Filmhandlung und Hintergrund

Japans gleichermaßen fleißigster und verstörendster Filmemacher lässt die Handlungsstränge wild ins Kraut schießen, um sie anschließend kunstvoll miteinander zu verbinden. Mit Sinn für Situationskomik seziert Takashi Miike („Gozu“) die (Auto-)Mechanismen eines Gangsterbandenkrieges in Episoden aus den unterschiedlichsten Perspektiven und orientiert sich dabei handwerklich zur Überraschung aller, die Experimentelleres...

Dicke Luft in Japans Unterwelt. Als ein Trupp trunkener Unterchargen des Shirane-Verbandes in einer von der Yokomizo-Familie kontrollierten Bar weit über die Stränge schlägt, bleibt beim anschließenden Bandengefecht ein Shirane auf der Strecke. Sein Tod führt zu einer Reihe teils willkürlich in Eigenregie von Unterführern ausgeheckten, wechselseitigen Vergeltungsschlägen, die im Tod des Yokomizo-Familienoberhauptes vorläufig unkontrolliert gipfeln und zu unbeabsichtigten Wendungen führen.

Streitigkeiten zwischen Yakuza schaukeln sich zum Bandenkrieg hoch im vergleichsweise konventionell gewirkten Werk von Nippons Schockpapst Takashi Miike.

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Kritikerrezensionen

  • Japans gleichermaßen fleißigster und verstörendster Filmemacher lässt die Handlungsstränge wild ins Kraut schießen, um sie anschließend kunstvoll miteinander zu verbinden. Mit Sinn für Situationskomik seziert Takashi Miike („Gozu“) die (Auto-)Mechanismen eines Gangsterbandenkrieges in Episoden aus den unterschiedlichsten Perspektiven und orientiert sich dabei handwerklich zur Überraschung aller, die Experimentelleres erwartet hätten, am Stile des amerikanischen Gangsterkinos à la Scorsese. Feine Unterhaltung für Genrefreunde.

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