Filmhandlung und Hintergrund

Spekulatives, dem NS-Gedankengut verpflichtetes Spätwerk von Veit Harlan.

Die Mutter des verschlossenen Primaners Klaus Teichmann befürchtet, dass dieser durch seine Freundschaft zu dem als homosexuell bekannten Dr. Winkler auf „Abwege“ gerät. Obwohl Psychologen und Ärzte keine „Gefahr“ sehen, beschließen die Eltern etwas zu unternehmen. Der Vater geht hinterrücks gegen Dr. Boris Winkler vor, die Mutter „ermutigt“ Pflegetochter Gerda, Klaus auf sie „aufmerksam“ zu machen. Mit Erfolg – woraufhin Winkler gegen Christa Teichmann wegen Kuppelei Anzeige erstattet.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Anders als du und ich: Spekulatives, dem NS-Gedankengut verpflichtetes Spätwerk von Veit Harlan.

    Ein später Film vom berühmt-berüchtigten nationalsozialistischen Vorzeigeregisseur Veit Harlan („Kolberg“, „Jud Süß“), der sein für damalige Zeiten brisantes Thema nicht in den Griff bekommt. Immer noch dem faschistischen Gedankengut verpflichtet, werden hier Homosexuelle diskriminiert, abstrakte Kunst und moderne Musik angeprangert. Trotz aller intendierter Gesellschaftskritik an der muffigen Spießbürgerlichkeit der 50er Jahre und namhaften Schauspieler haftet dem Werk an unangenehmer Ruch an.

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