Angel Eyes

  1. Ø 3
   2001
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Filmhandlung und Hintergrund

Angel Eyes: Romantischer Psychothriller zwischen Mysteryspannung und schwermütigen Melodram mit J-.Lo als Cop.

Chicago-Cop Sharon Pogue versucht bei einem schlimmen Unfall den schwerverletzten Fahrer bei Bewusstsein zu halten. Ein Jahr später lernt sie einen melancholischen Fremden kennen und verliebt sich in ihn, ohne über seine Vergangenheit bescheid zu wissen. Sie hat außerdem mit familiären Problemen zu kämpfen, sie verhaftete ihren Vater für die Misshandlung der Mutter.

Die vereinsamte Chicagoer Polizistin Sharon Pogue gerät bei der Verfolgung eines Verdächtigen in einen gefährlichen Hinterhalt, aus dem sie von einem geheimnisvollen Fremden gerettet wird. Die beiden kommen sich näher, und es stellt sich heraus, dass Sharon dem wenig mitteilsamen Catch ein Jahr zuvor bei einem traumatischen Unfall, an den er sich nicht mehr erinnern kann, das Leben gerettet hat. Die vom Leben Gezeichneten helfen sich, mit ihrer Vergangenheit fertig zu werden und der Zukunft ohne hinderlichen Ballast entgegenzusehen…

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Wedding Planner“ Jennifer Lopez schlüpft in dem romantischen Psychothriller wie einstmals in „Out Of Sight“ wieder in die Rolle einer abgebrühten Gesetzeshüterin, die in eine knisternde Romanze verwickelt wird. Damit enden etwaige Parallelen. Statt George Cloney ist es ein geheimnisvoll „Unzerbrechlicher“ James Caviezel („Frequency“), der in Luis Mandokis („Message in a Bottle“) Film den Puls von J.Lo höher schlagen lässt.

    Mandoki arbeitet nach „Message in a Bottle“ erneut mit Drehbuchautor Gerald DiPego zusammen und wildern zunächst im übernatürlichen Thriller-Territorium eines M. Night Shyamalan und schwanken dann zwischen gefühlvoller Romanze, schwermütig-bleiernem Melodram und durchsichtigem Psychodrama dem Ende entgegen. Der Genremix will sich nicht immer zum homogenen Ganzen zusammenfügen, was sich in mancher Länge niederschlägt. Hauptmanko ist jedoch die Vernachlässigung eines straff gespannten Spannungsbogens, da der Zuschauer der Handlung ab dem Prolog stets ein gutes Stück voraus ist, ohne dass es weitere Überraschungen gibt.

    Chicago-Cop Sharon Pogue (Lopez) wird an den Ort einer Unfalltragödie gerufen, wo sie versucht, den schwerverletzten Fahrer bei Bewusstsein zu halten. Angeknüpft wird mit einer „Ein Jahr später“-Einblendung: Ein mysteriöser Fremder im langen Mantel beobachtet Sharon von der Straße aus in einem Cafe. Schnell wird klar, dass es sich um den verletzten Unglücksfahrer handelt, wobei den beiden Protagonisten dieser Umstand erst gegen Ende enthüllt wird. Erste Indizien scheinen darauf hinzudeuten, dass er womöglich wie Bruce Willis in „The Sixth Sense“ bereits das Zeitliche gesegnet hat, doch dann stellt sich heraus, dass er die Unfallnacht lediglich verdrängt. Die beiden angeschlagenen Individuen – sie ist vereinsamt und hat Probleme mit ihrer Familie, da sie ihren Vater für die Misshandlung ihrer Mutter verhaften ließ – finden zueinander, auch wenn Sharon kaum etwas über seine Vergangenheit in Erfahrung bringen kann. Ein Besuch in einem Jazzclub, wo Catch sich spontan als exzellenter Trompeter entpuppt, bringt schließlich Licht in sein Gedächtnisschwund-Dunkel, und nach einer kathartischen Familienfeier bei Sharons Eltern kommt es zum Happy End.

    James Caviezel bietet erneut eine eindringliche, angedeutet messianische Darstellung wie in „Der schmale Grat“, und auch Schauspiel-Leichtgewicht Lopez hält sich vergleichsweise wacker als taffe Polizistin, die die tragische Familientradition von ungezügelter Gewalt in ihrem Job fortzuführen scheint. Die Chemie zwischen den beiden ist, wenn nicht überwältigend, doch glaubwürdig. Die Produktionswerte, vor allem die Kameraarbeit, sind darüber hinaus allemal achtbar. ara.

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