Filmhandlung und Hintergrund

Robert Townes Verfilmung von John Fantes Roman "Ich - Arturo Bandini" über einen aufstrebenden italienischen Schriftsteller, der sich in eine feurige Mexikanerin verliebt.

Der italienischstämmige Arturo Bandini ist während der Depression von Colorado nach Los Angeles gezogen, um seiner Familie und seinen Freunden zu beweisen, dass er es als Schriftsteller schaffen kann. Dort lernt er in einer schäbigen Bar die feurige Mexikanerin Camilla kennen, die seine Gefühle nur bedingt erwidert. Sie verliebt sich in einen weißen Barmann - und schließlich in harte Drogen, die ihren Niedergang bedeuten. Erst als er sich von Camilla frei machen kann, platzt bei Bandini der kreative Knoten.

Voll hochfliegender Träume und mit kräftigem Schlag bei der Damenwelt kommt in den depressiven Früh-30ern des 20. Jahrhunderts der iltaloamerikanische Schreiber Arturo Bandini nach Los Angeles, um ein gefeierter Drehbuchstar zu werden. Nur wenige Monate später liegt Bandini mit der Miete im Rückstand, nagt am Hungertuch und kompensiert seine Wut, in dem er die heimlich heiß begehrte Diner-Kellnerin Camilla demütigt. Prompt entbricht zwischen den beiden Outcasts eine heiße Romanze ohne Happy End.

Eine Schreibblockade ausgerechnet zur Wirtschaftskrise nagt am Selbstbewusstsein von Möchtegern-Drehbuchautor Bandini (Colin Farrell). Zum Glück winkt die Liebe. Hochkarätig besetzte Verfilmung eines Hollywood-Schlüsselromans.

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Kritikerrezensionen

    1. Robert Towne war eine der grauen Eminenzen im New Hollywood-Kino der 1970er Jahre, ein Mann, der Inspiration für viele war und für sein Drehbuch zu Polanskis „Chinatown“ mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. In den letzten Jahre war er vor allem als Script Doctor tätig, der verhunzte Drehbücher zurechtbog – was ihm einen Autorencredit für die ersten beiden „Mission Impossible“-Filme einbrachte. Mit der Buch- und Regiearbeit „Ask the Dust“ ist er wieder stilvoll mit dabei – zunächst jedenfalls. Sein Film spielt im alten Los Angeles der 30er Jahre, aus monetären Gründen aufgebaut aus nur einem Straßenzug, in dem der Film spielt – teilweise wurde er auch in Südafrika gedreht.

      Mehr als eine Häuserzeile braucht es auch nicht, dies ist die kleine Welt des italienischstämmigen Arturo Brandini, der mit großen Hoffnungen als aufstrebender Autor nach L.A. gekommen ist, der nun in seinem schäbigen Zimmer sitzt und dem nichts mehr einfällt, was er aufschreiben könne. Man muss mit wenig viel erreichen, erklärt sein Verleger, gleichzeitig soll man schreiben und draußen Lebenserfahrung sammeln; doch der einzige Außenkontakt für Brandini ist der alte, verlorene Zimmernachbar, in einer Nebenrolle von Donald Sutherland gespielt.

      Bis Arturo Camilla begegnet, einer Mexikanerin, Kellnerin in einer Kneipe, zu der er sich hingezogen fühlt – und die er zugleich abstößt. Was sich liebt, das neckt sich, aus Flirt wird Wortwechsel und Streit et vice versa, und nur über den Kampf können die beiden zum Liebesspiel finden – Salma Hayek dabei nackt in der Meeresbrandung wie eine schaumgeborene Venus. Ein schönes Tit for Tat entspinnt sich, er leert ihr Bier in den Spucknapf, sie zerreißt dafür sein Buch: eine komplizierte Beziehung, zumal zwischen Italien und Mexiko. Denn Los Angeles ist eine Stadt der Vorurteile, und Mexikaner stehen ganz unter in der Gunst. Soll ich dich heiraten? Von Camilla Lopez zu Camilla Brandini: Das ist keine wirkliche soziale Verbesserung.

      Was macht Amerika aus? In L.A. treffen sich die aus Kansas mit denen aus Colorado, Italiener, Japaner, Philipinos, Juden und Mexikaner. Doch es gibt eine genaue soziale Rangordnung, ein System der Vorurteile. Camilla fühlt sich minderwertig, und das erzeugt ihren Stolz. Sie sieht die Blicke der anderen, die (vielleicht nur eingebildete) Außenwahrnehmung ihrer Person ist integriert in ihr Bewusstsein von sich selbst. Um die Wahrnehmung des anderen geht es die ganze Zeit: Arturo wird eingeflüstert, er müssen Camilla hart rannehmen, der Herr sein, weil sie gefährlich sei, und deshalb demütigt er sie immer wieder. Und gleichzeitig taucht eine mysteriöse jüdische Frau auf, mit Narben gebrandmarkt, die sich in Arturo verliebt hat, weil sie ihn für einen reinen und guten Menschen hält – dabei ist sie ihm ganz egal.

      Erst ein Erdbeben bringt die Läuterung der Verhältnisse. Nun erscheint das wahre Ich von Arturo und von Camilla dem jeweils anderen klar vor Augen, und sie können das Glück ihrer Liebe leben. Sie ziehen in ein Strandhaus, mit einem Hund, mit Footballspiel im Sand ist es das wahre Paradies. Liebe, Leben, und Arturo hat die innere Freiheit wiedergefunden, seine Geschichte von Männern und Frauen zu schreiben.

      Hier aber beginnt auch das Drama des Films, und er fällt in das melodramatische Klischee. Denn die goldene Regel wird hier punktgenau verfolgt: Wer Tuberkulose hat, hustet auf etwas Weißes, damit der blutige Auswurf besser zur Geltung kommt. Umgekehrt gilt: Wer in etwas Weißes hustet, hat Tuberkulose und wird bald sterben.

      Fazit: Zunächst atmosphärisch dichte Liebesgeschichte mit Film Noir-Anleihen, verliert sich Towne mehr und mehr im Meloklischee.
    2. Ask the Dust: Robert Townes Verfilmung von John Fantes Roman "Ich - Arturo Bandini" über einen aufstrebenden italienischen Schriftsteller, der sich in eine feurige Mexikanerin verliebt.

      John Fantes zweiter Roman „Ich - Arturo Bandini“ aus dem Jahr 1939 - einer von vier mit seinem Alter ego Bandini als Hauptfigur - gilt als eine der herausragenden Literaturveröffentlichungen über Los Angeles. Wer könnte besser geeignet sein für eine Verfilmung als „Chinatown“-.Autor Robert Towne, der das ursprünglich als großes Studioprojekt mit Eva Mendes (die dann „Hitch“ den Vorzug gab) realisieren wollte, dann aber mit geringerem Budget mit Salma Hayek (und Colin Farrell) Vorlieb nehmen musste. Dennoch ein beeindruckender, weil sehr erwachsen realisierter Stoff.

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