Ausgerechnet Zoe

Filmhandlung und Hintergrund

Drama, das mit unerhörter Leichtigkeit über AIDS und Selbstfndung erzählt.

Die 22jährige Zoe erfährt, daß sie Aids hat. Statt in Panik zu geraten und zu resignieren, wächst ihre Lust am Leben und gewinnt sie an Freiheit. Sie gibt kurzer Hand ihr Studium auf, fängt zu jobben an und testet ihre Attraktion auf Männer. Je mehr sie diese irritiert, desto ruhiger und selbstsicherer wird sie.

Drama, das mit unerhörter Leichtigkeit über AIDS und Selbstfndung erzählt.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ausgerechnet Zoe: Drama, das mit unerhörter Leichtigkeit über AIDS und Selbstfndung erzählt.

    Der bislang beste deutsche Film zu den Themen AIDS und Selbstfindung, mit einer unerhörten Leichtigkeit und der erotischen Ausstrahlung von Nicolette Krebitz ein Glücksfall für jenen Trend, der jenseits der Yuppie-Komödie ungewohnte Wege geht und damit reüssiert. Bislang glaubte man, nur die Amerikaner könnten schweren Stoffen luftige Seiten abgewinnen, doch was am Beispiel der 22jährigen Zoe, die erfährt, daß sie HIV-positiv ist und gerade dadurch ihre Lebensenergie und Freiheit gewinnt, erzählt wird, hat Seltenheitswert.

    Zoe gibt nach dem ersten Schock ihr Studium auf und jobbt, nutzt die Zeit für Erkundung ihrer Möglichkeiten als attraktive junge Frau und muß bei allen Männerbegegnungen und Erlebnissen feststellen, daß sie in dem Maße an Ruhe, Festigkeit und innerer Konstanz gewinnt, in dem die Umwelt von ihr irritiert ist. Ein wunderschöner, stimmiger und zärtlicher psychologischer Prozeß, der absolut überzeugt: Vor allem, weil mit Nicolette Krebitz eine Hauptdarstellerin Gelegenheit zum Ausschöpfen ihres Könnens gefunden hat, die körperbewußt, ohne Manierismen und Tricks, mit bewunderungswürdiger Reife eine Palette von Stolz, Ratlosigkeit, Erschrecken, Lebensgier und Würde vermittelt.

    „Ausgerechnet Zoe“ ist der Sonderfall eines Films, der bereits im Fernsehen lief und wegen seiner herausragenden Qualitäten als fürs TV viel zu groß seine Chance im Kino sucht und hoffentlich finden wird. Die Zeit ist jedenfalls reif für einen Film, der sozusagen zunächst seiner Zeit voraus war und jetzt ideal in Häusern mittlerer Größe eingesetzt werden könnte. Dann sähe sich Nicolette Krebitz, deren Können zuletzt fast immer größer war als die Filme, in denen sie spielte, endlich angemessen repräsentiert, bevor sie in „Bandits“ im Frauenquartett aufspielen wird: im Kino. ger.

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