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Azzurro

Azzurro: Mischung aus Sozialstudie und Melodram mit humorvollen Momenten um einen italienischen Gastarbeiter in der Schweiz.

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Filmhandlung und Hintergrund

Mischung aus Sozialstudie und Melodram mit humorvollen Momenten um einen italienischen Gastarbeiter in der Schweiz.

Giuseppe lebt nach 30 Jahren Arbeit in der Schweiz wieder bei seiner Familie in Apulien, doch er fühlt sich wie ein Fremder. Um seiner erblindeten Enkelin Carla eine Augenoperation zu ermöglichen, kehrt er zurück und bittet seinen ehemaligen Arbeitgeber Broyer um Hilfe. Dem hatte er ehemals für ein Taschengeld eine lukrative Erfindung überlassen.

Giuseppe lebt nach 30 Jahren Arbeit in der Schweiz wieder in Apulien, wo er sich wie ein Fremder fühlt. Um seiner erblindeten Enkelin Carla eine Augenoperation zu ermöglichen, kehrt er in die Schweiz zurück und bittet seinen ehemaligen Arbeitgeber um Hilfe. In Rückblenden erzählte Mischung aus Sozialstudie und Melodram mit humorvollen Momenten, die vor allem von den lebendigen Darstellern lebt.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Azzurro: Mischung aus Sozialstudie und Melodram mit humorvollen Momenten um einen italienischen Gastarbeiter in der Schweiz.

    Mit viel Sentiment, aber haarscharf an der Grenze zur Sentimentalität vorbei hat der Schweizer Regisseur und Drehbuchautor Denis Rabaglia seine rührende, ein wenig nostalgische und in den richtigen Momenten witzige Geschichte einer Reise in Szene gesetzt. Dabei hat er den einstigen italienische Kabarett- und Komiker-Star Paolo Villagio als liebevollen und unternehmungslustigen Großvater besetzt, der sich mit seiner Enkelin von Apulien auf den Weg in die Schweiz macht. Mit dem Schweizer Filmpreis als Bester Spielfilm ausgezeichnet, dürfte er gerade zur Sommerferienzeit die ideale Kinounterhaltung für die ganze Familie sein.

    Und um Familie geht es auch in Rabaglias Film, noch nicht mal um eine heile. Denn die siebenjährige Carla wächst allein mit ihrer Mutter, deren Bruder und deren Vater auf. Der alte Giuseppe lebt nach 30 Jahren Gastarbeiter-Jobs in der Schweiz im Ruhestand im heimatlichen Apulien. Und er will unbedingt, dass Carla, die blind ist, so schnell wie möglich operiert wird - bevor er, der schon mehr als einen Herzanfall hatte, das Zeitliche segnet. Diese Ausgangssituation nimmt Denis Rabaglia als Beginn eines wunderbaren Roadmovie und einer nicht minder zärtlichen Freundschaft zwischen Großvater und Enkelin. Wie der alte Mann beharrlich und vital sein Ziel verfolgt, den früheren Arbeitgeber in der Schweiz zu finden und um Geld für die Augenoperation zu bitten, wie er auf dem Weg zu ihm alle möglichen unvorhergesehenen Abenteuer oft schlitzohrig erfinderisch und dabei ganz jung in seiner Lebenshaltung besteht, das ist witzig und anrührend zugleich. Für den alten Mann gerät diese Reise auch zu einer Bilanz, die er, man ahnt es mehr und mehr, am Ende eines höchst bewegten Lebens ziehen kann. Denn in der fernen Schweiz hatte er nicht nur bei einem Bauunternehmer gearbeitet, dort gab es auch eine große Liebe, der er jetzt noch einmal begegnet, und einen inzwischen erwachsenen Sohn, den er endlich mit seiner italienischen Familie zusammenbringen kann. So vermittelt der Film ein lebendiges Familiengefühl über Ländergrenzen hinweg. fh.
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