Die klischeereiche Zeichentrickgeschichte aus dem Hause Spielberg erzählt die auf Tatsachen beruhende Geschichte eines Wolfshundes, dessen Mission, lebensnotwendige Medizin für erkrankte Kinder heranzuschaffen, später das berühmte 600-Meilen-Iditarod-Schlittenhundrennen inspirierte.

    Eingeläutet wird die auf die allerjüngsten Zuschauer zugeschnittene Heldenhund-Geschichte mit einer Filmsequenz im New Yorker Central Park, wo Großmutter Rosy (Miriam Margolyes) ihrer Enkeltochter von den hochdramatischen Ereignissen während ihrer eigenen Kindheit berichtet. Das Voice Over mündet in die angesichts des gehobenen technischen Standards derzeitiger Produktionen wie „Der König der Löwen“ oder „Toy Story“ doch ein wenig unspektakulär wirkende Animation und versetzt die Zuschauer in den Alaska-Ort Nome im Jahr 1925. Balto (O-Sprecher: Kevin Bacon) ist halb Hund, halb Wolf, der aufgrund dieses genetischen Makels weder von den Schlittenhunden noch von den Ortsbewohnern akzeptiert wird und das Leben eines geächteten Außenseiters fristet. Als putzige Sidekicks werden ihm ein russischer Gänserich (Bob Hoskins) und zwei tolpatschige Polarbären (beide von Phil Collins gesprochen) zur Seite gestellt, deren Aufgabe es ist, für den nötigen Humor zu sorgen. Balto hat ein Auge auf die süße Hundedame Jenna (Bridget Fonda) geworfen, die aber auch von Baltos Erzfeind, dem arrogant-aggressiven Schlittenhund-Star Steele (quasi ein Abziehbild Gastons aus „Die Schöne und das Biest“) umworben wird. Als Jennas kleine Besitzerin Rosy an Diphterie erkrankt, werden Rudelführer Steele und sein Hundepack losgeschickt, um in einem verherrenden Schneesturm das Gegenmittel abzuholen. Als sie sich verirren, ist es endlich an der Zeit für Balto, seine wolfsstarke Ausdauer und seinen hündischen Heldenmut unter Beweis zu stellen: er sticht seinen bösartigen Rivalen aus, führt das Schlittenteam durch Schneelawinen, einstürzende Eisbrücken und herabrieselnde Eispickel und rettet somit die kranken Kinder vor dem sicheren Tod. Und als I-Tüpfelchen ist ihm schließlich auch noch die Gunst seiner Angebeteten sicher. Die moralische Botschaft ist klar definiert: Egal welcher Abstammung - sei es nun Hunderasse oder Hautfarbe - niemand verdient es aufgrund seiner Individualität diskriminiert zu werden. Auch eine Anti-Gewalt-Botschaft wird untergebracht - ganz vierbeiniger Gandhi weigert sich ein provozierter Balto, mit Steele zu kämpfen. Insgesamt mangelt es dem vierbeinigen, superanständigen Heroen ein wenig an bewegender Lebendigkeit, was den etwas harmlosen Gesamteindruck der in vorwiegend gedämpften Tönen gestalteten Animation noch verstärkt. ara.

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