Asterix & Obelix - Im Auftrag Ihrer Majestät

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   2012

Asterix & Obelix - Im Auftrag Ihrer Majestät: Kultstar Gérard Depardieu und Edouard Baer sind zurück als legendäre Gallier, erstmals in 3D und im Wirbel um Briten und Normannen gleichzeitig!

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Filmhandlung und Hintergrund

Asterix & Obelix - Im Auftrag Ihrer Majestät: Kultstar Gérard Depardieu und Edouard Baer sind zurück als legendäre Gallier, erstmals in 3D und im Wirbel um Briten und Normannen gleichzeitig!

Um sich gegen den Ansturm von Cäsars Truppen zu wehren, schickt die Königin der Briten ihren Abgesandten Teefax nach Gallien, wo es ebenfalls ein wehrhaftes Dorf geben soll, das sich den Besatzern entgegenstellt. Asterix und Obelix werden als Bewacher eines Fasses Zaubertrank abgestellt und reisen mit Teefax nach Britannien, den nervigen Neffen des Häuptlings immer im Schlepptau. Sie treffen auf größeren Widerstand als erwartet, denn Cäsar ist es gelungen, die furchtlosen Normannen als Söldner anzuheuern.

Asterix und Obelix werden als Verstärkung nach Großbritannien geschickt, wo sie die Briten beim Kampf gegen Cäsar unterstützen sollen. Mit großem Aufwand realisierte Asterix-Realverfilmung, die die Bände „Bei den Briten“ und „Und die Normannen“ vereint.

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    Unter dem ruhmreichen Kommando von Julius Cäsar ist es den Römern gelungen, das widerspenstige Britannien zu erobern. Nur ein kleines Dorf trotzt den Angriffen und wehrt sich so lange gegen die immer stärkere Belagerung, bis den Bewohnern klar wird, dass es ohne Hilfe nicht mehr geht. Doch woher soll die Unterstützung kommen, fragt sich die englische Königin Cordelia? Ihr Berater Teefax weiß Rat. Er macht sich auf nach Gallien. Dort gibt es einen Zaubertrank, der unmenschliche Kräfte verleiht. Außerdem leben dort zwei wohlbekannte Helden, der eine schlau und gewitzt, der andere stark und mit durchschlagenden Argumenten. Und so beginnt es: das nunmehr vierte und sehr englische Realfilm-Abenteuer von Asterix und Obelix. Die Macher griffen diesmal auf zwei der beliebtesten Comicvorlagen ("Asterix bei den Briten" und "Asterix und die Normannen") von Goscinny zurück und erschaffen eine originalgetreue und dennoch einfallsreiche Umsetzung der Bücher, die mit liebevollen Details aufwartet und begeistert. Ein hohes Tempo und viele Gags sorgen für Familienunterhaltung pur und die Darsteller, allen voran Gérard Depardieu als Obelix und Catherine Deneuve als englische Königin, haben augenscheinlich Spaß an ihren Rollen. Natürlich bleibt am Ende dieses gallischen Gutelaunekinos nur eines zu sagen: Die spinnen, die Römer! Und die Briten nicht weniger, wenn es nach den Galliern geht.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Enttäuschende Verfilmung eines der besten Asterix-Alben überhaupt. Die Einbeziehung der Normannen lässt den Film vollends entgleisen.
  • Erstmalig in 3D retten die beiden berühmten Gallier in ihrem vierten Realfilmabenteuer die britischen Inseln vor Normannen und Römern.

    Gleich zwei überaus beliebte Bände, „Asterix bei den Briten“ und „Asterix und die Normannen“, dienen als Inspiration der mit der französischen Star- und Comedy-Elite sowie teuren Computereffekten ausgekleideten europäische Großproduktion, die wieder ein Best-of aus dem Universum Uderzos/Goscinnys bietet und das Erfolgsfranchise (post)moderner und, in hervorragendem 3D, comicartiger denn je präsentiert.

    Laurent Tirard, der mit „Der kleine Nick“ bereits René Goscinnys Lausbubengeschichten verfilmt hat, bedient sich aus dem Fundus der Culture-Clash-, Beziehungs- und Typenkomödie, deren genüsslicher Spott über britische und französische Eigenheiten bis ins Politische reicht. Das moderate Tempo wird regelmäßig von Prügeleien mit aus ihrer Rüstung fliegenden Römern und sporadischem Klamauk aufgefrischt, wenn Obelix (kugelrund: Gérard Depardieu in perfekter Maske) und sein Freund Asterix (unvorteilhaft groß: Neubesetzung Edouard Baer) nach England übersetzen, um im Auftrag der britischen Queen (Catherine Deneuve) das letzte Widerstandsdorf mit ihrem Zaubertrank auszurüsten.

    Dass der selbstherrliche Imperialist Caesar (diesmal Fabrice Luchini) seinen Eroberungsfeldzug bis dahin so reibungslos durchführen konnte, lag am Fünf-Uhr-Tee und anderen englischen Eigenheiten. Solche Klischees und Vorurteile werden lustvoll aufgespießt, schlussendlich aber liebevoll umarmt. Davor arbeiten sich der Abgesandte Teefax und seine Verlobte, die beiden Gallier und ihr Schutzbefohlener, der pazifistische Herzensbrecher Grautvornix, an den Defiziten und Tücken ihres eigenen Charakters ab, was durchweg charmante kulturelle und personelle Differenzen ausleuchtet – von nationalen bis zwischen Städtern und Landeiern, als die sich Asterix und Obelix in der Großstadt Londinum, ausgestattet mit allen heutigen Wahrzeichen, erweisen.

    Mit vielen weiteren Subplots – darunter die Normannen, die als Caesars Söldner nur daran interessiert sind, endlich Angst zu erlernen und davonzufliegen – bringt Tirard sehr viel unter einen Hut, weshalb die Dramaturgie oft in kleine Vignetten zerfällt, bei denen Timing und Gagfrische wild variieren. Dafür packt dieser Trip in cultural learnings ein famoses „Uhrwerk Orange“-Zitat aus, legt Caesar auf die Therapie-Couch und bietet weitere gefällige Popkulturalismen. Neben der famosen visuellen Textur, die CGI perfekt in 3D einbettet, sind es die charmanten Beziehungsprobleme, die immer romantischer abfärben und sehr entwicklungspädagisch – jeder lernt etwas: Freundschaft, Mut und Manieren – ausfallen. Wenn ein Inder ohne gültige Papiere dann das britische Nationalgetränk erfindet, versprüht das vielseitige Abenteuer sein ansteckendes Feel-Good-Feuerwerk.

    tk.

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