Akira

   Kinostart: 09.05.1991

Akira: 1982 schuf der japanische Comiczeichner Katsuhiro Otomo die Comicreihe „Akira“, deren fünf Bände binnen kürzester Zeit zum Kultobjekt avancierten. 1988 begann er, den Stoff mit einem Budget von sieben Millionen Dollar in einen Erwachsenen-Zeichentrickfilm umzusetzen, wie es ihn noch nicht gab. Der Zuschauer wird mit einem wahren Bilderrausch-Powerplay im Post-Cyberpunk-Ambiente bombardiert, dem man sich unmöglich...

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„Akira“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

1982 schuf der japanische Comiczeichner Katsuhiro Otomo die Comicreihe „Akira“, deren fünf Bände binnen kürzester Zeit zum Kultobjekt avancierten. 1988 begann er, den Stoff mit einem Budget von sieben Millionen Dollar in einen Erwachsenen-Zeichentrickfilm umzusetzen, wie es ihn noch nicht gab. Der Zuschauer wird mit einem wahren Bilderrausch-Powerplay im Post-Cyberpunk-Ambiente bombardiert, dem man sich unmöglich...

Nachdem Tokyo im Jahr 1988 durch eine verheerende, atomare Explosion fast vollständig vernichtet wurde, brach der dritte Weltkrieg aus und weitete die Zerstörung auf den ganzen Planeten aus. 30 Jahre später wurde Neo-Tokyo wiederaufgebaut und hat sich in eine moderne Stadt mit riesigen Wolkenkratzern und einem gewissen Wohlstand entwickelt. Auf den Straßen herrscht hingegen Arbeitslosigkeit, und kriminelle Banden liefern sich wilde Kämpfe, bei denen sie keine Rücksicht auf Verluste nehmen. Der junge Shōtarō Kaneda (Julien Haggége) ist der Anführer einer Motorrad-Gang und bekämpft gemeinsam mit seinem Freund Tetsuo Shima (Gerrit Schmidt-Foß) rivalisierende Banden. Bei einem hitzigen Straßengefecht hat Tetsuo beinahe einen Unfall mit einem kleinen Jungen, der trotz seiner kindlichen Gestalt wie ein alter Mann aussieht und offenbar aus einer Forschungseinrichtung entflohen ist. Wenig später taucht wie aus dem Nichts das Militär am Ort des Unfalls auf und der schwer verletzte Tetsuo und der Junge werden mitgenommen. Shōtarō und der Rest seiner Bande werden von der Polizei aufgegriffen. Tetsuo wird im Labor untersucht und es stellt sich heraus, dass er ebenfalls über die übernatürlichen Kräfte der anderen Menschen, die mit dort festgehalten werden, verfügt. Seine Fähigkeiten übertreffen die der anderen Gefangenen bei weitem und nachdem ihm die Flucht aus der Einrichtung gelungen ist, muss er feststellen, dass er seine neugewonnene Macht nicht unter Kontrolle hat. Als er erfährt, dass Akira über ähnliche verfügen soll, wird er neugierig und versucht das Wesen, das vor 30 Jahren die Explosion ausgelöst hat, zu befreien. Der Film basiert auf der gleichnamigen Manga-Reihe von Katsuhiro Ôtomo, die sechs Bände mit insgesamt mehr als 2000 Seiten umfasst.

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Darsteller und Crew

  • Katsuhiro Ôtomo
    Katsuhiro Ôtomo
  • Izo Hashimoto
    Izo Hashimoto
  • Ryohei Suzuki
    Ryohei Suzuki
  • Shunzo Kato
    Shunzo Kato
  • Katsuji Misawa
    Katsuji Misawa
  • Shoji Yamashiro
    Shoji Yamashiro

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Atemberaubend animierte und detailreich gezeichnete Bildgewalt, die selbst nach Jahren zu beeindrucken weiß.
    2. 1982 schuf der japanische Comiczeichner Katsuhiro Otomo die Comicreihe „Akira“, deren fünf Bände binnen kürzester Zeit zum Kultobjekt avancierten. 1988 begann er, den Stoff mit einem Budget von sieben Millionen Dollar in einen Erwachsenen-Zeichentrickfilm umzusetzen, wie es ihn noch nicht gab. Der Zuschauer wird mit einem wahren Bilderrausch-Powerplay im Post-Cyberpunk-Ambiente bombardiert, dem man sich unmöglich entziehen kann. Otomos bis ins kleinste Detail präzise Zeichnungen künden von einem beklemmenden urbanen Alptraum zwischen „Blade Runner“ und „Denn sie wissen nicht was sie tun“. Ein adrenalingeschwängerter, actionreicher und oft spektakulärer Geheimtip!

    News und Stories

    • Akira-Regisseur gesucht und gefunden

      Die Cartoon-Verfilmung des Manga-Klassikers Akira hat im Jahr 1988 neue Maßstäbe für den japanischen Animationsfilm gesetzt. Darum sind die Erwartungen an die geplante Realverfilmung, die von Leonardo DiCaprios Produktionsfirma Appian Way gestemmt werden soll, nicht gerade gering. Doch schon seit einiger Zeit kommt das Projekt nicht voran, und hat mit Albert Hughes und David O. Russell schon einige mögliche Regisseure...

      Kino.de Redaktion  
    • Pattinson und Timberlake als Akiras Tetuso und Kaneda?

      Schon lange plant man in Hollywood eine Verfilmung des epischen Manga-Comics Akira, dessen Anime-Verfilmung mittlerweile als moderner Klassiker gilt. Jetzt gibt es Neuigkeiten, die Fans des Stoffes hoffen lassen, dass die Warner Bros.-Adaption demnächst in Produktion gehen kann. Zum einen sind Regisseur Albert Hughes und die ausführenden Produzenten mit der neuen Drehbuchfassung von Steve Kloves zum ersten Mal richtig...

      Kino.de Redaktion  

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