Filmhandlung und Hintergrund

Otto Premingers Gerichtsdrama stellt eine rundum gelungene Mixtur aus technischer Brillanz und schauspielerischen Meisterleistungen dar. Während bei den Darstellern vor allem James Stewart als nachdenklich-sardonischer Verteidiger und der junge Ben Gazzara als Angeklagter, der bei weitem kein Unschuldsengel ist, herrausragen, gelingt es Preminger, den Zuschauer durch den Verzicht auf Großaufnahmen der Figuren die Distanz...

Lieutenant Manion muß sich vor Gericht für die Ermordung des Barbesitzers Quill verantworten, der angeblich Manions Frau Laura vergewaltigt hatte. Sein Verteidiger Biegler plädiert auf Freispruch wegen Unzurechnungsfähigkeit, weil Manion im Affekt gehandelt habe. Es kommt zu einem spannenden Duell zwischen Verteidiger und Staatsanwalt, da letzterer von einem Verhältnis zwischen Laura und Quill ausgeht, und Manion somit aus Eifersucht gemordet hätte. Erst als die Stieftochter Quills zu Gunsten Manions aussagt, wendet sich das Blatt.

Ein junger Leutnant steht vor Gericht, weil er den Vergewaltiger seiner Frau erschossen hat.

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Kritikerrezensionen

  • Otto Premingers Gerichtsdrama stellt eine rundum gelungene Mixtur aus technischer Brillanz und schauspielerischen Meisterleistungen dar. Während bei den Darstellern vor allem James Stewart als nachdenklich-sardonischer Verteidiger und der junge Ben Gazzara als Angeklagter, der bei weitem kein Unschuldsengel ist, herrausragen, gelingt es Preminger, den Zuschauer durch den Verzicht auf Großaufnahmen der Figuren die Distanz wahren zu lassen, aus der er wie bei einem wissenschaftlichen Experiment mitverfolgen kann, wie die Seele der Beteiligten „anatomisch“ seziert wird.

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