Filmhandlung und Hintergrund

Gebrauchte und gefälschte Flugzeugersatzteile werden in diesem Thriller geschmuggelt und wem das nicht passt, der schwebt natürlich in Lebensgefahr...

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    Kritikerrezensionen

    • Am Ende die Wahrheit: Gebrauchte und gefälschte Flugzeugersatzteile werden in diesem Thriller geschmuggelt und wem das nicht passt, der schwebt natürlich in Lebensgefahr...

      Immer und immer wieder zeigt Regisseur Michael Rowitz den Tod: mal aus Sicht des Opfers, dann aus Sicht seiner Frau, dann aus objektiver Perspektive. Das Auto rast heran, der Mann ist fassungslos und wie gelähmt, schon fliegt er durch die Luft. Keine Frage: Das war Mord. Nur nicht für die Polizei: „Unfall mit Fahrerflucht“.

      „Am Ende die Wahrheit“ ist ein Krimi, der wie ein Familienfilm beginnt: die fröhliche Geburtstags-Party am Flughafen, kleine Ruppigkeiten zwischen Bruder und Schwester, ihre Angst vorm Fliegen. Nicht erst der Unfall beendet die Idylle; schon vorher deutete einiges darauf hin, dass hier was faul ist. Es dauert eine Weile, bis das Drehbuch (Manuela Brandenstein, Helmut Schweiker) die Katze aus dem Sack lässt: Es geht um „Bogus Parts“, täuschend echt gefälschte oder gar gebrauchte Ersatzteile für Flugzeuge. Große Fluggesellschaften sind gegen diese Fälschungen, deren Material ungleich schneller ermüdet, gefeit, weil sie ihre Flugzeuge selber reparieren; kleinere aber, die ihre Maschinen warten lassen, sind in großer Gefahr. Flugzeugingenieur Georg hatte dies herausgefunden; deshalb musste er sterben. Seiner resoluten Schwester Franziska (Jennifer Nitsch) lässt der vermeintliche Unfall jedoch keine Ruhe, und sie beginnt, auf eigene Faust zu recherchieren; erst zögerlich, dann endlich mit Unterstützung des jungen Staatsanwalts Treptow (Tim Bergmann). So richtig merkt allerdings auch Treptow erst, in welches Wespennest Franziska gestochen hat, als sie die Mauer des Schweigens durchbricht und einen Zeugen für ihren Verdacht findet; doch auch der ehemalige Pilot Allwardt (Robert Giggenbach) muss die Kooperation mit seinem Leben bezahlen.

      „Am Ende die Wahrheit“ ist ein eigentlich bescheidener Film mit wenig Schauwerten. Der derzeitige Zwang zur Sparsamkeit ist dem Krimi deutlich anzumerken; die erste Explosion gibt es, als der Film schon fast vorbei ist. Rowitz versucht es daher mit Effekten anderer Art, was auf die Dauer etwas nervt: Permanent ist die Kamera in Bewegung, gerissene Schwenks ersetzen den Schnitt, und eine rasante Komposition der Bilder soll darüber hinwegtäuschen, dass eigentlich recht wenig passiert. Szenen wie der Tod auf der Straße allerdings sind fast schon virtuos montiert und äußerst eindringlich. Etwas penetrant sind hingegen die permanenten Großaufnahmen von Nitsch und Bergmann. tpg.

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