An deiner Schulter

  1. Ø 3
   2004
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Filmhandlung und Hintergrund

An deiner Schulter: Charmante Dramedy mit Anleihen an "Zeit der Zärtlichkeit" mit Joan Allen als frustrierte verlassene Ehefrau, die sich an Kevin Costners Schulter ausweint.

Seit Terrys (Joan Allen) Gatte vor vier Jahren mit seiner Sekretärin nach Schweden durchgebrannt ist, ertränkt sie wahlweise ihren Ärger in Alkohol oder lässt ihn an ihren vier Töchtern (Alicia Witt, Keri Russell, Erika Christensen, Evan Rachel Wood) aus. Die haben aber selbst mit ungeplanter Schwangerschaft, Liebeskummer, einer Amour fou mit einem älteren Mann und Krankheit zu kämpfen. Terry findet bei ihren Zechgelagen schließlich Gesellschaft in ihrem Nachbarn Denny (Kevin Costner), einem ehemaligen Baseballstar und Radio-DJ.

Charmante, eigenwillige Dramödie, die schwer an „Zeit der Zärtlichkeit“ erinnert, insgesamt aber mit weniger Melodramatik und mehr Humor erzählt ist. Außerdem beschert sie Kevin Costner mal wieder ein ansehnliches Comeback.

Seit Terrys Gatte vor vier Jahren mit seiner Sekretärin nach Schweden durchgebrannt ist, ertränkt sie ihren Ärger in Alkohol und lässt ihn an ihren vier Töchtern aus, die selbst mit ungeplanter Schwangerschaft, Liebeskummer, einer Amour fou mit einem älteren Mann und Krankheit zu kämpfen haben. Terry findet schließlich Gesellschaft bei ihren Zechgelagen in ihrem Nachbarn Denny.

Eigentlich könnte Terry Wolfinger mit ihren vier fast erwachsenen Töchtern im luxuriösen Eigenheim einer Vorstadtsiedlung ein beschauliches Leben führen. Doch seit der Vater und Ehemann vor vier Jahren mit der Sekretärin nach Schweden durchgebrannt ist, ertränkt sie ihren Kummer in Alkohol. Das bekommen auch die Töchter zu spüren, die mit Affären, Schwangerschaft, Liebeskummer und Krankheiten schon selbst genug Probleme haben. Da taucht plötzlich Nachbar Denny auf und leistet Terry bei ihren Zechgelagen Gesellschaft.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Was uns auseinander reißt, kann uns auch wieder zusammen führen.“ Damit wird der Titel der charmant-eigenwilligen Dramedy erklärt, in der Joan Allen eine von Wut zerfressene verlassene Ehefrau mimt, die von einem abgehalfterten Baseball-Star in Gestalt von Kevin Costner getröstet wird. Darüber hinaus lässt die Protagonistin ihren aufgestauten Ärger an ihren vier Töchtern aus, die jeweils mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben. Gewisse Vergleiche mit „Zeit der Zärtlichkeit“ sind unvermeidbar, wobei hier allerdings insgesamt weniger Melodram, dafür mehr entspannter Humor geboten wird.

    Apropos entspannt: Schon lange hat man Costner (hier als emotionaler Rettungsanker) nicht mehr in so sympathischer Höchstform gesehen. In seiner Rolle als ehemaliger Baseball-Star Denny (dieser Sport liegt ihm seit „Annies Männer“ im Blut) ist er witzig und verletzlich zugleich. Dabei gibt er sich angenehm zurückhaltend und überlässt Power-Schauspielerin Allen den Vortritt. Der Begräbnis-Prolog stellt sie im Off-Kommentar ihrer jüngsten Tochter Popeye (Evan Rachel Wood aus „Thirteen“) als die „ehemals liebenswerte“ Terry vor, was sich inzwischen gründlich geändert hätte. Angeknüpft wird drei Jahre zuvor, als Terry ihren vier Töchtern mitteilt, ihr Vater sei mit seiner Sekretärin nach Schweden durchgebrannt. Fortan ertränkt die zutiefst verbitterte Terry ihren Kummer und ihre Selbstverachtung in Alkohol. Zu diesen alltäglichen Zechgelagen gesellt sich bald ihr harmloser Nachbar Denny, der nebenher als Radio-DJ tätig ist. Stets dackelt er ihr brav mit einem Budweiser in der Hand hinterher und leiht ihren Tiraden ein offenes Ohr. Nach einiger Zeit fühlt Terry sich auch in seinen offenen Armen ganz wohl, wobei sie ihr Verhältnis zunächst als nicht so recht ernst zu nehmende Zweckbeziehung sieht.

    Nebenher werden etwas episodenhaft die oftmals giftigen Mutter/Töchter-Konflikte (das attraktive Quartett wird von Alicia Witt, Keri Russell und Erika Christensen abgerundet) und deren persönliche Schwierigkeiten ausgerollt. Diese bestehen unter anderem aus ungeplanter Schwangerschaft, unerwiderter Liebe, einer Amour fou mit einem älteren Mann (Regisseur und Drehbuchautor Mike Binder als schleimiger Radioproduzent) und schwerer Krankheit. Dabei schwankt der Erzählton zwischen ernsthaft, heiter und dramatisch bei der überraschenden Schlussoffenbarung. Musikalisch unterlegt wird die Schicksalskomödie vom verspielten Klavierscore von Alexandre Desplat, womit die Stimmung allerdings nicht immer genau getroffen wird. Überraschend ist auch eine Fantasiesequenz in bester Gore-Manier, in der sich Terry den blutig explodierenden Kopf von Binders Figur vorstellt. Insgesamt empfiehlt sich „The Upside of Anger“ aber als amüsante Mischung aus unaufdringlicher Romanze zwischen zwei verwundeten Seelen und gefühlvoller Familiendramedy, die vermutlich vor allem das etwas ältere weibliche Publikum ansprechen wird. ara.

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