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Annelie: Familienschnulze mit Nazi-Idealbild der Frau.

Handlung und Hintergrund

Fünf Minuten, nachdem das Jahr 1881 eingeläutet wird, kommt Annelie zur Welt, wächst als fröhlich unbekümmerter Backfisch (Teenager) im Kaiserreich heran, kommt immer eine Viertelstunde zu spät zur Schule. Sie findet den Mann ihres Lebens, der 1914 in den Krieg zieht. Annelie arbeitet als Krankenschwester beim Roten Kreuz, erlebt im Militärkrankenhaus, wie ihr Mann stirbt, bleibt mit drei Kindern zurück. 1941 wird sie 60, lässt im Lehnstuhl ihr Leben passieren und schließt ruhig für immer die Augen.

Besetzung und Crew

Regisseur
  • Josef von Báky
Produzent
  • Eberhard Schmidt
Darsteller
  • Luise Ullrich,
  • Werner Krauss,
  • Käthe Haack,
  • Karl Ludwig Diehl,
  • Albert Hehn,
  • Axel von Ambesser,
  • Ilse Fürstenberg,
  • John Pauls-Harding,
  • Josefine Dora,
  • Eduard von Winterstein,
  • Johannes Schütz,
  • Agnes Windeck,
  • Gertrud Wolle,
  • Ursula Herking
Drehbuch
  • Thea von Harbou,
  • Werner Kleine
Musik
  • Georg Haentzschel
Kamera
  • Werner Krien
Schnitt
  • Walter Wischniewsky

Kritikerrezensionen

  • Annelie: Familienschnulze mit Nazi-Idealbild der Frau.

    Annelie entsprach dem nationalsozialistischen Idealbild der Frau: Sie trägt ihr Schicksal mit Bescheidenheit, Liebe, Aufopferung für Mann und Familie und Dankbarkeit. Die Familienschnulze brachte der UFA sechseinhalb Millionen Reichsmark ein, führte Frauen aller Generationen ins Kino, die den „ewigen Kreislauf von Geburt, Leben, Krieg und Tod“ und Loblieder auf Pflicht, Ordnung und Liebe zur Heimat aufnahmen. Hauptdarstellerin Luise Ulrich (1911 - 1985) gewann auf dem Filmfestival von Venedig 1941 den Darstellerpreis.
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