Ausgerechnet Weihnachten

  1. Ø 5
   2005
Ausgerechnet Weihnachten Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Ausgerechnet Weihnachten: TV-Weihnachtskomödie: Ein in tiefem Groll getrenntes Noch-Ehepaar muss notgedrungen Heiligabend im gleichen überfüllten Abteil eines steckengebliebenen Zuges verbringen...

Was für ein Zufall: Im Zug von Salzburg nach München trifft sich ein Ehepaar im Trennungsjahr. Erst mal giftet man sich in gewohnter Weise an, dann überschlagen sich die Ereignisse: Mitten im Nirgendwo blockiert ein umgestürzter Baum die Schienen, eine chinesische Geigerin bekommt ein Baby, und der Fililus macht sich mit einem Kumpel auf die Suche nach der nächsten Straße; prompt kommen sich die beiden Streithähne unverhofft wieder näher.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Selbst wenn die Geschichte von Autorin Andrea Stoll nicht so amüsant und abwechslungsreich wäre: Schon allein die virtuose Bildgestaltung ist sehenswert.

    Natürlich stand Kameramann Johannes Geyer für seine mitunter waghalsigen Fahrten und verblüffenden Perspektiven ein Modell zur Verfügung; trotzdem sind seine Manöver ziemlich eindrucksvoll. Ohnehin ist es imposant, wie viel Regisseurin Gabriela Zerhau aus dem bisschen Geschichte rausgeholt hat. Abgesehen vom Prolog, einem Intermezzo im Schnee und dem Epilog spielt „Ausgerechnet Weihnachten“ ausschließlich im Zug, und das auch noch über weite Strecken in einem einzigen Abteil. Für die Darsteller ist so ein Kammerspiel natürlich ein gefundenes Fressen, was Aglaia Szyszkowitz und Ulrich Noethen auch weidlich ausnutzen. Die beiden bilden ein fabelhaftes Paar, das sich keine Bosheit schuldig bleibt. Die gegenseitigen Gemeinheiten zwischen dem Arzt und der Lehrerin reichen von der kaum kaschierten Handgreiflichkeit bis zum offenen Tiefschlag. Kulleräugiger Vermittler ist der zehnjährige Sohn Felix (Moritz Basilico spielte schon im Frühsommer den postillon d’amour in dem Freitagsfilm „Ein Geschenk des Himmels“).

    Nicht minder geschickt führt Zerhau auch die Nebendarsteller (allen voran Peter Lerchbauer, erst polternd, dann die Geburt fröhlich verschnarchend). Die müssen angesichts des streitenden Ehepaars zwar derart vehement mit vielsagenden Blicken um sich werfen, dass man sich unwillkürlich duckt, halten aber die Balance zwischen Komödie und Klamotte. Und weil „Ausgerechnet Weihnachten“ eben kein plumpes Freitagsstück ist, sondern eine intelligente, liebevoll gemachte Screwball-Comedy, darf man auch nicht darauf hoffen, dass diese herrlichen Szenen einer Ex-Ehe in ein simples Happy End münden. tpg.

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