Apollo 13

  1. Ø 4.8
   1995
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Filmhandlung und Hintergrund

Apollo 13: Ron Howards Oscar-prämiertes Weltraum-Abenteuer um die beinahe missglückte Mondmission der Apollo 13.

Bei der 13. Apollo-Mission werden die drei Astronauten Jim Lovell, Fred Haise, und Jack Swigert mit einem Leck im Gastank konfrontiert, das für ein rapides Absinken der Temperatur verantwortlich ist, und deswegen akute Lebensgefahr bedeutet. Mit einem abenteuerlichen Kraftakt wird die Rückkehr der drei verlorenen Männer im All in die Wege geleitet.

April 1970. Das Unternehmen „Apollo 13“ soll ein Routineflug zum Mond werden. Da geht im Kontrollzentrum Houston ein Funkspruch von der Raumkapsel ein, demzufolge einer der Sauerstoff-Tank explodiert ist. Doch das ist nicht alles. Die Rakete verliert obendrein Treibstoff und das Luftfiltersystem droht auszufallen. Hektisch sucht die Boden-Crew um den Flugaufsichtsleiter Gene Kranz nach Möglichkeiten, die drei Männer im Weltall – Jim Lovell, Fred Haise und Jack Swigert – wieder sicher auf die Erde zu bringen.

Die drei NASA-Astronauten Lovell, Haise und Swigert geraten in Lebensgefahr, als während der 13. Apollo-Mission ein Leck im Gastank ihrer Raumkapsel auftritt. Perfekte Film-Umsetzung des Tatsachenromans von Jim Lovell.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Apollo 13“ ist ein Gänsehaut-Film. Ein mit Hunderten von Filmtheaterbetreibern aus ganz Europa gefülltes, aber dennoch vollkommen ruhiges Kino (bei der CEI in Amsterdam), spricht für sich selbst. Ron Howards Mondmissionsabenteuer ist ein klassischer word-of-mouth-Film. Mancher Europäer mag befürchten, daß die Hollywood-Version dieser Sternstunde US- amerikanischer Machbarkeitsphilosophie zu fahnenschwingend-patriotisch daherkommt. Hinzu kommt, daß der bekannte und vielfach dokumentierte Verlauf und Ausgang des spannenden Apollo-Flugs vom April 1970 den Verdacht nahelegt, daß dem Film die dramatische Wucht fehlt. Beide berechtigten Vermutungen entkräftet „Apollo 13“ schnell und ausdauernd. Dramaturgisch dicht, technisch versiert, visuell bestechend und narrativ überzeugend entführt die quasi-dokumentarische, aber rundum Hollywood-behandelte Geschichte der finest hour der NASA in ein Abenteuer, das sich bald vollkommen unabhängig von Realität oder Fiktion abspielt. Nur die Musik von James Horner ist vereinzelt zu heftig und fällt deshalb stellenweise unangenehm auf in dem sonst erstaunlich unaufdringlich inszenierten Protokoll des Apollo- Unglücks. Die Bilder von Neil Armstrongs historischen ersten Schritten auf dem Mond aktivieren gleich zum Einstieg die Faszination dessen, worum die Apollo-Helden enthusiastisch kämpfen werden: Etwas ganz besonderes zu tun, was nur wenige Menschen je erreichen. Der Mondflug wird zum Sinnbild aller Träume, ob klein oder groß. Jeder Zuschauer, der sich je ein Ziel gesetzt hat, das zu erreichen mit Anstrengung verbunden ist oder war, ist zur Identifikation herausgefordert. Die Motivation und die Energie, die ein honoriger Traum freisetzt, fängt „Apollo 13“ in seinem Verlauf so gekonnt ein, daß jeder Schritt der Crew (dezent und gerade deshalb mitreißend dargestellt von Tom Hanks, Kevin Bacon und Bill Paxton) und der Mannschaft in Houston (angeführt von Ed Harris und Gary Sinise, die ebenfalls äußerst effektiv vornehme schauspielerische Zurückhaltung üben) auch ein Schritt in Richtung der Realisierung des Traums jedes einzelnen Zuschauers wird. Am positivsten an „Apollo 13“ ist, daß das Scheitern des Mondfluges und insbesondere die unmöglich scheinende Rettung der drei Raumfahrer als die eigentliche Leistung geschildert werden, der Weg also zum Ziel wird. Der Film demonstriert so positives Denken im Extrem: Scheitern als Erfolg darzustellen, ist die Stärke sowohl der Geschichte als auch seiner Protagonisten. Diesen Vorgang mit- und durchzuleben, ist die Hauptfaszination an Ron Howards bis jetzt überzeugendster Regieleistung. Daß Tom Hanks als Apollo-Kapitän Jim Lovell die Hauptidentifikationsfigur stellt, ist dem gut kalkulierten Vorgang extrem zuträglich. Hanks‘ Darstellung des Mond-Anbeters Lovell, dessen große Chance kommt und geht (der Titel des zugrundeliegenden Buches vom realen Jim Lovell, „Lost Moon“, beschreibt dies treffend), ist einer der Hauptpfeiler von „Apollo 13“. Wie gefaßt Lovell die erzwungene Umkehr kurz vor seinem Lebensziel erträgt, ist großartiges Emotionskino – wie er und seine Crew es zurück auf die Erde schaffen, ist ebenso packendes Spannungskino. Dieser Film hat das Zeug, sogar mehr einzuspielen, als möglicherweise in den Universal- und UIP-Estimates steht. Er ist ein klassischer Kandidat für lange Beine, den das harte Hit-and- Run-Kinogeschäft unserer Tage hoffentlich nicht bremst, bevor er sein ganzes, enormes Zuschauerpotential entfaltet hat. dd.

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