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Aquamarin

   Kinostart: 15.06.2006
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Filmhandlung und Hintergrund

Amüsante Teenievariante von "Splash - Die Jungfrau am Haken".

Als ganz normale dreizehnjährige Mädchen hätten Claire (Emma Roberts) und Hailey (Joanna Noelle Levesque) eigentlich schon genug eigene Probleme mit der Zahnspange, den Eltern und der ersten zaghaften Liebe aus der Ferne. Nun aber müssen sie sich auch noch um Aquamarin (Sara Paxton) kümmern. Die ist von Beruf Meerjungfrau, muss das menschliche Miteinander erst noch üben und verliebt sich ausgerechnet in den Traumtyp (Jake McDorman), auf den auch Claire und Hailey stehen.

Mit einem der Kino-Teenieära angemessenen Update von „Splash - Die Jungfrau am Haken“ legt Regisseurin Elizabeth Allen ihr Leinwanddebüt aufs Parkett.

Die beiden 13-jährigen Girls Claire und Hailey haben mit den typischen Problemen von Mädchen ihres Alters zu kämpfen: erste Liebe, Unverständnis der Eltern. Schwung kommt in ihren Alltag, als sie im Swimmingpool ihres Beachclubs nach einem Sturm die Meerjungfrau Aquamarine entdecken, die nur dann eine von ihrem Vater arrangierte Hochzeit vermeiden kann, wenn sie ihm beweist, dass wahre Liebe existiert.

Claire und Hailey, hübsch und13 Jahre jung, sind beste Freundinnen. Doch sie haben riesige Probleme. Rettungsschwimmer Raymond, den beide anhimmeln, würdigt sie keines Blickes, und Haileys Mutter geht demnächst beruflich nach Australien und muss selbstverständlich ihre Tochter mitnehmen. Doch dann geschieht das lang ersehnte Wunder: Nach einem Unwetter wird Meerjungfrau Aquamarin an Land gespült, und die erfüllt (fast) jeden Wunsch! Als Gegenleistung benötigt sie lediglich ein Date mit Raymond.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Was tut ein Mädchen, wenn es verknallt ist? Es ruft den Heißbegehrten an, kreischt laut – und legt wieder auf. Anschließend setzt es sich aufs Rad und fährt kichernd vor seinem Haus hin und her, in der Hoffnung, einen Blick zu erhaschen. Nun, wahrscheinlich tun das nicht alle Mädchen, aber die Art und Weise, wie Claire und Hailey versuchen, sich in der komplizierten Welt der Pubertät zurecht zu finden, ruft doch deutliche Erinnerungen hervor.

      Es ist klar, dass „Aquamarin“ für eine ganz bestimmte Altersgruppe gedreht wurde. Insbesondere Mädchen bis 16 dürften hier ihren Spaß haben. An die Stelle der schüchternen, selbstlosen „Arielle“ tritt in diesem Film die sehr selbstbewusste und offenherzige „Aquamarin“. Sie begegnet der Menschenwelt mit dem Motto „Warum unbemerkt durchs Leben gehen?“, was bei ihren doch eher zurückhaltenden neuen Freundinnen zunächst entsetztes Erstaunen hervorruft.

      Und schnell werden auch die moralischen Gründe des Films offenbar: Achte nicht so sehr auf die Meinung anderer, sondern achte in erster Linie dich selbst. Gleichzeitig geht es um die Bedeutung von Freundschaft und die Definition von Liebe. Hier bietet der Film eine sympathische Überraschung. Denn er bleibt in Liebesdingen – trotz Meerjungfrau – durchaus realistisch.

      Die Geschichte des Films ist – von einigen kleinen Schwachstellen abgesehen – überzeugend. Und Claire, Hailey und Aquamarin schließt man schnell ins Herz. Denn sie sind, ohne übertrieben kitschig klingen zu wollen, wirklich bezaubernd. Dasselbe gilt im Übrigen für Raymond. Alles in allem, ist „Aquamarin“ ein unterhaltsamer, sommerlicher Film über anfängliche Schritte in ein eigenständiges Leben, über Freundschaft und die erste große Liebe.

      Fazit: Ein netter Sommerfilm über die Bedeutung von Liebe und Freundschaft in Zeiten der Pubertät.
    2. Aquamarin: Amüsante Teenievariante von "Splash - Die Jungfrau am Haken".

      Spritziges „Splash - Die Jungfrau am Haken“-Update, in dem die romantische Meerjungfer-aus-dem-Wasser-Prämisse auf junge Mädchen zugeschnitten wurde.

      Die Rolle einer Meerjungfrau ohne Ahnung über das menschliche Verhalten, die vor über 20 Jahren Daryl Hannah zum Star machte, übernimmt nun die lebhaft-witzige Sara Paxton. Als Titelfigur Aquamarine landet sie nach einem Sturm im Schwimmbecken einer Strandanlage in Florida, wo sie von den 13-jährigen besten Freundinnen Claire (Emma Roberts, die niedliche Nichte von Julia Roberts) und Hailey (Joanna Levesque) entdeckt wird. Sie nehmen das weltfremde Wesen, dem zwei lange Beine gewachsen sind, unter ihre Fittiche. Um nicht von ihrem Vater Neptun mit einem langweiligen Meermann verheiratet zu werden, hat Aquamarine drei Tage Zeit, jemanden zu finden, der ihr seine Liebe gesteht. Sie guckt sich ausgerechnet den umschwärmten Strandwart Raymond (Jake McDorman) aus, den auch Claire und Hailey anhimmeln. Doch da Aquamarine ihnen für ihre Hilfe einen Wunsch gewähren will, sind die zwei mit Rat und Tat zur Stelle. Da geht es zum Klamotten-Shopping, werden Liebesratschläge aus Teenmagazinen aufgesogen und Konkurrenz wird in Gestalt einer eingebildeten Zicke abgewimmelt. Natürlich ist Raymond von der bildhübschen Aquamarine hingerissen, auch wenn sich ihr Benehmen oft bizarr ausnimmt.

      Basierend auf dem Roman von „Zauberhafte Schwestern“-Autorin Alice Hoffman, erzählt Debütregisseurin Elizabeth Allen einfühlsam und humorvoll ein bezauberndes modernes Märchen mit vielen putzigen Details (wie Komplimente flüsternde Seestern-Ohrringe). Trotz der märchenhaften Grundstory ist der Film auch in einer Realität verankert, mit der sich junge Mädchen identifizieren können. So finden sich neben den vielen amüsanten Passagen auch nachdenkliche Momente, die sich um Verlust und Phobien drehen. Dabei versteht es Regisseurin Allen Lektionen um Freundschaft und erste Liebe einzuflechten, ohne moralisch zu werden. Entwaffnend charmante Familienunterhaltung also, die spätestens auf DVD oben auf schwimmen wird. ara.

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