Filmhandlung und Hintergrund

Das Mittelalter ist ein schlammverkrusteter Alptraum aus Kälte, Schmerz und Wahnsinn in diesem achtbar ausgestatteten und hektisch montierten Historiendrama auf halbem Wege zum Horrorfilm. Wenn nicht gerade die junge Mylady und ihr gar nicht so unfreiwilliger Gast flirten, steht mysterienunterfüttertes Kriminalratespiel à la „Der Name der Rose“ auf dem Stundenplan, bis schließlich in strömendem Regen Odysseus heimkehrt...

Vergeblich erwartet im Jahr 1348 Lady Matilda die Rückkehr ihres Gatten Sir Walter Mellerby aus dem britisch-französischen Krieg. Statt dessen stellt ihr Neffe Nicholas den in Eisen gewickelten Jacques auf die Fußmatte, seines Zeichens Sohn jenes französischen Grafen, der Matildas Mann als Geisel gefangen hält. Bald entspinnt sich zwischen beiden eine Affäre, misstrauisch beäugt vom korrupten Bischof, der selbst ein lüsternes Auge auf die Witwe in spe geworfen hat. Da hebt ein mysteriöse Todesfallserie an.

Im mittelalterlichen Britannien lichtet eine mysteriöse Mordserie die Reihen einer adeligen Sippschaft und jener Satelliten, die sie umkreisen. Solider Kostümkrimi in bewährter „Name der Rose“-Tradition.

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Kritikerrezensionen

  • Das Mittelalter ist ein schlammverkrusteter Alptraum aus Kälte, Schmerz und Wahnsinn in diesem achtbar ausgestatteten und hektisch montierten Historiendrama auf halbem Wege zum Horrorfilm. Wenn nicht gerade die junge Mylady und ihr gar nicht so unfreiwilliger Gast flirten, steht mysterienunterfüttertes Kriminalratespiel à la „Der Name der Rose“ auf dem Stundenplan, bis schließlich in strömendem Regen Odysseus heimkehrt und von Ödipus geschlachtet wird. Viele Motive auf einmal, von versierten Handwerkern zumeist unterhaltsam umgesetzt.

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