Außer Kontrolle

  1. Ø 3
   1996
Außer Kontrolle Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Außer Kontrolle: Spannender Action-Thriller mit Keanu Reeves, der einen als Bombenleger verdächtigten Maschinisten mimt.

Als der Leiter eines Projekts zur Herstellung einer billigen und umweltfreundlichen Benzinalternative die Öffentlichkeit darüber in Kenntnis setzen möchte, explodiert das Forschungsgelände. Durch eine Intrige wird der Maschinist Eddie zu Unrecht verdächtigt. Zusammen mit der hübschen Physikerin Dr. Lily begibt er sich auf eine anstrengende Flucht.

Wissenschaftler der Universität von Chicago haben die langgesuchte Formel entdeckt, mit der aus Wasser Energie gewonnen werden kann. Kurz danach wird das Labor von Unbekannten in die Luft gesprengt. Das FBI verdächtigt den an den Forschungen maßgeblich beteiligten Maschinenbau-Studenten Eddie Kasalivich. Da er seine Unschuld nicht beweisen kann, flieht Eddie und sucht nach den Auftraggebern des Anschlags. Dabei kommt er einem hochbrisanten Komplott auf die Spur…

Der Maschinist Eddie wird zu Unrecht verdächtigt, ein Forschungsgelände in die Luft gejagt zu haben. Dort wurde an einem umweltfreundlichen Benzinersatz gearbeitet. Mit Hilfe der attraktiven Lily kann Eddie fliehen. Actionreicher Thriller mit Keanu Reeves.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Es bedarf keines Professorentitels, um die Formel für diese Action-reiche Kettenreaktion zu entschlüsseln: Man nehme Regisseur Andrew Davis („Alarmstufe: Rot“) plus Frauenschwarm Keanu Reeves und als Beigabe Charakterdarsteller Morgan Freeman („Sieben“) und man erhält eine „Speed“-ähnliche „Auf der Flucht“-Variante. Originalität mag dabei nicht unbedingt an erster Stelle stehen, doch im Bereich Spannung und Unterhaltsamkeit versteht der aufwendige Action-Thriller durchaus Wirkungstreffer zu setzen.

    Nach seinem Fehltritt mit der enttäuschenden Gaunerkomödie „Steal Big – Steal Little“ bewegt sich Regisseur Davis wieder auf vertrautem Terrain: Kaum einer versteht es wie er, mit weitläufig angelegten Verfolgungsszenen wie beispielsweise auf einer Klappbrücke oder über einen gefrorenen See den Adrenalinspiegel kräftig zu heben. Die Dynamik stimmt, und die hervorragende Kameraarbeit Frank Tidys, mit dem Davis bereist mehrfach zusammenarbeitete, verleiht der Produktion einen polierten Hochglanz-Look. Für das Skript zeichnen die drei Autoren Josh Friedman, J. F. Lawton („Alarmstufe: Rot“) und Michael Bortman verantwortlich, die die Story facettenreich mit zahlreichen Plotwendungen versahen. Keanu Reeves, der mit „Speed“ in den Action-Olymp katapultiert wurde, mimt in seinem üblich stoischen Stil den Maschinisten Eddie Kasalivich, der an einem wissenschaftlichen Experiment beteiligt ist, bei dem mit Wasserstoff eine billige, umweltfreundliche Benzinalternative gewonnen werden soll. Als der Projektleiter die Information der Welt gerade bekannt geben will, wird das Forschungsgelände mit einer gigantischen Explosion in die Luft gesprengt. Eddie gerät aufgrund getürkter Indizien in Verdacht und begibt sich mit der ansehnlichen Physikerin Dr. Lily Sinclair (hübsch: Rachel Weisz) auf die Flucht vor Polizei, FBI-Agenten (Fred Ward und Kevin Dunn) und undurchsichtigen Hintermännern. Ihre Odyssee ist mit vielen anstrengenden Aktivitäten, wie das Waten durch Eiswasser und diverse Sprints sowie dem einen oder anderen Hechtsprung verbunden. Dazwischen bleibt Eddie in Kontakt mit dem finanziellen Gönner des Projekts, Paul Shannon (Freeman), der mit Verbindungen zur Reagan-Administration und dem CIA weit mehr seine Finger im Spiel hat, als Eddie auch nur im entferntesten ahnt. Im von der Regierung finanzierten unterirdischen Forschungszentrum C-Systems – das unweigerlich Parallelen zu etlichen Bond-Filmen wachruft – kommt es zum atemberaubenden Finale. Trotz der aufregenden Action ist die Präsenz Freemans ein Trumpf: Wie er seiner zwielichtigen Figur im Verschwörungssumpf Ambivalenz und Tiefe verleiht, ist absolut sehenswert. Auch inhaltlich werden schwere Geschütze aufgefahren: Oliver Stone hätte seine helle Freude daran, welche Machenschaften der US-Regierung unterstellt werden, die nach Unterdrückung der Information für revolutionäre Energiestoffe trachtet, um so Chaos und einen sozialen Umbruch zu verhindern. Die verzwickte Story von „Außer Kontrolle“ regt zum Mitdenken an, und wenn der High-Energy-Actioner zwar stilistisch und dramaturgisch mit „Mission: Impossible“ nicht gleichziehen kann, sollte die Formel an der Kinokasse aufgehen. ara.

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