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Alle reden übers Wetter

Alle reden übers Wetter: Zurückgenommenes Selbstfindungs-Drama um eine Philosphiedozentin aus Berlin, die zum Geburtstag ihrer Mutter in die ostdeutsche Provinz reist.

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„Alle reden übers Wetter“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Zurückgenommenes Selbstfindungs-Drama um eine Philosphiedozentin aus Berlin, die zum Geburtstag ihrer Mutter in die ostdeutsche Provinz reist.

Clara ist Philosophiedozentin in Berlin. Sie wohnt in einer WG, hat eine patente Teenagertochter, die bei ihrem Ex lebt, und einen Geliebten. Als sie zum Geburtstag ihrer Mutter in die ostdeutsche Provinz fährt, erlebt sie das, wovor sie geflüchtet ist, aber auch ein gewisses Gefühl von Heimat, von Verbundenheit, das sie in Berlin nicht spürt.

Darsteller und Crew

  • Anne Schäfer
    Anne Schäfer
  • Judith Hofmann
    Judith Hofmann
  • Ann-Kathrin Gummich
  • Annika Pinske
  • Johannes Flachmeyer
  • Luise Hauschild
  • Ben Bernhard
  • Laura Lauzemis
  • Matthias Writze
  • Simone Bär

Bilder

Kritiken und Bewertungen

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3 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

  • Alle reden übers Wetter: Zurückgenommenes Selbstfindungs-Drama um eine Philosphiedozentin aus Berlin, die zum Geburtstag ihrer Mutter in die ostdeutsche Provinz reist.

    Zurückgenommenes Selbstfindungs-Drama um eine Philosphiedozentin aus Berlin, die zum Geburtstag ihrer Mutter in die ostdeutsche Provinz reist.

    Die mit dem Deutschen Kurzfilmpreis ausgezeichnete Annika Pinske legt mit „Alle reden übers Wetter“ ihr Langspielfilmdebüt vor. Im Zentrum ihres realistisch, zurückgenommen, subtil erzählten Dramas steht eine Frau, die ihren eigenen Weg gegangen ist, aber noch nicht richtig angekommen ist. Clara hat es geschafft, ihr borniertes Zuhause in der ostdeutschen Provinz hinter sich zu lassen und in Berlin als Philosophiedozentin zu arbeiten. Sie wohnt in einer WG, hat eine patente Teenagertochter, die bei ihrem Ex lebt, und einen Geliebten. Als sie zum Geburtstag ihrer Mutter nach Hause fährt, die lieber übers Wetter redet statt über das, was wichtig ist, erlebt sie das, wovor sie geflüchtet ist, aber auch ein gewisses Gefühl von Heimat, von Verbundenheit, das sie in Berlin nicht spürt, wo ihre Doktormutter, die taff ist und viel aufgegeben hat, um Professorin zu werden, ein anderes, aber nicht minder unperfektes Vorbild wie ihre Mutter ist.

    Die drei Frauenfiguren zeigen verschiedene weibliche Lebensentwürfe, Vorstellungen. Pinske greift wie das Debütdrama von Katharina Marie Schubert „Das Mädchen mit den goldenen Händen“, in dem eine Tochter ihre Mutter im Osten besucht, auch west- und ostdeutsche Befindlichkeiten auf, die Konfrontation verschiedener Geisteshaltungen und Generationen auf, legt den Fokus aber auf die Lebenswelt und Perspektive der Tochter.

    Anne Schäfers Clara, Ann-Kathrin Gummichs Mutter, Judith Hofmanns Professorin und die junge Emma Frieda Brüggler als Claras Tochter bilden das Herz des Ensembles, das mit den bekannten Schauspielern Sandra Hüller als Gastdozentin und Ronald Zehrfeld als Claras Ex in Gastauftritten und Max Riemelt als Jugendfreund Claras, der in der Provinz geblieben ist, in einer kleinen Rolle schön und unaufdringlich ergänzt. Ein Hauch Melancholie und Humor runden das Porträt einer Frau ab, das versöhnlich endet und Clara weiter ihren eigenen Weg suchen lässt. Die junge Berliner New Matter Films, die 2021 mit „Was siehst du, wenn du zum Himmel schaust?“ im Wettbewerb der Berlinale war, legt mit dieser Premiere im Berlinale-Panorama ihren zweiten Langspielfilm vor, der u.a. auch auf den Festivals in Starnberg und Schleswig präsentiert wird.

    hai.
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