Filmhandlung und Hintergrund

TV-Psychothriller: Verwirrspiel um eine junge Frau zwischen Wahn und Wirklichkeit.

Alaska Johansson arbeitet als Headhunter für ein großes Unternehmen. Als ihr verheirateter Freund und Chef die berufliche wie auch die private Beziehung beendet, will sich Alaska das Leben nehmen, was ein als Gespenst verkleidetes Mädchen verhindert. Fortan taucht das Kind immer wieder auf, um anschließend jedes Mal spurlos zu verschwinden. Als sich dann auch noch ihr Auto selbstständig macht und sie nur haarscharf einen Unfall überlebt, zweifelt die Polizei endgültig an ihrer geistigen Gesundheit.

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Kritikerrezensionen

  • Alaska Johansson: TV-Psychothriller: Verwirrspiel um eine junge Frau zwischen Wahn und Wirklichkeit.

    Der Hessische Rundfunk bleibt seiner Linie der letzten Jahre treu und präsentiert mit „Alaska Johansson“ einen reizvollen Mystery-Thriller zwischen Wahn und Wirklichkeit

    Seit einigen Jahren vertritt die Fernsehfilmredaktion des Hessischen Rundfunks eine ausgesprochen eigenwillige Farbe im Reigen der ARD. Während anderswo auf Dramen, Krimis und Romanzen gesetzt wird, bereichert der HR den Mittwochstermin im „Ersten“ um Filme, in denen es nicht mit rechten Dingen zugeht. Mit „Alaska Johansson“ setzt der HR diese Tradition fort. Grimme-Preisträger Sascha Arango („Der letzte Kosmonaut“, „Blond: Eva Blond!“) erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die als Headhunter für ein großes Unternehmen arbeitet. Als ihr verheirateter Freund und Chef die berufliche wie auch die private Beziehung beendet, will sich Alaska das Leben nehmen, was ein als Gespenst verkleidetes Mädchen verhindert. Fortan taucht das Kind immer wieder auf, um anschließend jedes Mal spurlos zu verschwinden. Als sich dann auch noch ihr Auto selbstständig macht und sie nur haarscharf einen Unfall überlebt, zweifelt die Polizei endgültig an ihrer geistigen Gesundheit. Irgendetwas geht in ihrem Leben gerade gründlich schief, und sie hat keine Ahnung, wie sie den Strudel, der sie zu verschlingen droht, stoppen kann. Achim von Borries („Was nützt die Liebe in Gedanken?“), der schon bei „Eva Blond“ mit Arango zusammen gearbeitet und für den HR den ersten „Tatort“ mit Ulrich Tukur („Wie einst Lilly“) gedreht hat, inszeniert den Film konsequent als Mystery-Thriller, in dem sich ständig rätselhafte Dinge ereignen. Weil Buch und Regie keinerlei Erklärung anbieten, wirkt „Alaska Johansson“ wie einer jener Klassiker, deren Hauptfigur als Opfer eines Komplotts in den Wahn getrieben werden soll. Als Drahtzieher bieten sich gleich mehrere undurchsichtige Nebenfiguren an, allen voran Alaskas Eltern (Sibylle Canonica, Alexander Held), die einst große Schuld auf sich geladen haben. Nach und nach liefert Arangos Drehbuch zwar verschiedene Hinweise, doch erst der Schluss offenbart die grausame Wahrheit. Natürlich muss man es mögen, sich konsequent zum Narren halten zu lassen, sonst macht der Film keinen Spaß, zumal Arango seine Hauptfigur mit einer Vielzahl seltsamer Verhaltensweisen ausstattet. Dass man die Marotten bereitwillig akzeptiert, hat viel mit der Darstellerin zu tun: Alina Levshin, schon für ihre Verkörperung der Titelfigur in „Die Kriegerin“ mehrfach ausgezeichnet, ist auch hier ein Ereignis. tpg.

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