Filmhandlung und Hintergrund

Der 40. abendfüllende Disney-Zeichentrickfilm ist ein packendes Fantasy-Actionabenteuer, das ohne Songs und Sidekicks auskommt.

Bücherwurm Milo wird im Washington des Jahres 1914 als Mitglied einer U-Boot-Mission rekrutiert, die in den Tiefen des Ozeans nach der versunkenen Fabelstadt Atlantis forscht. Zwar finden sie die verloren geglaubte Zivilisation nach zahlreichen Abenteuern, aber Milo muss entdecken, dass seine Mitstreiter lediglich kompromisslose Söldner sind und das Paradies ausbeuten wollen.

Bücherwurm Milo Thatch ist Atlantis-Experte, aber niemand nimmt ihn ernst. Eines Tages jedoch wird er für eine Atlantis-Mission angeheuert. Er soll Commander Rourke und dessen Assistentin Helga Sinclair in das versunkene Reich führen. Während der Reise entwickelt der schüchterne Schreibtischtäter immer mehr Helden-Qualitäten. Und so wird er schließlich zur einzigen Hoffnung für Prinzessin Kida und das Inselreich. Denn leider muss Milo erkennen, dass keineswegs edler Forschergeist, sondern reine Profitgier seine Kollegen antreibt…

Atlantis-Experte Milo Thatch soll Commander Rourke in das versunkene Reich führen. Während der Reise entwickelt der schüchterne Bücherwurm immer mehr Helden-Qualitäten und muss zudem erkennen, dass seine Kollegen reine Profitgier antreibt. Liebevoll gezeichnete Figuren, eine fantastische Welt voller Überraschungen sowie hervorragende Synchronstimmen machen diesen Disney-Film zur perfekten Unterhaltung für Groß und Klein.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Atlantis - Das Geheimnis der verlorenen Stadt: Der 40. abendfüllende Disney-Zeichentrickfilm ist ein packendes Fantasy-Actionabenteuer, das ohne Songs und Sidekicks auskommt.

    Wie sein schüchterner, bebrillter Held bricht auch Disneys 40. abendfüllender Zeichentrickfilm zu einer abenteuerlichen Reise auf. Ohne Disney-typische Elemente wie begleitende Songs oder die gewohnten putzigen Sidekicks realisiert, ist „Atlantis“ ein imposant umgesetztes Action-Adventure, das mit gewohnter Animationsware des Maus-Hauses wie „Tarzan“ oder „Mulan“ nur die tricktechnisch perfekte Umsetzung gemein hat. Zwischen Indiana Jones und Jules Verne legten Gary Trousdale und Kirk Wise ihre New-Age-angehauchte Geschichte vom Schicksal der versunkenen Sagenstadt an, womit sie den direkten Vergleich mit effektlastigen Realfilmspektakeln herausfordern.

    Wie alle großen Abenteuergeschichten - von „Herr der Ringe“ über „Krieg der Sterne“ bis hin zu „Die Mumie kehrt zuück“ - erzählt auch „Atlantis“ die Geschichte einer unglaublichen Reise, in deren Verlauf die Helden vor scheinbar unlösbare Aufgaben gestellt werden, deren Bewältigung sie wachsen und erwachsener werden lässt. Der Held wider Willen hier ist Milo Thatch, ein unscheinbarer Bücherwurm, der sich so sehr in seine akademischen Studien vertieft hat, dass er zwar alles Denkbare über die Fabelwelt Atlantis weiß, aber der Realität mit großen naiven Augen hilflos entgegenblinzelt. Um seinen Reifungsprozess vom ungelenken Waschlappen zum mutigen Retter eines zum Untergang verdammten Paradieses begreifbar zu machen, wird Milo im Washington des Jahres 1914 nach allzu kurzer Exposition Mitglied einer U-Boot-Mission, die in den Tiefen des Ozeans nach Atlantis fahndet, auf dem Weg mit einem gigantischen Hummer kämpft und noch weitere Hindernisse zu überwinden hat, bevor man tatsächlich die versunkene Stadt findet. Hier muss Milo entdecken, dass seine Mitstreiter tatsächlich kompromisslose Söldner sind und das Paradies lediglich ausbeuten wollen. Auf der Seite der weisen Einwohner kämpft Milo um den Fortbestand der Ur-Kultur und findet seine Liebe und Bestimmung.

    Im Ton und Inhalt nicht unähnlich wie „Pocahontas“ - Disneys schwächster Zeichentrickfilm der neunziger Jahre - stürzen sich Trousdale und Wise in ihren Showdown, der recht unsicher zwischen Bruckheimerschen Kakophonie-Größenwahn und religiös verklärtem New-Age-Sendungsbewusstsein schwankt. Allzu sakral und selbstwichtig sind diese Szenen voller Explosionen und Erdbeben ausgefallen, als dass sie die beabsichtigte Wirkung entfalten könnten. Man bewundert die Machart, ohne von den Bildern emotional berührt zu werden. Ein Problem, mit dem der ganze Film zu kämpfen hat, der immer beeindruckend und spektakulär ist, aber den Zuschauer nur selten in seine Handlung einbindet, zumal man dem im Original von Michael J. Fox gesprochenen Milo ein Arsenal ausgesprochen unangenehmer Figuren (großteils Archetypen, wie man sie aus dem Kino der vierziger Jahre kennt) zur Seite gestellt hat. Die bemühten Formeln mögen denn auch für einen Zeichentrickfilm neu sein, aber im Realfilm sind sie bereits bestens bekannt. Und „Atlantis“ versucht allzu sehr - wie der in seiner Umsetzung problematische „Titan A.E.“ im letzten Jahr - so echt und real wie ein Actionfilm zu sein, anstatt auf die wahre Magie der Animation zu setzen. Die Schauwerte und der ganz besondere Reiz, der von der Auseinandersetzung mit einem Thema wie Atlantis ausgeht, sind die kommerziellen Stützpfeiler, auf die man bauen darf. Rückblickend aber wird „Atlantis“ aber als wichtiges, wenn auch nicht völlig gelungenes Zwischenwerk, als Experiment gewertet werden, mit dem man dringend nötige neue Wege für eine gesamte Kunstform ausgelotet hat - will man nicht, dass der Zeichentrickfilm schon bald ausgelöscht wird wie einst die Kultur von Atlantis. ts.

News und Stories

  • RTL: "V wie Vendetta" und "Atlantis" im Free-TV

    Am Samstag, 27. Juni 2009, präsentiert der Sender RTL zwei Free-TV-Premieren.Los geht es um 20.15 Uhr mit dem Zeichentrickfilm „Atlantis – Das Geheimnis der verlorenen Stadt“. Der Film spielt im Jahr 1914 und dreht sich um den jungen und von allen belächelten Wissenschaftler Milo Thatch, der sein Dasein im Heizungskeller eines Museums fristet. Er versucht die Museumsleitung vergeblich davon zu überzeugen, dass die...

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