Filmhandlung und Hintergrund

Romantische Komödie um einen geheimnisvollen Verführer und drei Schwestern, die ihm verfallen.

Lucy, romantisch nicht ohne Brandwunden, glaubt, in dem geheimnisvollen Charmeur Adam den Mann ihres Lebens gefunden zu haben. Problematisch erweist sich dabei nur, dass auch ihre beiden Schwestern insgeheim ein Auge auf den vermeintlichen maskulinen Hauptgewinn geworfen haben und mit ihm zu spielen beginnen - ohne familiäre Rücksichtnahme.

Lucy Owens, Bedienung in einem schicken Dubliner Restaurant, hat kein rechtes Glück bei den Männern - bis eines Abends der attraktive Adam ins Lokal spaziert. Hals über Kopf verliebt sie sich in den Fremden, und schon kurz darauf wird ein Hochzeitstermin festgesetzt. Kaum hat Lucy „ihren“ Adam jedoch der Familie vorgestellt, beginnt dieser eine leidenschaftliche Parallel-Affäre mit ihrer mittleren, introvertierten Schwester Laura. Und um das Maß voll zu machen, verfällt schließlich auch noch die älteste Schwester Alice dem irischen Casanova.

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Kritikerrezensionen

  • Alles über Adam: Romantische Komödie um einen geheimnisvollen Verführer und drei Schwestern, die ihm verfallen.

    Der erste Mann, dessen Charme im Haushalt einer irischen Familie ausnahmslos alle erliegen, genießt paradiesische Zustände im zweiten Spielfilm von Theaterregisseur Gerald Stembridge. Ohne die moralischen Zwangsjacken amerikanischer Produktionen wandert Adam in dieser sympathischen und witzigen romantischen Komödie ungestraft durch alle Betten und kann auch im Kino mit spontaner Attraktion rechnen. Das Problem aber von „About Adam“ und anderen, vergleichbar unterhaltsamen kleinen Komödien bleibt, wie sie ohne Superstars am heutigen Markt noch ein größeres Publikum finden können.

    Auf den Spuren von Pier Paolo Pasolinis „Teorema“ und seinem Verführer Terence Stamp wandelt Irlands Charmeangebot Stuart Townsend („Shooting Fish“, „Wonderland“), der ein Schwesterntrio chronologisch von seinen Qualitäten überzeugt. Lucy, die jüngste (Kate Hudson aus „Almost Famous“), ist die glückliche Erste, die ihre Kneipeneroberung Adam schnell der ganzen Familie vorstellt und ihn etwa nach einem (Film-)Akt auf der Bühne öffentlich um seine Hand bittet. Von diesem Punkt an nimmt das Drehbuch Stembridges, der auch schon die Vorlage zu „Ein ganz gewöhnlicher Dieb“ schrieb, die Perspektive der mittleren, deutlich introvertierteren Schwester (Frances O’Connor aus „A.I. - Artificial Intelligence“) ein, die uns an ihren Erinnerungen teilhaben lässt, wie sie und Adam trotz „I love Lucy“ ihre leidenschaftliche Parallel-Affäre begannen. Schließlich erreicht der irische Frühling auch noch die älteste Schwester, bis der Casanova am Hochzeitstag Farbe bekennen muss. Die inneren Monologe, ein durchgehend heiterer-unbelasteter Ton und eine sympathische moralische Flexibilität gehören zu den Pluspunkten dieser komischen Männerfantasie, die das Geheimnis um den Lügenbaron Adam nie wirklich klären will und seine romantische Sprunghaftigkeit eher lapidar damit entschuldigt, dass langweilige Männer ein Fluch für die Welt sind. Von den Darstellern gefällt vor allem O‘ Connor, die mit der süßen, hysterischen Leidenschaft ihrer Rolle stärker gefordert wird als Hudson, die in der Hawn-Tradition die überdrehte Quietschnudel gibt, aber sich am Mikro, bei George Gershwins Evergreen „The Man I Love“, immerhin tapfer schlägt. Somit ist „About Adam“ eine sympathische, menschlich märchenhaft spannungsfreie romantische Offerte, der zwar vor allem im Finale etwas mehr Biss nicht geschadet hätte, die aber dennoch zu den besseren Komödien des Jahres zählt. kob.

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