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Ausländer raus! - Schlingensiefs Container

Kinostart: 30.01.2003

Ausländer raus! - Schlingensiefs Container: Experimentelle Dokumentation über Christoph Schlingensiefs Kunstaktion gegen Ausländerfeindlichkeit während der Wiener Festwochen 2001.

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Filmhandlung und Hintergrund

Experimentelle Dokumentation über Christoph Schlingensiefs Kunstaktion gegen Ausländerfeindlichkeit während der Wiener Festwochen 2001.

Inspiriert von der Regierungsbeteiligung des österreichischen Rechtsaußens Haider und der „Big Brother“-Mania im deutschen Privat-TV, errichteten der deutsche Aktionskünstler Christoph Schlingensief und sein Gefolge während der Wiener Festwochen 2001 in der Fußgängerzone der österreichischen Hauptstadt einen fiktiven Abschiebecontainer für Asylanten. Mehr oder minder fassungslose Bürger hatten sechs Tage lang Gelegenheit, über Direktentscheid oder per Internet selbst Ausländer abzuschieben.

Regisseur Paul Poet dokumentiert die Aktion wider die Fremdenfeindlichkeit in Ton wie Bild und lässt en passant Promis wie Daniel Cohn-Bendit, Gregor Gysi oder Elfriede Jelinek intellektuellen Senf hinzu geben.

Inspiriert vom Medienrummel um die Bewohner des „Big-Brother“-Containers stellte Christoph Schlingensief mitten in Wien einen „Abschiebecontainer“ für Asylanten auf, öffentlich und interaktiv beeinflussbar und betretbar, mit rassistischen Ansprachen des ehemaligen FPÖ-Vorsitzenden Jörg Haider beschallt und mit dessen fremdenfeindlichen Wahlplakaten beklebt.

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Kritikerrezensionen

  • Ausländer raus! - Schlingensiefs Container: Experimentelle Dokumentation über Christoph Schlingensiefs Kunstaktion gegen Ausländerfeindlichkeit während der Wiener Festwochen 2001.

    Mit seinem der Reality-TV-Show „Big Brother“ nachempfundenen Containercamp bot Schlingensief der Weltöffentlichkeit die Möglichkeit, in der Rolle des „fremdenfeindlichen Österreichers“ und „durch spaßige Webwahl“ Ausländer abzuschieben. Regisseur Paul Poet dokumentiert die sechs Tage des Geschehens und lässt dies aus intellektueller Sicht unter anderem von Luc Bondy, Daniel Cohn-Bendit, Gregor Gysi, Elfriede Jelinek, Josef Bierbichler, Peter Sloterdijk kommentieren.

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