Filmhandlung und Hintergrund

R-Rated-Komödie über einen verantwortungslosen Studenten, der auf seine drei Nachbarskinder aufpassen muss und eine katastrophale Nacht erlebt.

Noah Jaybird ist ein fauler, verantwortungsloser College-Student, der die Semesterferien wegen einer Suspendierung gezwungenermaßen zu Hause in seinem Elternhaus verbringen muss. Seine Mutter überredet ihn dazu, sich als Babysitter der Nachbarskinder etwas hinzuzuverdienen. Was ihm sodann vorgesetzt wird, sind drei Satansbraten, die es faustdick hinter den Ohren haben. Doch was noch einigermaßen harmlos beginnt, endet in einer katastrophalen Nacht, einschließlich Drogendealern, Waffen und jeder Menge Obszönitäten.

Ein verantwortungsloser Student muss auf seine drei Nachbarskinder aufpassen und erlebt dabei eine katastrophale Nacht. Derbe Komödie des Machers von „Ananas Express“, der den Spaß voll und ganz auf seinen Star Jonah Hill zugeschnitten hat.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Abstruse Abenteuer eines Babysitters, streng nach Formel F, dafür erstaunlich unwitzig.
    2. Bad Sitter: R-Rated-Komödie über einen verantwortungslosen Studenten, der auf seine drei Nachbarskinder aufpassen muss und eine katastrophale Nacht erlebt.

      Jonah Hill bewahrt als jugendgefährdender Babysitter trotz einer katastrophalen Chaos-Nacht liebenswerte Familienverträglichkeit.

      Zwar gibt es so manche anzüglichen Sprüche und sporadisch gröbere Toilettenwitze, doch im großen und ganzen ist David Gordon Greens Nachfolger zu seiner Kifferkomödie „Ananas Express“ eine liebenswerte Loser-Komödie, in der „Superbad“-Boy Jonah Hill auf drei verrückte Kids aufpasst und allem Unfug zum Trotz doch eine versöhnliche Familienbotschaft verkündet.

      Somit sind es genau die jüngeren Zuschauer, die von dem schrägen und schrillen Durcheinander angesprochen werden, obschon obszöne Sexszenen, ein irrer Drogendealer (psychotisch: Sam Rockwell), Kokain, Autodiebstahl und ausgiebiges Party-Crashing nur bedingt pädagogischen Wert erkennen lassen (aber keinesfalls das R-Rating rechtfertigen). So exaltiert die Freaks auch sein mögen - sie sind schlicht harmlos amüsant. Keine Spur von „Bad Santa“ - sondern eher Judd Apatow. Auch wenn man sich fragen muss, wieso ausgerechnet der übel beleumundete Studenten-Faulenzer Noah (Hill), der sonst für orale Befriedigung bestellt wird, auf drei - reichlich verquere - Kinder aufpassen darf. Die Nacht mit dem tablettenabhängigen Slater (Max Records), seiner kleinen, im Beauty-Wahn delirierenden Schwester Blithe (Landry Bender) und ihrem nicht ganz stubenreinen mittelamerikanischen Adoptivbruder Rodrigo (Kevin Hernandez), der am liebsten Toiletten sprengt, gerät binnen Minuten zum heillosen Chaos. Ein Trip mit dem Mini-Van samt den schwer zu bändigenden Kids durch die Stadt führt den für verantwortungsvolle Aufgaben denkbar ungeeigneten Sitter zu einer durchgeknallten wie überkandidelten Personen-Auslese. Die lose zusammengefügte Folge von Begegnungen charakterisiert nicht nur Noah als Taugenichts auf der Suche nach einer festen Freundin und väterlicher Liebe, sondern auch die drei Kinder im verkrampften Kampf um Anerkennung.

      Alle Randale und alles Rabiate verweist nur auf den Wunsch nach Freundschaft, Verständnis und Geborgenheit - eigentlich sind alle Protagonisten im Kern etwas traurige, liebesbedürftige Kinder. Wie sie zu mehr Selbstbewusstsein finden, schildert Green emphatisch, aber überraschungsarm. So crazy die Figuren, so bizarr einige Nonsense-Dialoge auch sein mögen, so viel auch zu Bruch gehen mag, es zeichnet sich doch eine familienfreundliche Entwicklung in der partyorientierten Odyssee ab, die nicht halb so anarchisch und geschmacklos ist, wie sie glauben machen will. tk.
      1. Zwischen seiner Oscar-nominierten Leistung in Bennett Millers Sportdrama "Moneyball" und der erfolgreichen Neuauflage von "21 Jump Street" produzierte Komiker Jonah Hill die platte Klamotte "Bad Sitter" um einen College-Studenten, der als Babysitter drei aufmüpfige Gören mit zu nächtlichen Unternehmungen schleppt und bald von Gangstern gehetzt wird. Zwischen Drogenjagd und amourösen Verstrickungen liefert die pointenarme Geschichte weder Tempo noch interessante Charaktere.

        Zumindest weist der Aufeinanderprall der verzogenen Biester mit dem antriebslosen Loser, der sich von seiner abweisenden Freundin ebenfalls an der Nase herum führen lässt, noch einige wenige Gags auf. Doch in Folge wartet die episodenhaft angelegte Odyssee durch die nächtliche Großstadt, während der Protagonist Noah gleichzeitig die verzogenen Gören einfangen, Lebenswahrheiten für den depressiven Slater verbreiten, Koks für die selbstsüchtige Freundin und Geld für die aufgebrachten Drogengangster besorgen muss, kaum noch mit originellen Gags auf. Allzu rasch zeigen sich in Folge die drei biestigen Kids einsichtig und bereit, mit ihren Allüren zurück zu stecken, wohingegen der plötzlich selbstlose Noah endlich erkennt, welches Mädchen wirklich zu ihm hält.

        Als eher unzutreffend erweist sich der deutsche Titel, denn böse verhalten sich eigentlich nur die meisten von Noahs Bekanntschaften, während der Protagonist selbst lediglich verantwortungslos agiert. Jonah Hills Geschnatter, mit dem er auf alle Unabwägbarkeiten des Alltags zu reagieren versucht, gewinnt dem zwischen Klamauk, Karikatur und Zote angelegten Humor keine weitere Schärfe ab. Zudem bietet die längere "Unrated"-Fassung, die nach dem Kinoeinsatz auch in Deutschland auf Blu-ray veröffentlicht werden soll, kaum geglücktere Einfälle und verschleppt das schlingernde Timing noch zusätzlich.

        Für Independent-Regisseur David Gordon Green ("Ananas Express", "Your Highness") stellt die vulgäre Version des Teenie-Klassikers "Die Nacht der Abenteuer" (1987) einen Tiefpunkt dar, den auch der chargierende Sam Rockwell als exzentrischer Dealer nicht retten kann. Vermutlich fehlt Green, der einst mit subtilen Kleinstadtdramen wie "Engel im Schnee" mit Rockwell überzeugte, schlicht ein Händchen für das Komödiengenre, denn sein uneinheitlicher Hit "Ananas Express" fiel schlicht zu lang aus, und die Mittelalter-Kifferfarce "Your Highness" suchte ihr Heil in Anzüglichkeiten. Mit vordergründigen Tabubrüchen allein lässt sich weder schräger Humor noch ein fesselnder Plot erzwingen.

        Fazit: "Bad Sitter" mit Jonah Hill ist eine schwunglose Bad-Taste-Komödie mit wenigen echten Pointen und einem moralinsaurem Finale.

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