Filmhandlung und Hintergrund

Sentimental-humorvolle Geschichte einer 15jährigen Ehe mit hochkarätigem Darsteller-Duo.

Zu einem Haus und finanzieller Stabilität haben es Katie und Ben Jordan gebracht, doch nach 15jähriger Ehegemeinschaft bemühen sie sich nur noch ihrer zwei reizenden Kindern zuliebe eine halbwegs harmonische Fassade aufrechtzuerhalten. Sie streiten sich immer wieder und bald steht auch Scheidung zur Debatte. Während ihre Kinder im Ferienlager sind, zieht Ben ins Hotel.

15 lange Jahre sind Ben und Katie Jordan miteinander verheiratet und nun kämpfen auch sie mit der ewigen Paradoxie eines eingespielten Paares: Warum treiben sie genau die Qualitäten, um derentwillen sie sich einst ineinander verliebt haben, jetzt auseinander? Wieso können gerade die Eigenheiten, die sie einmal aneinander so schätzten, sie heute derart in Rage bringen, dass sie darüber alles Wesentliche aus den Augen verlieren? Vor allem aber: ist es überhaupt noch möglich – vielleicht auch nur der Kinder wegen – die Ehe zu retten?

15 Jahre sind Ben und Katie miteinander verheiratet und nun stellt sich die Frage aller Fragen: ist es überhaupt noch möglich, ihre Ehe zu retten? Pointierte Dialoge und die solide Inszenierung ergeben eine ernst-heitere Unterhaltung auf hohem Niveau.

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Kritikerrezensionen

    1. Hört sich nicht gut an: Action-Held und Powerfrau treffen sich in einem Ehe-Drama. Ganz so schlimm wird es dann doch nicht. So steht hinter der Kamera, und zeitweise auch davor, doch Komödiespezialist Rob Reiner. "An Deiner Seite" wird somit eher zur Ehe-Dramödie mit größtenteils sehr zynischem und oftmals staubtrockenen Humor wegen dem sich der Film auch hauptsächlich lohnt. Das Bruce Willis und Michelle Pfeiffer ihre Sache recht gut machen muß ich wohl nicht extra betonen, Mrs. Pfeiffer hat ja ähnliche Rollen schon mehrfach gespielt. Und dass Mr. Willis tragisch wie komisch sein kann hat er auch schon erfolgreich bewiesen. Nur die Story plätschert ziemlich unentschlossen und dröge vor sich hin, sie ergeht sich in zwar nicht gerade oberflächlichen, aber doch recht langweiligen Beziehungsweisheiten, zeichnet aber gerade dadurch doch ein recht glaubhaftes Portrait einer Liebesbeziehung auf, in die der Alltag eingezogen ist und die zu kaputtgehen droht. Nur das Ende wirkt da etwas aufgesetzt, ebenso die überdeutlichen Paralellen, die Regisseur Reiner zu seinem '89er Hit "Harry und Sally" zu ziehen versucht. In den Medien wurde der Film als eine Art Fortsetzung zu dem Komödienhit dargestellt, jedoch sind Ben und Katie meilenweit von "Harry und Sally" entfernt, also auch nicht wirklich zu vergleichen. Nur vom Aufbau her ist es ziemlich ähnlich. Da existiert wieder der beste Freund vom männlichen Hauptpart und die beste Freundin vom weiblichen, die dauernd um Rat gefragt werden, ohne dass jemand wirklich merkt, dass diese beiden es auch nicht besser wissen.
      "An deiner Seite" kommt in keinster Weise an den kleinen Komödienklassiker "Harry und Sally" ran, der Film ist nur eine ganz nette Beziehungs-Komödie, die hauptsächlich von ihren Darstellern getragen wird. Ohne diese hätte man wohl nicht viel mehr als einen schlechten Fernsehfilm. Quer durch den Film zieht sich die Musik von Eric Clapton, was ihn, zumindest audiovisuell, eine schöne Atmosphäre beschert .

      Fazit: Ehe-Dramödie mit lohnenswertem staubtrockenen Humor, deren Story jedoch recht dröge vor sich hin plätschert.
    2. An Deiner Seite: Sentimental-humorvolle Geschichte einer 15jährigen Ehe mit hochkarätigem Darsteller-Duo.

      Skizzierte Regisseur Rob Reiner mit seiner romantischen Beziehungskomödie „Harry und Sally“ das Aufkeimen einer in Heirat mündenden großen Liebe, schildert er nun zehn Jahre später mit „An Deiner Seite“ die sentimental-humorvolle Geschichte einer 15jährigen Ehe, die vor dem Aus zu stehen scheint. Erstmals ein Leinwandpaar geben dabei Bruce Willis und Michelle Pfeiffer, die beide mit gefühlvollen Darstellungen glänzen und dank ihrer Starpower im Doppelpack endlose Ehestreitereien sehenswert zu machen verstehen.

      Zu einem Haus und finanzieller Stabilität haben es Katie und Ben Jordan gebracht, doch nach langjähriger Ehegemeinschaft bemühen sie sich lediglich ihrer zwei reizenden Kindern zuliebe eine halbwegs harmonische Fassade aufrechtzuerhalten. Immer wiederkehrende Konfliktsituationen, in denen sie sich gegenseitig respektive Verantwortungslosigkeit und mangelnde Spontanität vorwerfen, haben beide Partner ausgelaugt und die Scheidung ist im Gespräch. Während ihre Kinder im Ferienlager sind, zieht Ben ins Hotel und in Flashbacks erinnern sie sich jeweils an Szenen ihrer Ehe. Die glücklichen Stationen wie erstes Kennenlernen, Heirat, Familienzuwachs und romantischer Urlaub in Venedig werden relativ knapp abhakt, während ihre Probleme um so detaillierter ausgerollt werden. Gleichzeitig wird das Storymosaik in der Gegenwart fortgeführt, bis sich das Bild einer Beziehung ergibt, in der zwar noch Liebe vorhanden ist, doch aufgestaute Wut und Frustration zu kommunikationsgestörter Resignation geführt haben. Dennoch hoffen beide, die Scherben ihrer Ehe noch einmal kitten zu können.

      Da es sich um eine typische hellausgeleuchtete Rob-Reiner-Inszenierung handelt, wurde weniger ein Auge auf visuelle Ästhetik, sondern mehr ein Ohr auf pointierte (und nicht selten deftige) Dialoge gelegt. Teils ernsthaft, teils amüsant werden universelle Wahrheiten über die Partnerschaftsdynamik zwischen Mann und Frau präsentiert und versucht eine verhältnismäßig breite Identifikationsbasis zu schaffen. Auch Aspekte wie Kummerverarbeitung und Unterstützung im Freundeskreis (Reiner und Rita Wilson mimen ein befreundetes Ehepaar, das etliche Ratschläge parat hält) werden angesprochen. Willis und Pfeiffer sind ein schönes Paar und entwickeln exzellente Chemie. Ohne weiteres kauft man ihnen ihre Lust und ihren Frust ab und versteht die Motivation beider Seiten. Die Lacher gehen vor allem auf das Konto der Randfiguren, die vom karikaturhaften amerikanischen Touristenehepaar in Venedig über eine Reihe von Psychologen mit schrulligen Gewohnheiten oder Körpermerkmalen reichen. Ein überfliegender Erfolg wie Reiners moderner Klassiker „Harry und Sally“ ist jedoch unwahrscheinlich, dafür ist das vornehmlich auf reifere Frauen zugeschnittene Thema doch etwas zu sperrig. ara.

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