Arthur und die Minimoys 2 - Die Rückkehr des bösen M

  1. Ø 2
   2009
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Filmhandlung und Hintergrund

Arthur und die Minimoys 2 - Die Rückkehr des bösen M: Fortsetzung des Fantasy-Abenteuers über die winzigen Minimoys, deren zauberhaftes Königreich in Gefahr ist und die auf Hilfe des jungen Arthur angewiesen sind.

Voller Vorfreude fiebert der junge Arthur dem zehnten Vollmond entgegen, jenem Tag, an dem er in das zauberhafte Reich der kleinen Minimoys zurückkehren darf. Dort warten seine Freunde schon gespannt auf ihn und die schöne Prinzessin Selenia bereitet sogar ein Willkommensfest vor. Da erhält er plötzlich einen Hilferuf, geschrieben auf einem Reiskorn und zweifellos von den Minimoys. Arthur macht sich sofort auf die Reise zu seinen kleinen Freunden. Dort muss er feststellen, dass Prinzessin Selenia spurlos verschwunden und das Königreich in großer Gefahr ist.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Das quirlige Fantasyabenteuer von Regisseur und Drehbuchautor Luc Besson geht in die zweite Runde, und das Wiedersehen mit all den Realpersonen und Animationsfiguren macht Freude. Wer den ersten Film noch verwirrend fand mit seiner überquellenden Fülle von Ideen und Szenarien, kann diesmal bereits als Insider die verschiedenen Welten genießen, die Arthur besucht. Die Geschichte enthält erneut Umwelt- und Naturschutzthemen, flippige Vergnügungswelten aus dem jugendlichen Kosmos und turbulente Abenteuer mit Insekten, die unter anderem als Fahrzeuge dienen.

    Die ungefähr zwei Millimeter großen Minimoys im Garten von Arthurs Großeltern haben am Anfang des Films sehr viel zu tun: Es werden Beeren gesammelt und Wassertropfen transportiert und ein italienischer Koch zetert, weil er für das königliche Vollmonddinner nur die frischesten Zutaten möchte. Dieses für Normalsterbliche unsichtbare Treiben im Gras gibt wieder einen pädagogischen Hinweis auf die Geheimnisse der Natur. In diesem Sinn geht es auch auf einer anderen Ebene weiter, mit den afrikanischen Kriegern, die ihr Zelt in Opas Garten aufgeschlagen haben. Sie bemalen Arthur, erneut gespielt von Freddie Highmore, für den feierlichen Aufnahmeritus. Er hat die drei schweren Prüfungen bestanden, die ihn sozusagen als Sohn der Wildnis, als Bruder von Pflanze und Tier ausweisen. Immer wieder beschwören die Krieger den Einklang mit der Natur.

    Arthurs Eltern bekämpfen derweil mit Gift Bienen, die sich in die Nähe des Hauses wagen. Die von Mia Farrow gespielte jugendliche Oma hat diesmal eher eine Nebenrolle in der komplett anwesenden Familie. Das komplizierte Vollmondritual im Garten lässt den Jungen dann erneut zum animierten Wuschelkopf schrumpfen mit den spitzen Minimoy-Ohren. Als erstes trifft er auf den Barbesitzer Max, der aussieht wie ein Rastafari und wieder sein grün rauchendes Getränk serviert, bevor der Ausflug in die neonglitzernde nächtliche Paradise Alley beginnt.

    Es ist diese eigenwillige Mischung von Umweltthematik, Kinderabenteuer und jugendlich-urbanem Partyspaß, die Bessons Fantasiewelten auszeichnet. Der animierte Arthur ist zwar kleiner als in seiner Menschengestalt, doch sieht er älter aus, mehr wie sein deutscher Synchronsprecher Bill Kaulitz als wie Freddie Highmore. Und Selenia ist die drahtige, sexy in enges Leder gekleidete Schönheit, die sich unbändig auf Arthur gefreut hat. Man sieht sie in Rückblenden Fitness treiben und Gesangsunterricht nehmen.

    Der einzige Wermutstropfen der flippigen Geschichte ist ihr relativ abruptes Ende: Maltazards List ist aufgegangen und er steht in voller Größe auf der Erde, um die Tiere des Waldes sofort zu erschrecken. Das verheißt nichts Gutes, und wie es weitergeht, wird erst der dritte Film der Reihe verraten. Diese Lösung, die beiden gleichzeitig gedrehten Filme 2 und 3 irgendwo in der zeitlichen Mitte zu teilen, ist jedoch allemal besser, als den Zuschauern eine große Überlänge zuzumuten.

    Fazit: Die reiche Fantasiewelt rund um den Jungen Arthur und die winzigen animierten Gartenbewohner umgarnt erneut mit ihrem eigenwilligen Charme.
  • Zweiter Teil des Fantasy-Abenteuers mit neuen Figuren, neuen Kulissen und der bewährten deutschen Stimme von Tokio-Hotel-Frontmann Bill Kaulitz.

    Arthur und die Minimoys kehren ins Kino zurück. Der Menschenjunge wartet auf den zehnten Vollmond, um wieder einzutauchen in das Königreich der Minimoys, wo Prinzessin Selenia sehnsüchtig auf ihn wartet. Als er ein Reiskorn mit einem Hilferuf findet, stürzt er sich in ein wildes Abenteuer und schrumpft bei seiner Ankunft im Winzlingsuniversum auf eine Größe von zwei Millimetern. Erst einmal heißt es Freund Beta aus Händen von Brutalos zu retten, um dann ins Dorf von Selenia aufzubrechen, die aber verschwunden ist, gefangen vom perfide Pläne schmiedenden bösen M. Wie in der ersten Ausgabe treiben sich die Mini-Wesen zwischen haushohem Gras herum und Insekten so riesig wie Flugzeuge. Diesmal steht Action im Vordergrund mit immer neuen Bedrohungen und Monstern, als Fortbewegungsmittel gilt alles, was kreucht und fleucht. Im ersten Film mussten die Macher dem Zuschauer die Welt der Minimoys begreifbar machen, jetzt wird dieses Wissen vorausgesetzt. Mehr Tempo verleiht die Interaktion zwischen den Live-Action-Szenen und der CGI-Animation.

    Innerhalb von zweieinhalb Jahren stellte Luc Besson parallel den zweiten und den dritten Teil fertig, Pierre Buffins auf dem Weltmarkt führende Firma im Bereich Spezialeffekte entwickelte extra eine Software für die Perfektion fotorealistischer Animation, was dem Film einen ganz besonderen Charakter verleiht wie auch die Lichtsetzung durch Kameramann Thierry Arbogast und Eric Serras Musik mit dem London Sinfonieorchester ohne den üblichen Klassik-Sound. Die außergewöhnliche Animation bietet ein Füllhorn verrückter Gestalten und Aktionen, alle Figuren gehen auf ein einziges jeweils variierendes Modell zurück und sind völlig unterschiedlich. Die Referenzschauspieler für die Bewegungsabläufe durften richtig aufdrehen. Technisch beeindruckt diese ausgefeilte Fantasy-Welt, nur Herz und Charme des ersten Teils sind verloren gegangen beim atemlosen Trip durch die Möglichkeiten der CGI-Animation, der – für einen Film ungewöhnlich – mit einem Cliffhanger endet und wie eine Übergangsstation zum demnächst folgenden Finale wirkt. mk.

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