Filmhandlung und Hintergrund

Daß Koch- und Filmkunst eine fulminante Allianz eingehen können, bewies schon Marco Ferreris „Das große Fressen“. Ein Loblied auf die exquisite Kunst der Nahrungsaufnahme singt auch Jean-Yves Pitoun in diesem appetitanregenden Drei-Sterne-Film, einer gelungenen Kombination aus amerikanischer Naivität und französischer Rafinesse, bei der einem das Wasser im Munde zusammenläuft. Autobiographische Elemente regten...

Loren, ein einfacher Junge aus Brooklyn, hat es sich in den Kopf gesetzt, ein großer Koch zu werden. Als ihn sein Arbeitgeber, die U.S. Navy, entläßt, weil er Petit fours schlagkräftig gegen Apple-Pie verteidigt, macht er sich kurzentschlossen nach Dijon auf, wo sein großes Vorbild Louis Boyer ein Drei-Sterne-Restaurant führt. Im Feinschmeckerparadies Frankreich angekommen, merkt Loren schnell, daß sowohl der Weg zum anerkannten Meisterkoch als auch der ins Herz von Boyers hübscher Tochter Gabrielle so seine Tücken hat…

Loren, einfacher Junge aus Brooklyn, will ein großer Koch werden und macht sich nach Frankreich zu seinem Vorbild Louis Boyer auf. Doch sowohl der Weg zum anerkannten Meisterkoch als auch der ins Herz von Boyers Tochter Gabrielle sind nicht einfach zu bewältigen. Ebenso kulinarische wie erotische Komödie, in der Eddy Mitchell als Boyer und Jason Lee als Loren für die Lacher sorgen, während Irène Jacob als Gabrielle für das Knistern zuständig ist.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Daß Koch- und Filmkunst eine fulminante Allianz eingehen können, bewies schon Marco Ferreris „Das große Fressen“. Ein Loblied auf die exquisite Kunst der Nahrungsaufnahme singt auch Jean-Yves Pitoun in diesem appetitanregenden Drei-Sterne-Film, einer gelungenen Kombination aus amerikanischer Naivität und französischer Rafinesse, bei der einem das Wasser im Munde zusammenläuft.

    Autobiographische Elemente regten Jena-Yves Pitoun zu dieser kulinarischen Komödie an. Nach dem Studium landete der Franzose in Los Angeles und beschloß, als Drehbuchautor und Regisseur seine Brötchen zu verdienen – ohne Arbeitserlaubnis, Geld oder große Englischkenntnisse. Und er schaffte den verrückten, amerikanischen Traum vom Aufstieg. Auch sein junger Held Loren Collins geht mit ähnlicher Blauäugigkeit an den Start. Als Kind schnupperte er auf dem Arm seines Vaters köstliche Speisen. Seitdem hängt er am Kochtopf, wie der Junkie an der Nadel. Der einfache Junge aus Brooklyn bringt es zum Koch bei der US-Navy, stößt aber mit seinen phantasievollen Kreationen auf Unverständnis. Die kernigen Kerls wollen keinen Schnick-Schnack auf dem Teller, sondern ein deftiges Steak und Apple-Pie wie bei Muttern. Als Loren einen der Banausen schlagkräftig vom Gegenteil überzeugen will, landet er unehrenhaft entlassen auf der Straße. Nach dem ersten Schock und einer Zwischenstation als Pizzabäcker macht er sich auf ins gelobte Frankreich, um seinem Vorbild Louis Boyer ein paar Tricks abzugucken. Monsieur setzt den dynamischen Jung-Ami erst einmal vor die Tür, läßt ihn nach einer Begegnung bem Basket-Ball aber im Fress-Tempel den Kochlöffel schwingen. Loren darf auf einer Pritsche neben der Küche hausen, für viel Arbeit und Gottes Lohn sich auch noch anbrüllen lassen. Bald überzeugt er den maliziösen Maitre, daß er mit Hamburger und Hummer hantieren kann. Auch die hübsche Tochter entdeckt beim fleißigen Eleven ungeahnte Fähigkeiten…

    Die Zutaten dieses köstlichen Film-Menüs: Witzige Dialoge, Romantik und Humor à la carte, Schauspieler in Höchstform – vor allem Eddie Mitchel als liebenswert durchgedrehter Kochtyrann mit Hang zu nächtlichen Gelagen und Jason Lee als charmanter All American Boy mit Händchen fürs Gemüseschnibbeln. Die sinnliche Liebeserklärung an die zweitschönste Sache der Welt macht Riesen-Hunger, den nicht nur Feinschmecker an der Kinokasse stillen sollten. mk.

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