Filmhandlung und Hintergrund

Komödie um einen Jane-Austen-Fan, die hofft im Freizeitpark Austenland, den Mann fürs Leben, einen Gentleman wie er in Austens Büchern dargestellt ist, kennenzulernen.

Jane Hayes ist Mitte dreißig, solo, ein Hardcore-Jane-Austen-Fan, und himmelt, komplett in ihrer Traumwelt gefangen, Colin Firth in „Stolz und Vorurteil“ an. Als sie von einem recht exklusiven Jane-Austen-Themenpark hört, kratzt sie das letzte Geld zusammen und erkauft sich eine Existenz in der Dienerschaft des Rollenspiels, weil für Damen von Stand ihr Einsatz nicht reicht. Im perfekt simulierten England des 19. Jahrhunderts sammelt sie wertvolle Lebenserfahrung und lernt, die Dinge des Lebens klarer zu betrachten.

Jane ist arm, solo und Jane-Austen-Fan. Als sie von Austenland hört, gibt es für den hübschen Nerd kein Halten. Charmante, originelle und gut beobachtete Romantikkomödie (nicht nur) für Fans von Jane Austen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Die romantische Komödie "Austenland" zielt mit milder Satire auf die eingefleischten Fans der Romanwelt von Jane Austen. Die Schriftstellerin des frühen 19. Jahrhunderts hat beliebte und wiederholt verfilmte Romane wie "Stolz und Vorurteil" und "Verstand und Gefühl" verfasst. Die nostalgische Ader der begeisterten Leserin Jane Hayes wird im titelgebenden Ferienclub einem ironischen Härtetest unterzogen. Ein wenig echte Austen-Romantik aber scheint für die Hauptfigur im Regiedebüt von Jerusha Hess auch drin zu sein. Die originelle, unterhaltsame Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Roman von Shannon Hale, die mit Hess auch das Drehbuch verfasste.

      In Austenland sitzt Jane Hayes im Salon in Gesellschaft anderer Rollenspieler. Entweder sind sie Mitarbeiter der Gastgeberin Mrs. Wattlesbrook (Jane Seymour), oder erwartungsfrohe Gäste wie die exaltierte Amerikanerin, die den Namen Miss Elizabeth Charming (Jennifer Coolidge) gewählt hat. Die bemühte Konversation, das langweilige Nähen gehen Jane schnell auf die Nerven. Außerdem meint es Mrs. Wattlesbrook nicht besonders gut mit ihr, weil sie nur das Basispaket gebucht hat. Die Diskrepanz zwischen den echten Charakteren und den Rollen, die sie zu spielen versuchen, ist ein ständiger Quell für Komik.

      Wenn der Film die bezahlten Darsteller in ihren Pausen vor dem Fernseher sitzend zeigt und ihren echten Gesprächen lauscht, wirkt das Austen-Universum im Vergleich dazu ganz schön verstaubt. Dieser satirische Spagat zwischen der Romanwelt und der Vergnügungspark-Atmosphäre in Austenland ist fast schon die ganze Geschichte. Echte Fans der Romane kommen dabei kaum auf ihre Kosten. Denn die romantische Dreiecksbeziehung, die Jane erlebt, bleibt viel zu dünn, um Stimmung aufkommen zu lassen. Die Hauptdarstellerin wirkt recht blass in diesem wortlastigen Film, der dem Dialogwitz einen höheren Stellenwert als dem Gefühl einräumt. Komik und Romantik bleiben weitgehend unvereinbare Gegensätze in diesem insgesamt eher durchwachsenen Kinovergnügen.

      Fazit: Die romantische Welt der Romane von Jane Austen wird in der originellen Rollenspiel-Komödie "Austenland" augenzwinkernd auf die Schippe genommen: Die Balance zwischen Satire und Liebesgeschichte erweist sich dabei aber als schwierig.
    2. Austenland: Komödie um einen Jane-Austen-Fan, die hofft im Freizeitpark Austenland, den Mann fürs Leben, einen Gentleman wie er in Austens Büchern dargestellt ist, kennenzulernen.

      Kurzweilige und liebenswerte Komödie um eine versponnene Jane-Austen-Liebhaberin und ihre schließlich von authentischem Glück belohnten Fan-Eskapaden. Der Geist von Frau Austen weht durch eine entspannte, gut gespielte und abwechslungsreich inszenierte moderne Romantikkomödie voll guter Typen und treffender Situationskomik. Keri Russell ist hervorragend in der Hauptrolle, doch die Show stiehlt Stiflers Mom. Erste Wahl für Frauen, Komödienfreunde, eigentlich alle.

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